Was ist ein Nootropikum?


Nootropika

Was ist ein Nootropikum? *

Wer möchte nicht schlauer sein und geistig besser performen? Vor allem in der heutigen Zeit des Leistungsdrucks ist es nicht verwunderlich, dass diese Produkte den Markt erobern. Wir sprechen vom sogenannten Nootropikum. Im Prinzip handelt es sich hierbei um simple Nahrungsergänzungsmittel, die sich förderlich auf die Konzentration bzw. auf das Gedächtnis auswirken. In diesem Beitrag lesen Neugierige alles über diese Produkte.

Begriff Nootropikum

Dieses Wort wurde durch Corneliu E. Giurgea, einem Arzt aus Rumänien geprägt. Damals forschte er an der Synthetisierung des Stoffes Piracetam. Er zählt zu den wichtigsten Nootropika. Was ist ein Nootropikum? Im Allgemeinen beschreibt ein Nootropikum Ergänzungs- bzw. Arzneimittel, die sich positiv auf die Gehirnleistung auswirken. Sie haben direkte Einflüsse auf das zentrale Nervensystem – deshalb können Menschen mit der Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel besser kognitive Leistungen erzielen und die Gehirnleistung steigern. Zudem können Nootropika auch die Gehirnzellen erneuern.

Mehr dazu erfahren Neugierige hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nootropikum.

In welchen Bereichen wirken Nootropika?

In erster Linie wirken diese Nahrungsergänzungsmittel so, dass die Gehirnaktivität verbessert wird. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Stimmung
  • Motivation
  • Gedächtnis
  • Konzentration

Laut Dr. Giurgea hatten Nootropika folgende Merkmale:

  • Gehirnfunktionen steigern
  • Verbesserung des Gedächtnisses
  • Stressige Situationen können leichter angenommen und durchgehalten werden
  • Das Gehirn wird durch die Einnahme dieser Stoffe vor psychischen und physischen Angriffen geschützt.
  • Die Nebenwirkungen sind gering.

Welche Rolle spielt Dr. Skondias in diesem Zusammenhang?

Wenige Jahre nachdem Dr. Giurgea diese Aussagen machte, erklärte Dr. Skondia seine Aussagen darüber. Er betonte dabei folgende Punkte:

  • Die Substanz wirkt sich nicht auf den Blutdruck aus.
  • Der Stoff geht durch die Blut-Hirn-Schranke.
  • Das Mittel hat nur wenige Nebenwirkungen.

Der große Unterschied zu der Meinung von Dr. Giurgea war, dass die Leistungssteigerung im Gehirn durch mehr Glukose und Sauerstoff erzielt wird. Wichtige Stoffe, die zu diesen Definitionen passen, sind Racetame, Vitamine und Nährstoffe, Kräuter und Cholin.

Warum werden diese Stoffe immer beliebter?

Bereits in Filmen spielten Personen mit, die mit besonders speziellen kognitiven Fähigkeiten überraschten.

Im echten Leben können diese Arzneimittel zwar auch einige positive Auswirkungen auf den Anwender haben, aber nicht in dem Umfang, wie es häufig in Filmen repräsentiert wird. Die Pharmaindustrie ist dabei, mehr solcher Stoffe zu entwickeln. Der Grund liegt darin, dass die Nachfrage danach steigt und viele Personen positive Erfahrungen mit Nootropika machen. Durch die ständige Konzentration, die auf der Arbeit oder während des Studiums erbracht werden muss, ist es nicht verwunderlich, dass sich Menschen pushen möchten. Viele Personen möchten aber auch die eigene Kreativität anregen. Der Hauptgrund der Einnahme sind sicherlich die verbesserten kognitiven Leistungen, die mit der Einnahme von Nootropika einhergehen.

Welche Gefahren lauern bei der Einnahme dieser smarten Droge?

Die Gehirnleistung mit Tabletten zu steigern, klingt erst mal verlockend. Doch die Einnahme vom Nootropikum ist nicht so einfach wie gedacht. Bevor man also damit beginnt, sollte man sich über bestimmte Punkte im Klaren sein. Viele Personen nutzen das Angebot im Internet dazu aus, sich mit den augenscheinlich besten Nootropika einzudecken. Über die Einnahme und die Dosis wissen die wenigsten Anwender wirklich Bescheid. Genau hier herrscht Aufklärungsbedarf – wie bei jedem Medikament ist es wichtig, dass eine fehlerhafte Dosierung zu den Nebenwirkungen führen kann. Oftmals spüren die Personen aber noch keine positiven Wirkungen. So kann man behaupten, dass die Einnahme nur schlechte Auswirkungen hatte, aber keine guten.

Wie wird das Nootropikum eingenommen?

Wenn man sich unsicher ist, dann sollte man unbedingt mit einem Arzt sprechen. Dieser kann genau sagen, wie viel wann eingenommen werden muss. Zum anderen ist es wichtig, dass nur mit kleinen Dosierungen begonnen wird. Häufig nämlich dosiert man die Nahrungsergänzungsmittel über und man leidet unter den negativen Auswirkungen. Des Weiteren darf man sich auch nicht innerhalb kürzester Zeit die unglaublichen Effekte erwarten. Erst nach ein paar Wochen oder nach mehrmaligem Einnehmen wird die Wirkung klar bemerkbar sein. Das ist deshalb so, weil das Gehirn Zeit braucht, um sich an die neuen Zustände zu adaptieren. Außerdem spielt in diesem Zusammenhang auch die richtige Ernährung eine Rolle.

* Bildquelle: Mari Monpari / pexels.com

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