Das Roemheld-Syndrom – Ursachen, Symptome, Therapie


apotheken-wissen.de: Ursachen, Symptome und Therapien zum Roemheld-Syndrom

Panik und Angst sind massive Begleiter des Roemheld-Syndroms *

Das Roemheld-Syndrom an sich ist keine gefährliche Krankheit. Wobei Krankheit hier auch fast ein falsches Wort ist: es ist ein Syndrom und beschreibt vornehmlich die Zusammenhänge und Folgen der eigentlichen Ursache / Krankheit. Unangenehm ist das Roemheld-Syndrom aber in gleich mehrerlei Hinsicht: Zum einen äußert es sich gerne sehr spontan und anfallartig mit Brust- und Herzschmerzen. Die Brust verengt sich, das Herz fühlt sich an wie bei einem Infarkt oder einer Angina pectoris. Panik und Angst sind damit bei einem Roemheld-Syndrom Anfall oder auch bei einem andauernden Roemheld-Syndrom stetige, massive Begleiter. Aber: die Ursachen des Roemheld-Syndroms liegen gar nicht in Brust oder Herz, sondern im Magen-Darm-Bereich, siehe weiter unten in diesem Gesundheitsratgeber.

Sehr unangenehm ist auch für viele Betroffene, dass eine korrekte Diagnose des Roemheld-Syndroms von vielen Ärzten nicht erkannt wird. Als Folge der nicht richtigen Deutung der Roemheld-Syndrom Symptome erfolgen oft eine lange Ärztetour und falsch ausgerichtete Therapien. Und zu guter Letzt unangenehm: Das Roemheld-Syndrom kann therapiert und damit gelindert, aber oftmals nicht geheilt werden.

Ursachen Roemheld-Syndrom

Die Roemheld-Syndrom Ursachen sind zwar in der Nähe dessen, was als Symptom auftritt. Aber gerade das macht eine „einfache“ Diagnose des Roemheld-Syndroms scheinbar so schwierig. Die Symptome des Roemheld-Syndroms zeigen sich in der Brust und im Herzen, was gerne und sozusagen auf die falsche Fährte (Diagnose) lockt und zu falschen Schlussfolgerungen (Therapie) führt. Das Roemheld-Syndrom wurde nach dem Arzt Ludwig von Roemheld (1871–1938) benannt, der die Zusammenhänge dieses gastrokardialen Symptomenkomplexes Anfang des letzten Jahrhunderts erstmals erkannte und beschrieb:

Die Ursachen des Roemheld-Syndroms liegen also nicht in der Brust oder im Herzen und auch nicht in der Psyche, die oftmals durch die durch das große Beklemmungsgefühl ausgelösten Panikattacken als mögliche Ursache behandelt wird. Die eigentliche Ursache sind übergroße Gasansammlungen im Magen und Darm: durch sie wird das Zwerchfell sehr massiv nach oben gedrückt, was wiederum eine Enge und einen Druck in der Brust bzw. in den darüberliegenden Organen Lunge und vor allem Herz auslöst.

Von daher stellt das Roemheld-Syndrom nach der richtigen Diagnose vor allem die Frage, wodurch die übermäßigen Gasansammlungen im Magen und Darm entstehen. Diese können unter anderem folgende Gründe haben:

  • übermäßiges Essen
  • verlangsamte Darmtätigkeit
  • Schleimhautentzündungen im Magen (Gastritis)
  • Schleimhautentzündungen im Darm (Enteritis)
  • Nahrungsmittelintoleranzen: Lactoseintoleranz, Fructoseintoleranz und andere
  • gestörte Gallenblasenfunktionen

Roemheld-Syndrom Symptome

Wie oben beschrieben sind die Ursachen eigentlich im Magen-/Darm-Trakt und den dortigen Gasansammlungen zu sehen:

  • stetiges Völlegefühl
  • aufgedunsener Bauch, aufgeblähter, harter Bauch
  • Blähungen

Diese sind sicher als solche auch spürbar, werden aber durch die vordergründig gefühlten Symptome in Brust, Lunge, Herz und der Psyche deutlich überdeckt. Von daher lenken die Symptome an sich sogar von der eigentlichen Ursache ab, erschweren die Diagnose und führen nicht selten zu falschen Therapieansätzen. Die eigentlichen Ursachen des Roemheld-Syndroms liegen demnach natürlich im Magen-Darm-Trakt, aber die nachfolgend genannten Symptome können auch auf das Roemheld-Syndrom hinweisen, auch wenn sie deutlich oberhalb ihrer eigentlichen Ursache liegen, dort sehr spürbar sein können und eben oftmals den „falschen“ Ort der Ursachenfindung begründen:

  • Kurzatmigkeit
  • schnelle, flache Atmung
  • Atemnot, Atemstörungen
  • Kreislaufbeschwerden, Kreislaufzusammenbruch
  • veränderter oder ein sich schnell verändernder Herzrhythmus (Herzrasen oder auch eine deutlich sinkende Herzfrequenzen), außerhalb der normalen Sinuskurve
  • sinkender Blutdruck
  • Herzklopfen
  • Gefühl einer Angina pectoris oder anderer koronarer Herzkrankheiten
  • Schwindel
  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen, nächtliches Erwachen
  • Beklemmunsgefühl in der Brust
  • Angstzustände
  • Panikattacken

Roemheld-Syndrom Diagnose

Allgemein erfolgt die Diagnose neben entsprechenden Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts und der Funktionen der Nahrungsaufnahme und Verdauung auch und hauptsächlich durch das Ausschlussverfahren, dass es sich vielleicht doch um eine Krankheit mit Blick auf die vordergründig erkannten Symptome Brust, Lunge und Herz / organische Herzerkrankung handelt. Insofern sollten hierzu unbedingt EKG / Langzeit-EKG, Kardio-CT / Kardio-MRT, Echokardiogramm oder Linksherzkatheter gehören.

Roemheld-Syndrom Therapie

Das einzig sinnvolle Gegenmittel für Betroffene des Roemheld-Syndroms ist die Vermeidung der Ansammlung bzw. einer übermäßigen Ansammlung von Gasen im Magen-Darm-Trakt. Das entspannt und senkt das Zwerchfell und schafft somit Raum und Platz für die Brustorgane Lunge und Herz.

Zur Vermeidung oder zur nachhaltigen Reduzierung von Gasen im Magen-Darm-Trakt muss deren Ursprung zuvor diagnostiziert werden. Auch hier kann es die verschiedensten Ursachen (siehe oben) haben mit entsprechend unterschiedlichen Therapieansätzen. Sie reichen von einem bewussteren Essen (weniger, vor allem abends), einem fettarmeren Essen bis hin zu einem Verzicht auf Hülsenfrüchte oder weitergehend dem Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, beispielsweise bei einer festgestellten Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz. Bewegung nach dem Essen hilft Magen und Darm bei der Verdauung, ebenso wie sportliche Aktiviäten, die das Zwerchfell stärken. Sofern also die Ursachen in der Nahrung, Art der Nahrung oder in der Verarbeitung der Nahrung liegen sind die Roemheld-Syndrom Symptome oftmals schon mit einer Unterstützung und Anregung der Verdauung oder dem Verringern oder Auflösen der Gase im Magen und im Darm deutlich gelindert oder gar beseitigt. Dazu gehören durchaus auch Hausmittel wie Massagen rund um den Bauchnabel oder Kümmeltee, Anistee oder Fencheltee, die eine entgasende Wirkung haben.

Aus der Homöopathie sind Globulis der Carbo vegetabilis dafür bekannt, da sie sehr entgasend wirken.

Medikamente sind – sofern es sich um keine schwerwiegenderen Magen- und Darmentzündungen oder um die Gallenblase handelt – in Form von leicht verdauungsfördernden und entschäumenden Arzneimtteln erste Wahl, bspw. mit den Wirkstoffen Dimeticon (Schwerpunkt Entschäumung) oder Simeticon (Schwerpunkt Völlegefühl).

* Bildquelle: © Adam Gregor – Fotolia.com

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43 Kommentare zu “Das Roemheld-Syndrom – Ursachen, Symptome, Therapie

  1. Seit 13 Jahren kämpfe ich nun mit den Symptomen. Herzstolpern, Herzrasen (Puls 180!), das Gefühl, gleich umzufallen, zittrig, ängstlich ohne ersichtlichen Grund. Erst nach Jahren sah ich den Zusammenhang mit dem extrem aufgeblähten Oberbauch. Lactoseintoleranz steht fest. Ich habe wochenlang Ernährungstagebuch geführt und bin nicht dahinter gekommen, was noch alles unverträglich ist. Ein Versuch: Einen Tag esse ich etwas und vertrage es super, am nächsten Tag esse ich genau das gleiche und reagiere. Man kann zusehen, wie der Bauch aufbläst, als würde man einen Sack befüllen.
    Dann gibt es Tage, da brauche ich gar nichts essen und er wird dick.
    Entschäumer sind meine täglichen Begleiter und Traubenzucker.
    Kein Arzt konnte mir bisher helfen….alles psychisch! ???

    • Das Roemheld-Syndrom ist absolut nicht psychisch bedingt, sondern mehr eine Verkettung unglücklicher Ereignisse im Körper des Patienten.
      Ich war dieses Jahr schon dreimal im Krankenhaus (Herzrasen: 160-180) und beim dritten Mal stellte man endlich fest, dass nicht mein Herz die Ursache ist, sondern die viele Luft in meinem Darm. Das Zwerchfell wird durch die große Luftansammlung nach oben gedrückt und der gereizte Nervus-Vagus bringt das Herz zum Rasen. Wenn ich nichts oder zu viel fettige/süße Speisen esse produzieren meine Darmbakterien extrem viel Luft. Wenn ich mich dagegen gesünder ernähre und abends etwas weniger esse, geht es mir vor allem in der Nacht deutlich besser. Meine Unverträglichkeiten sind mir jetzt auch bekannt und ich füttere meinen Darm erfolgreich regelmäßig mit Darmbakterien. (Kijimea & Co.)
      „Lefax intens“ (Simeticon) und „Anis/Fenchel/Kümmel“-Tee sind meine ständigen Begleiter in dieser sehr unangenehmen Zeit.

  2. Selbstverständlich kann sich der Blutdruck auch massiv erhöhen (habe teils bis 200 und mehr schon bei Betroffenen gelesen). Glaube das dies sogar öfter so ist wie Blutdruckabfall. Mir haben Betablocker gut geholfen, die müssen aber regelmäßig (vorbeugend) genommen werden da sie sonst nicht rasch genug wirken falls ein „Anfall“ da ist. Der Blähbauch ist zwar nicht weg (Ursache: Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms, kommt trotz Antibiotika immer wieder wie bei den meisten anderen Betroffenen…) aber denn es wieder mal „dicke“ kommt gehen Puls und Blutdruck nicht mehr so extrem nach oben. Den Blähbauch kann man leicht überprüfen. Öfters mal morgens mit Maßband Umfang über Bauchnabel messen und dann wenn wieder ein „Anfall“ auftritt nachmessen. Das können dann leicht 5-6 cm mehr Umfang (!) sein, was manchmal innerhalb 30 Minuten passieren kann…

    • ich habe diese schmerzen in der brust seit ca. 2 jahren. nicht sehr oft, aber es kommt immer mal wieder. mein arzt sagte mir , was es ist: Luft . ich stehe dann auf, und versuche zu rülpsen. ich bewege mich , bis ich rülpsen kann, dann ist der schmerz vorbei.

  3. Ich bind heilfroh, dass mir eine Apothekerin von diesem Roemheld-Syndrom erzählt hat. Als es ziemlich schlimm war, habe ich dann endlich im Internet nachgesehen und sofort meine Ernährung umgestellt, nach den Schonkost-Vorschlägen von Herrn Greber. Ich habe eine Woche lang nur noch Reis, Kartoffeln, Quinoa und Hirse gegessen, auch ohne Soßen..

    Schon nach einem Tag waren alle oben beschriebenen Beschwerden verschwunden. Das war vor etwa 3 Wochen. Nach 1 Woche habe ich wieder Gemüse und eine Soße (aus Kokosmilch) dazugenommen. Gleichzeitig habe ich keine Milchprodukte mehr gegessen und auch kein glutenhaltiges Getreide wie Dinkel z.B. mehr gegessen. Auch kein Brot.

    Das Gemüse hab ich auch nicht mehr angebraten, nur in Wasser gedünstet, nur mit Salz und manchmal ein bißchen Mayoran. Ich baue jetzt das eine oder andere nicht blähende Gemüse dazu ein, lasse aber Milchprodukte und Gluten immer noch weg. Keinerlei Probleme mehr. Ich gehe jeden Tag eine Stunde mit den Stöcken raus aber das tue ich seit Jahren. Was neu ist und mir auch sehr gut tut sind Atemübungen und Lockerungs-Übungen nach Feldenkrais, dazu gibt es ein gutes Buch mit CD von Wim Luipers. Bei den Atemübungen arbeite ich auch stark mit dem Zwechfell, ist super. Viel Glück……. Helga

  4. Leide seit ca 6 Monaten an oben beschriebenen Symptome mal habe ich langer Ruhe so das es nur 1-2xim Monat kommt Ärzte fanden nix am Herz dafür zwei verschiedene Arten einer Gastritis , meine Symptome kommen meist nachts gegen 3-4 Uhr werde plötzlich wach mein Körper fühlt sich sehr heiss an , Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und seltener Vorhofflimmern , dazu ein Druck im Brustkorb , leichte Atemnot allerdings ist beim messen mein Blutdruck eher hoch 153/83 puls zB 110.
    Kann es sein das sich in anderen fallen der Blutdruck auch erhöhen kann ? Oder halt durch die zusätzliche Panik?

    Mir ist auch aufgefallen das wenn ich mal ein frikadellenbrotchen esse danach das Herz stark klopft und der puls von 66 auf 80-84 springt nach einer Zeit

    Freue mich auf antworten

  5. Es besteht auf jeden Fall ein Zusammenhang zwischen einem Roemheld-Syndrom und Vorhofflimmern. Ich bin selbst davon betroffen seit einiger Zeit. Kardiologische Untersuchungen ergaben keinen Befund. Allerdings nehme ich Blutdruck senkende Mittel ein. Es ist erwiesen, dass ich an einer Gastritis, Gastroskopie und einem Reflux durch mein Übergewicht bei 1,77 cm und 96 KG leide. Die Attacken treten meist in der Früh gegen 3.30 h auf, in dem ich plötzlich wach werde, einen starken Harndrang und gleichzeitig ein Rumoren im Oberbauch verspüre mit einer starken Nervosität und Panikattacken. Dann weiß ich genau, ein Anfall hat mich ereilt. Der Radialispuls ist dann schnell und unregelmäßig zu fühlen und dann spricht man in der Fachsprache von Vorhofflimmern Tachyarrythmia absoluta, weswegen ich mich selbst in ein Krankenhaus eingewiesen habe. Ich habe das ganze medizinische Programm durchlaufen bei 1 Woche Aufenthalt. Aber die Ursache im Entlassungsbericht an den Hausarzt wurde nicht erwähnt. Auf die Diagnose Roemheld-Syndrom mußte ich erst selbst kommen.
    Ich versuche, zuerst einmal mein Übergewicht zu reduzieren, Sparziergänge zu unternehmen und die Nahrung umzustellen, blähende Speisen wie Hülsenfrüchte, Süssigkeiten zu meiden, keinen Alkohol zu trinken, Stress zu meiden, Dimeticon, Entschäumer ab und an zu nehmen, wenn ich einen Blähbauch spüre, und Kümmel-, Anis-, Fenscheltee zu trinken, um einen Anfall so gut wie es geht zu vermeiden. Da ich in letzter Zeit viel da mit zu tun bekommen habe, lebe ich jetzt nach neuen Regeln. Anfangs haben die Herzrythmusstörungen einige Stunden gedauert und sie verschwanden danach wieder. Aber mittlerweile und durch die Häufigkeit dauert es bis max. fast 3 Tage, bis sie wieder von alleine verschwinden. Nebenwirkungen stellen sich nicht ein wie Atemnot, Schwindel, Schlappheit oder Unwohlsein. Nein, ich spaziere an der frischen Luft, fahre Fahrrad und mir geht es körperlich nicht anders wie sonst auch, nur das Vorhofflimmern ist nun eben da. Mir ist es auch schon dabei gelungen, über die Bewegung an der frischen Luft die Herzrythmusstörungen zu beenden. Man kann sagen: um so mehr die Herzrythmusstörungen schon aufgetreten sind, um so länger dauert es in Stunden bis sie wieder verschwinden. Da das auf Dauer nicht mehr so weiter gehen kann halte ich mich jetzt strikt daran, meinen Lebensstil zu ändern.

    • Hallo, ich hatte bis vor 3 Wochen sehr starke Roemheld Syndrom Beschwerden, lag sogar 1 Tag im Krankenhaus in Meppen.
      Hatte diese immer mal wieder seit ca. 20 Jahren, zum Beispiel nach Alkohol oder scharfen Speisen. Nach einem Termin beim Osteopathen, Lea Krüger, abgearbeitet bei Markus Fenske in Meppen, ist es weg.
      Hans Reiners

  6. Ich habe das Roemheldsymdrom seit 2011, sämtliche Untersuchen der Mediziner ergaben nichts…. Von Darmspieglung, Magenspieglung EKG, Belastungs EKG sowie Stress EKG. Dann wurde das Roemheldsymdrom bei mir von meiner Heilpraktikerin festgestellt.
    Auch bei mir tritt das Syndrom in Phasen auf. Habe manchmal ein halbes Jahr Ruhe, aber dann wieder wochenlang Probleme wie bei den Vorschreibern.
    War dann zur Therapie bei einem Chinesischen Arzt, der mir monatlich den Puls fühlte und dementsprechend irgendwelche Kräuter von der Apotheke mischen ließ, was ein wenig Linderung brachte, aber unter dem Strich sehr teuer wurde.

    Nun nehme ich seit längerer Zeit Solumat Nr.20, Basen und Alkala N, was mir für wenig Geld Linderung bringt. Dadurch ist das Roehmheld Syndrom nicht beseitigt, aber wesentlich besser zu ertragen.
    Kann nachts ruhig schlafen!
    Grüße Hans

  7. Endlich – ich bin mir fast sicher – habe ich mit dem Roemheld Syndrom gefunden, was zu meinem Problem passt. Insbesondere Panik-Attacken (Solarplexus???) und Atemnot wie beim Asthma nach dem Essen haben mir Sorgen gemacht.
    Auch mein manchmal niedriger Puls hat mir Angst gemacht. Ich habe allerdings kein Herzrasen, dafür aber „Herzschmerzen“, schlimmer wurde es nach einer Antibiotikabehandlung.
    Leider tippen Ärzte gern auf die Psyche oder bei Frauen schnell auf Hormonschwankungen. Alles mögliche wurde gecheckt und kostete die Krankenkassen Geld. Diagnose: alles in Ordnung. Ich fühlte mich beim Arzt wie eine Simulantin oder Hypochonderin, danach bekommt man tatsächlich Frust.
    Jetzt werde ich meine Essgewohnheiten grundlegend ändern. Eine Magenspiegelung steht noch an. Danke für Ihre Infos. Internet sei Dank! U.B.

  8. Ich leide ebenfalls am Roemheld-Syndrom – das wurde ärztlicherseits festgestellt. Aber außer dem beruhigenden Kommentar, daß das dadurch häufig auftretende Vorhofflimmern nicht lebensbedrohend sei, hat man mir nicht helfen können (ich solle einfach den ebenfalls verschriebenen Betablocker nehmen wenn das Vorhofflimmern auftrete). Die Ernährung habe ich bereits umgestellt und ich nehme regelmäßig einen vom Arzt verschriebenen Säureblocker. Außerdem wurde bei der Gallenblasenoperation 2011 festgestellt, daß ich einen Zwerchfellbruch habe. Da neuerdings auch ein „Klopfen“ bei der Bauchschlagader oberhalb des Bauchnabels auftritt (fühlt sich an, ob jemand von innen auf diese Stelle schlägt) und ich dann nächtelang nicht schlafen kann, da die Beschwerden überwiegend im Liegen auftreten, wurde ein Ultraschalluntersuchung des Bauchraums durchgeführt – ohne Befund. Allerdings bekomme ich das Vorhofflimmern auch bei starker Erregung – ich versuche deshalb, jeglichen Streß zu vermeiden, aber das klappt nicht immer. Bin mit 71 einfach nicht mehr belastbar. Das Herz ist ok – gehe regelmäßig ins Fitneßstudio, EKG und Belastungs- und Langzeit EKG alles bestens, Blutdruck zwischen 135-140 und um die 80, Ruhepuls unter 70 – alles unverdächtig. Aber das Roemheld-Syndrom nervt – wer weiß Rat?

    • Hallo, ich bin 28 Jahre alt und hatte im Juni 2014 eine Gallen-Blasen OP, bei der diese entfert wurde, da sie Steine beeinhaltete und zudem noch verdreht war. Nach der OP war eigentlich alles in Ordnung, außer dass ich über ca 8. Wochen kaum Stuhlgang hatte im Verhältniss dazu, was ich gegessen habe. Nach einem 2-wöchigen Türkei Urlaub im September ging es dann richtig los, plötzliches Herzrasen mit ca 130 Puls, Atemnot, Druckgefühl auf der Brust und Blähungen im Bauch, ich dachte ich bekomme einen Herzinfarkt und mir wurde schwindelig. Ich wurde panisch und rief den Notarzt, er konnte aber nichts feststellen, was aus seiner Sicht bedrohlich war.
      Nach einem Marathon von Hausarzt über Kardiologe und Heilpraktiker stand fest durch Belastungs-EKG, Ultraschall des Herzens, 7 Tage EKG und den Herzwerten im Blut, dass ich keinerlei Herzkrankheiten zu befürchten habe.
      Aber was ist es nun, das mir diese Symthome beschert??? Habe dann angefangen, einmal darüber nach zu denken, wann es immer besonders schlimm ist mit diesen Anfällen, meistens nach Mahlzeiten und überwiegend nachts. Nachdem ich mich dann selber mal etwas schlau gemacht habe, kam ich dann auf das Roemheld Syndrom, welches sicher auch damit zu tun hatte, das mein Darm komplett überfüllt gewesen sein muss.
      Habe dann den Hausarzt gewechselt, da meiner mich mit Antidepressiva und Beta Blockern abspeisen wollte. Und siehe da, ein etwas älterer Arzt konnte mir insofern helfen, dass er mir riet, meinen Darm mal etwas zu entleeren und ich jetzt meinen Magen-Darm-Bereich wieder in das Gleichgewicht bringen muss. Dazu muss man sagen, dass ich unter zu viel Magensäure leide und eine Gastritis bekommen habe, welche ich nun bekämpfen muss.
      Abschließend kann ich dazu sagen: ich versuche mich ausgewogener zu ernähren, nehme 3x am Tag Iberogast und 1x Omepazol 40mg, versuche Ärger,Stress und hastiges Eseen zu vermeiden und habe mir angewöhnt, Schüssler Salze zu nehmen. Schüssler Salze 1, 5 und 7: die helfen mir dabei, meinen Körper etwas zu entspannen und nachts besser zu schlafen.
      FAZIT: Es ist noch nicht ganz weg, ich habe Abende, da bekomme ich noch immer Herzraasen und dieses Engegefühl, aber es ist schon deutlich besser geworden, vor allem weil man jetzt damit umgehen kann und weiß, dass nichts am Herzen ist, sondern der Magen-Darm-Bereich dafür verantwortlich ist.

      Ich wünsche allen Betroffenen schnelle Linderung.

    • Ich habe auch dieses Roemheldsyndrom und litt sehr darunter. Es löst auch bei mir Vorhofflimmern aus. Ich habe auch 2 Stans bekommen. Wichtig ist, alle Nahrungsmittel die man nicht verträgt zu meiden. Dies hilft nur zum Teil auch Lefax und diese Säureblocker helfen ein wenig.
      Was mir gut hilft ist die endopathische Behandlung eines Physiotherapeuten durch Massage des Magens, die man auch leicht selbst erlernen und selbst anwenden kann. Dies hat bei mir den Durchbruch gebracht und die Beschwerden sind weniger bis ganz verschwunden.
      Was man auch meiden sollte sind zu hohe Stresssituation, die eine Verkrampfung des Magens verursachen können und Magendruck und schmerzen verursachen.
      Was mir sehr gut tut ist das Fitness-training. Habe jetzt innerhalb 3 Jahren 20 kg abgenommen, was meinem Wohlbefinden auch gut tut.
      Bei Vorhofflimmern ist es notwendig einen Blutverdünner zu nehmen wie z.B. Marcumar und zu verhindern dass Blutgerinsel entstehen die zu Emolien und damit zum Schlaganfall führen

    • Nach 4 Jahren experimentieren, komme ich ganz gut zurecht. Ich esse alles was man nicht eigentlich soll, Bohnen, fetten Speck, esse alle 3 – 4 Stunden – auch nachts sonst wie mein ganzes leben lang „Präkollaps“ – wenn der Blähbauch wie immer sich plötzlich meldet hilft Schnaps – tags seltener, nachts gegen 3 – 4 gehe ich raus zum Rauchen und Trinken – 3 – 4 Schlucke Metaxa und 2 Zigaretten.
      Seither kann ich mal 3 Stunden am Stück schlafen, vorher wachte ich jede Stunde auf und musste auch aufstehen – liegen kann man beim R.S nicht, dann geht die Luft ganz weg.
      ich trinke ständig eiskalten Apfelsaft oder eisige Cola.
      „jeder wie er Kann“

  9. Jeder Arzt behhandelt nur sein spezielles Fachgebiet, Gastrologe Magen und Darm, Kardiologe Herz, Neurologe Nerven usw. Fragt man nach Zusammenhängen bekommt man nur vage Antworten. Nein, mit diesem Organ, welches ich untersucht habe ist alles in Ordnung, sein Sie froh, uns Tschüss. Und man steht da wie ein blöder Tor und ist so schlau als wie zuvor und fühlt sich kein bisschen besser. Und es gibt doch Zusammenhänge, zwischen Magen, Darm, Herz und Psyche. Es gibt so viele Patienten die das bestätigen können, aber nur sehr wenig Ärzte die sich damit befassen.

  10. Hallo,

    ich bin 24 Jahre alt und habe seid nun mehr als 4 Jahren einen plötzlich auftretenden ziehenden, brennenden Schmerz im ganzen Brustkorb über den Rücken, Schulterblatt und sogar bis in den Kopf. Dazu muss ich sagen das ich einen Magensäure Reflux habe und diesen aber behandele. Generell habe ich solche Blähungen das ich mich Frage, wie soetwas in einem Einzelnen Körper entstehen kann. Diese Schmerzen sind teilweise so unerträglich gewesen das ich schon oft dachte ich habe einen Herzinfakt, welches ich aber durch Rücksprache mit dem Hausartzt(Langzeit EKG, Langzeit Blutdruckmessung) ausschließen ließ. Ich bin mir ziemlich sicher, mit dem Roemheld-Syndrom die „Nadel im Heuhaufen“ gefunden zu haben. Da ich schon zwei mal eine Magenspiegelung und ein mal eine Darmspiegelung hab machen lassen, stellt sich mir die Frage, hätte man das nicht gerade mit dem Magensäu Rereflux und auch mit den übermäßigen Blähungen herausfinden müssen? Oder kann es sein, dass auch hier einfach nicht daran gedacht wurde?

    LG

    Kai

    • apotheken-wissen 27. Februar 2014 um 15:22 - antworten Author

      Hallo Kai,

      dadurch, dass das Roemheld-Syndrom noch nicht wirklich Einzug gehalten hat: es kann gut sein, dass es nicht bedacht wurde.

      Team apotheken-wissen.de

  11. ich reagiere immer arg bei nervosität und verspannungen in hals und brustwirbelsäule. bei starkem herzrasen nehme ich sab simplex zum entschäumen. mir gehts dann auch immer richtig dreckig

  12. Hallo und Guten Tag.

    Ich bin, nach einem langen, erfolglosen Aerztemarathon, erst heute ueber das Roemheld-Syndrom „gestolpert.“

    Ich finde mich in vielen Beschreibungen wieder – ausser – in der Schmerz-Beschreibung. Ich habe sporadisch furchtbare, kolikartige Schmerzen im Oberbauch, dass ich glauben koennte, es zerreisst mich. Gehoert das auch zu den Symptomen oder koennte das noch andere Ursachen haben? Wie gesagt, die Aerzte konnten nichts organisches finden.

    Danke fuer eine Antwort.

    • apotheken-wissen 14. Dezember 2013 um 14:25 - antworten Author

      Hallo und ebenfalls einen Guten Tag,

      danke für Ihren Beitrag, und der Ärztemarathon und auch Ihre Sympthom-Beschreibungen passen durchaus zum Roehmheld-Syndrom. Auch dazu, dass trotz Ärztemarathon lange keine organischen Ursachen gefunden werden. Da Sie diese aber (bisher) sicher ausschließen bzw. von Ärzten ausgeschlossen wurde: hier ist von unserer Seite und aus der Distanz nur schwer etwas zu raten oder zu empfehlen. Haben Sie beim Ärztemarathon auf der Suche danach, ob es das Roehmheld-Syndrom ist, auch Gastroenterologen und Kardiologen konsultiert?

      Beste Grüße vom Team apotheken-wissen.de

  13. Hallo. Ich bin 18 Jahre alt und habe seit ein paar Wochen Atem Probleme und Probleme mit meiner Verdauung. Ich hatte auch schmerzen in der brust und demzufolge auch den Verdacht auf eine Herzkrankheit. Ich habe ein ekg machen lassen und dort war alles ok.
    Anschließend habe ich auch einen Lungenfunktionstest machen lassen. Die Ergebnisse waren nicht so wunderbar und die Ärztin überwies mich zu einem Facharzt, wegen Verdacht auf Asthma. Den Termin habe ich aber erst später. Aber ich habe auch mächtig darmprobleme und sehr oft Blähungen und Durchfall. Ich habe oft Atem Probleme und gleichzeitig das Gefühl auf Toilette zu müssen. Immer wenn ich auf der Toilette war legen sich auch die Atem Beschwerden. Ich weiß nicht was ich machen soll. Kann sein dass ich mich rein steiger und eigentlich garnichts ist. Nachdem ich das hier lese könnte es auch sein das ich dieses Syndrom habe; aber wohin soll ich mit diesem Verdacht gehen? Ich bin einfach total verzweifelt.

    • apotheken-wissen 13. Dezember 2013 um 19:15 - antworten Author

      Hallo Luisa,

      danke für Deinen Bericht und das kann sich tatsächlich nach einem Roehmheld Syndrom anhören. Ich würde bei Deinem Hausarzt ansetzen, auch wenn zur Vervollständigung einer diesbezüglichen Diagnose sich die Gastroenterologie und die Kardiologie beteiligt werden müssen.

      Herzlichen Gruß und baldige Besserung,

      Team apotheken-wissen.de

  14. Hallo,

    kann das Roemheld-Syndrom auch zu Herzstolpern fühlen? Ich habe Probleme mit Birnen und letztens versehentlich welche erwischt. Das hat bei mir zu einem extrem aufgewühlten Leib geführt, tierischen Blähungen, Durchfall und in der Folge zu Herzstolpern. Als alles raus war, war auch das Herzstolpern weg.

  15. Ich bin ein suchtkranker Mensch (10 Jahre clean) und leide unter dem Roemheld-Syndrom.
    Je nach Intensität der Beschwerden baut sich Suchtdruck auf, dessen Dynamik manchmal
    kaum auszuhalten ist. Hat jemand Erfahrung mit dieser Kombination?

  16. Hallo nochmals,

    noch ne Frage! Kann das Roemheld Syndrom auch vererblich sein. Mein Vater leidet
    ungefähr an den gleichen Symtomen. Hatte auch schon einen kleinen Herzinfarkt.

    Danke im Voraus

    Liebe Grüsse

    • apotheken-wissen 12. September 2013 um 11:37 - antworten Author

      Hallo Inga,

      nein, über eine Vererbbarkeit des Roemheld-Syndroms bzw. des eigentlichen Krankheitsbildes einer übermäßigen Gasbildung im Magen-Darm-Trakt ist nicht bekannt.

    • Ja, ist vererbbar. Meine Großmutter, mein Vater hatten es und ich und meine Geschwister haben es. Unsere Kinder haben es nicht mehr. Es hilft am besten eine gesunde und asketische Lebensweise und körperliche Bewegung sowie das Anstreben des Normalgewichtes.

  17. Hallo,

    kann es auch sein, dass die Unverträglichkeit bzw Gasbildung nicht immer gleich schlimm ist bei gleicher Ernährung?

    Ich habe diese Symptome, seit ich ein kleines Kind bin. War auch schon in psychischer Behandlung und wollte aber keine Antidepressiva schlucken. Denn ich war mir immer irgendwie sicher, dass ich nicht depressiv bin, sondern nur wegen der ständigen Atemnot (ich kann dann nicht richtig durchatmen – wie ein Gáhnen, das gestoppt wird) Angstzustände hatte und logo auch nicht so gut gelaunt war!

    Aber es ging dann auch immer wieder vorbei! Es kommt also nicht immer vor! Manchmal hab ich ein ganzes Jahr gar keine Beschwerden.

    Wenns dann aber einmal wieder angefangen hat, dauerts meist über Monate bis es wieder weg ist!

    Wenn ich in der Nacht dann im Bett liege ist es am schlimmsten und ich kann dann erst einschlafen und wieder richtig atmen wenn ich paar Gase losgeworden bin.

    Zudem kommt noch, dass ich immer ziemlich verspannt bin im Nackenbereich und ich bin mir auch nicht sicher ob das durch die Anspannung vom nicht atmen können kommt oder ob es eher umgekehrt ist.

    Wie kann ich herausfinden, von was das dann plötzlich wieder ausgelöst wird?

    • apotheken-wissen 12. September 2013 um 11:04 - antworten Author

      Hallo Inga,

      wenn das Roemheld-Syndrom sozusagen unsystematisch und oftmals nach (glücklicherweise) sehr langen Pausen auftritt, sind zwei Dinge empfehlenswert. Vor allem, um die „plötzlichen“ Ursachen des Roemheld-Syndrom besser eingrenzen zu können:

      1. Führen Sie ein Tagebuch über die wichtigen Eckpunkte des Alltags: Ernährung (als wichtigste mögliche Ursache! Auch zu beobachten: Verschlucken von Luft während des Essens, z.B. durch hastiges Essen oder viel Reden), psychischer oder physischer Stress (besondere Negativ-Ereignisse, Hektik, Ärger, Depressionen, Frust, Kummer), Schlaf(mangel), Toilettengänge, Alkohol / Nikotin, andere Erkrankungen, andere Symptome, Einnahme von Medikamenten etc.

      2. Konsultieren Sie einen Arzt / Facharzt, für den das Thema Roemheld-Syndrom kein Neuland ist. Aber auch seine diagnostische Arbeit geht oftmals mit Ausschlussverfahren und Ihrer Anamnese (Krankheitsgeschichte) einher. Und genau dazu kann und wird Ihr Tagebuch die beste Basis sein, auf die seine Arbeit in Sachen Diagnose, Ursachenforschung und Therapie aufsetzen kann.

      Wir danken für Ihren Kommentar und hoffen, dass sich die Ursachen des Roemheld-Syndroms so schneller und einfacher auffinden und damit therapieren lassen.

      Ihr Team von

      apotheken-wissen.de

  18. Guten Tag,
    hätte da eine Frage an euch,und zwar zu elchen Arzt gehe ich da am besten der mir bezüglich der Diagnostig Roemheld Syndrom weiter helfen kann ?

    MfG
    Matthias

    • apotheken-wissen 27. Mai 2013 um 10:21 - antworten Author

      Hallo Matthias,

      danke für Ihre Frage zum Roemheld Syndrom an uns. Die Antwort: zunächst sollte Sie Ihr Weg zum Hausarzt führen. Das fachärztliche Gebiet danach würde die Gastroenterologie sein, also ein Gastroenterologe als Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen.

      Beste Grüße,
      Ihr Team von apotheken-wissen.de

  19. Hallo,

    bei mir wurde 2009 nach heftigen Beschwerden der oben beschriebenen Art von einem Arzt mittels Kinesiologie eine Weizenunverträglichkeit diagnostiziert. Das war ein Volltreffer, ich muss zwar nun auf Weizen verzichten (ersetze ich durch Dinkel), es geht mir aber viel besser und ich hatte seitdem nie mehr diese Herzschmerzen, Blähungen und dadurch hervorgerufenen Brechdurchfälle bis hin zur Ohnmacht. Wenn ich ab und zu mal Weizen esse, passiert mir auch nichts. Aber ich achte sehr darauf, dass die Haupternährung weizenfrei bleibt. Wegen anderer Lebensmittelallergien achte ich sowieso auf eine angepasste Ernährung. Für unterwegs habe ich meistens noch entschäumende Tabletten einstecken, aber in den letzten Jahren habe ich sie nie gebraucht.

    Ich wünsche Euch gute Besserung.

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  21. Ich leide bereits seit 2004 an diesem Syndrom. Auch ich habe einen Ärzte Marathon hinter mir. Herzklinik, Allergologie, Hausärzte…. u.v.m. . Und nachdem mich der letzte Arzt mit dem Satz „sie brauchen einen guten Psychiater, solche Herz Probleme hat doch jeder Mensch, das ist völlig normal“ weggeschickt hatte, habe ich das vertrauen in die Ärzte gänzlich verloren. Nun habe ich nach langen Recherchen erfahren das ich ebenfalls an dem Roemheld Syndrom leide. Vor vielen Monaten hatte ich meine Ernährung umgestellt. Und ich bin zum ersten mal Symptomefrei. Kein Blähbauch mehr, keine Atemnot, kein Herzrasen, keine Herzhüpfen und Herzstolperer sowie Herzinfarkt ähnliche Symptome. Es ist alles verschwunden !! Mir geht es so richtig gut. Einziger Wermutstropfen, ich vertrage so gut wie gar kein rohes Obst und Gemüse mehr. Keine kohlensäurehaltigen Getränke, Säfte, keinen Alkohol , kein Reis, Haferflocken, Bananen, usw…. sobald ich auch nur eines dieser Lebensmittel zu mir nehmen fangen die Herzprobleme innerhalb von 20 – 40 min wieder an und dauern dann meist 2 – 3 Stunden. Ich bin ein sehr Lebensfroher Mensch und habe eine sehr gute Psyche daher weis ich auch das es, zumindest bei mir, nur am Essen liegt. Vielen Dank für den Artikel und die genaue Beschreibung!! Ich hoffe das dieser auch anderen Menschen mit den gleichen Symptomen hilft die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

    Alles Gute für sie.

    • Hallo Ines,

      googel mal zusätzlich nach Histaminintoleranz :)

      Einen lieben Gruß und allen Mitbetroffenen eine gute Besserung!

    • Guten Tag,
      ich habe ganz ähnliche Sympthome. Darf ich fragen, Ines, was Sie vertragen, also welche Diät Sie befolgen?

      Grüße

    • Toll das es ihnen wieder gut geht. Wäre schön wenn ich schon soweit wäre.
      Ich hatte letzten Oktober einen Darmverschluss durch eine Endrymetriose

    • Hallo Ines,

      woher wissen Sie, welche Nahrungsmittel von Ihnen vertragen werden und welche nicht? Ich leide vermutlich auch unter dieser Krankheit.

    • Hallo Ines,

      auch ich habe Ihre Ausführungen mit Interesse gelesen.
      Die Nahrungsmittel, die Sie beschreiben esse ich täglich. Habe immer eine Völlegefühl und Blähbauch, seit einiger Zeit leider auch Vorhofflimmern. Oft treten diese Beschwerden nach dem Essen auf. Deshalb auch meine Frage, wie erlangt mann Kenntnis über die Nahrungsmittel, die man verträgt oder besser weglässt.

      Viele Grüße
      Ulrike

  22. Sven Alenxander Jensen 30. Juli 2012 um 10:20 - antworten

    Ich habe diese Symptomatik schon seit knapp 10 Jahren und kann leider nicht genau sagen welche Nahrungsmittel nun die Krämpfe auslösen mit einer Ausnahme: Stapelchips ins immer sehr böse!
    Attacken mit Blutdruckabfall habe ich nicht sehr Häufig aber Vor ein paar Tagen waren sie so extrem und der Blutdruck ist derartig abgefallen, dass ich nur noch im Liegen bei Bewusstsein blieb und schon 112 ins Telefon eingegben hatte. Ich kann das von einer normalen Panikattacke unterscheiden, bei der man nur glaubt ohnmächtig zu werden.
    Das es das Roemheld-Syndrom gibt weiß ich also erst seit ein paar tagenm nachdem ich mich nach dieser starken Attacke informiert hatte und die Symptomatik passt sowas von!
    Ich nehme ein Antidepressivum schon seit Jahren gege meine Panikattacken. Ob ein Zusammenhang zwischen Panikattacken und Roemheld-Syndrom besteht, weiß ich nicht, Panik bekomme ich mitnichten nur bei solchen Krampfattacken, sonder ich habe auch ausgedehnte Angstzustände. Allerdings habe ich auch permanent mehr oder weniger ein Völlegefühl im Bauch, das trägt evtl. allgemein zur Panikaktivierung bei.
    Mein Psychiater hatte sehr wahrscheinlich die beschreibung zu den Symptomen für Symptome einer Panikiattacke gehalten – verlangsamte Peristaltik, Völlgefühl, Kurzatmigkeit, Engegefühl und Druckgefühl in der Brust, Extrasystolen…passt ja so gesehen auch…
    Ich bin super froh jetzt herausgefunden zu haben, dass ich doch mit allem Recht hatte, vor allem damit, dass der Vagus da mal wieder eine Rolle spielt.
    Ich werde jetzt entsprechende Tees trinken und sehen, dass ich entschäumende und Peristaltikanregende Medikamente nehme. Am allertollsten wäre es natürlich, wenn meine allgemeine Angstzustandsneigung dadurch zurückgehen würde, aber das wäre nur Spekulation.

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