Wie erkennt man Infektionen und wie werden sie behandelt?


Virus

Viren: mikroskopisch klein, aber oftmals mit enormen Auswirkungen *

Weltweit stehen die Infektionskrankheiten ganz oben auf der Liste der häufigsten Todesursachen. Auslöser sind Bakterien und Viren. Diese kommen auf ganz unterschiedliche Weise in den Körper. Anschließend lösen sie vielfältige Krankheiten aus. Bereits vor Corona drehte man sich schon um, wenn in der Bahn oder dem Bus jemand in der Nähe stark hustete oder nieste. Auch die öffentlichen Toiletten werden im Regelfall nur im Notfall einer Notdurft aufgesucht. Wer mit Eiern oder rohem Fleisch in Kontakt kommt, wäscht sich anschließend flott die Hände. Hintergrund ist, dass kaum jemand Interesse an einer Erkrankung hat.

Über Infektionen, ihren Schutz und ihre Ursachen

Aktuell setzen viele Menschen auf das Tragen von chirurgischen Masken oder FFP2-Schutzmasken, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. In asiatischen Ländern gehört der Mundschutz schon lange zum typischen Bild in den Metropolen. Allerdings geht es dort viel mehr darum, andere vor einer Krankheit zu schützen, die man selbst in sich trägt.

Zu einer Ansteckung oder Infektion kann es also nur kommen, wenn der Krankheitserreger in den Körper eindringen kann. Ob dieser Eindringling einen milden oder lebensbedrohlichen Verlauf auslöst, ist von zwei Faktoren abhängig. Denn zum einen spielt das angegriffene Immunsystem eine Rolle sowie die pathogenen Eigenschaften. Dabei ist nicht immer klar, welcher Erreger gerade was im Körper auslöst. So zeigen sich Bakterien ebenso für Krankheiten verantwortlich wie Viren. In anderen Fällen können auch Würmer an bestimmten Symptomen schuld sein. Überwiegend verlaufen die Infektionen hierzulande jedoch symptomlos, ohne dass der Betroffene überhaupt Beschwerden feststellt. So können etwa kleine Maßnahmen schon helfen, die unterschiedlichsten gesundheitlichen Probleme schnell in den Griff zu bekommen, oder sie ganz verhindern.

Infektionen und ihre Behandlungen

Wer sich auf die Suche begibt, findet heute zahlreiche Infektionskrankheiten, die auch in Deutschland gefährlich werden können.

Hierzu gehört etwa die Grippe, die jedes Jahr Tausende Todesopfer fordert. Auch Scharlach und Windpocken können schnell gefährlich werden. Typischerweise haben nicht wenige Menschen hierzulande gleich mehrere Virusinfektionen im Jahr. Dabei werden die meisten Infektionen mit Bettruhe und einigen wenigen Medikamenten behandelt. Bei Krankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden, kommt üblicherweise Antibiotika zum Einsatz. Letzteres wird allerdings in der letzten Zeit sparsamer eingesetzt. Schließlich haben Massentierhaltung und die damit verbundene Verabreichung von großen Mengen Antibiotika zu hohen Resistenzen geführt.

Infektionsgefahr, Infektionswege und besondere Risikogruppen

Besonders betroffen sind dabei grundsätzlich chronisch Kranke, Kinder und Senioren. Denn gerade bei diesen Gruppen können Infektionskrankheiten schwerwiegende Verläufe nehmen. Selbst der Tod ist dabei nicht auszuschließen. Dabei treten die Erreger über unterschiedliche Wege in den Körper ein. Bei den einen werden sie über Tröpfchen beim Sprechen übertragen. Wieder andere haben eine lokale Wunde, über die Viren und Bakterien eintreten können. Generalisiert breiten sich die Erreger etwa über das Blut im ganzen Körper aus. Im schlimmsten Fall kann der Organismus so mit lebensbedrohlichen Entzündungen durchzogen werden. Ein Beispiel für solch einen Krankheitsverlauf ist die Sepsis, also die Blutvergiftung.

Liste der bekanntesten schwerwiegenden Infektionskrankheiten

Die List der Infektionskrankheiten wird immer länger. Coronavirus, Schweinegrippe, Gürtelrose, Cholera, Typhus, Grippevirus (Influenza), Tollwut, Gürtelrose, Pfeiffersches Drüsenfieber – um nur einige zu nennen. Dabei zeigt sich gerade in der aktuellen Lage, wie schnell eine Krankheit von einer Epidemie zur Pandemie anwachsen kann.

* Bildquelle: PIRO4D / pixabay.com

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