Gesunde Ernährung für Kinder – Teil 3


Gesunde Ernaehrung für Kinder - apotheken-wissen.de

Interessantes und Wissenwertes bei einer gesunden Ernährung für Kinder *

Auch in diesem dritten Beitrag unserer kleinen Miniserie geht es um die gesunde Ernährung für Kinder. „Gesund“ ist bei Kindern nicht immer gleichzusetzen mit „lecker“ … das gilt hier und da auch für Erwachsene / Eltern. Auch als Vorbild für die Kinder: Es gibt ein paar Wege, gesund und lecker miteinander zu kombinieren. Denn eine der wichtigen Grundlagen für ein gesundes Kind, das die täglichen Anforderungen und Herausforderung meistern kann, ist eine gesunde Ernährung.

Weitere wichtige Tipps für eine täglich gesunde Ernährung für Kinder

Wir hoffen, wir konnten Ihnen in den Teilen 1 und 2 einige Tipps zu den Grundlagen und wichtigen Mahlzeiten Frühstück, Pausen-Mahlzeit und Mittagessen geben. Für alle Mahlzeiten und auch mit Blick auf den ganzen Tag finden Sie nachfolgend noch weitere wichtige, allgemeine Infos und Tipps für eine gesunde Ernährung für Kinder:

Ausreichend trinken

Nicht nur aber vor allem für Kinder gilt, dass sie ausreichend trinken. Das beste Angebot dafür sind Leitungswasser, Mineralwasser und ungesüßte Tees. Saftschorlen sollten 2/3 Wasser und nur 1/3 Saft enthalten. Getränke sollten nicht nur zu jeder Mahlzeit gereicht werden, sondern den ganzen Tag über gut sichtbar und erreichbar zur Verfügung stehen. Nicht nur für Kinder gilt übrigens: Richtiges Trinken – gesund und lebenswichtig!!

Süßigkeiten

Gegen Süßigkeiten wäre manches einzuwenden, aber natürlich sind sie nicht vollständig zu verbannen.

Deshalb kommt es hier zum einen auf die Menge und Regelmäßigkeit an, zum anderen aber auch auf die Qualität der normalen Ernährungsgewohnheiten. Und man sollte Süßigkeiten oder süße Getränke nicht aktiv unterstützen, in dem man sie den Kindern bspw. als Pausen-Mahlzeit mit gibt.

Außerdem, wenn auch nicht immer einfach oder erfolgreich: Obst oder Obstsäfte können und sollten hier und da einmal einen Süßigkeiten-Snack ersetzen. Auch hier und auf diese Art und Weise können Eltern einen kleinen Umstellungsprozess in Gang setzen.

Essen und trinken mit allen Sinnen

Vor allem die natürliche Neugierde der Kindern kann man sich hier zu nutzen machen. Speziell für Kinder darf eine Mahlzeit nicht ausschließlich als „Nahrungsaufnahme“ deklariert sein. Gerüche, Geschmäcker, Konsistenzen unterschiedlicher Lebensmittel und generell ihre Vielfältigkeit: lassen Sie Kinder ausprobieren, machen Sie es spielerisch und vielleicht ein bisschen spannend.

Nicht nur gesund, sondern auch schön und lecker

Kinder mögen auch Visuelles und Überraschungen. Generell sollte Appetitlichkeit vorherrschen, aber auch kleine „Gimmicks“ kommen gut an: mundgerechte Stücke zum Zugreifen, Obst oder Gemüse mit einem kleinen Farbenspiel, kleine Spieße mit Obst, Gemüse oder Käsewürfeln – dann passen dazu auch kleine Wurstscheiben. Ein Wrap ist auch einmal eine spannende Abwechslung zum belegten Brot – und gemeinsames Frühstück als Aktion in Kindergarten oder Schule ist allemal spannend und etwas Besonderes.

Mitmachen lassen

Kinder können und sollen schon früh selbst Verantwortung für ihr Essen übernehmen. Sie freuen sich, wenn sie beteiligt werden und mit bestimmen können. Selbst oder gemeinsam Zubereitetes schmeckt meist besser, auch wenn das ungeliebte Gemüse darin enthalten ist. Kinder sind stolz auf ihren Beitrag und lernen dabei Zubereitungsarten und Lebensmittel kennen.

Gewohnheit und Vorbild

Kinder sind durchaus Gewohnheitstiere. Insofern kann eine vielleicht mühselige Umstellung von Weißmehl- zu Vollkornbrot die Mühe wert sein. Denn einmal an eine Umstellung bei den Lebensmitteln, die Art oder das Angebot der Mahlzeiten gewöhnt, werden auch andere Dinge als bisher als „normal“ empfunden. Und vergessen Sie nicht: Kinder leben und lernen von Vorbildern, also darf ein Blick auf Ihre Gewohnheiten nicht fehlen.

Miteinander und Kommunikation

Einkaufen, Zubereiten, Kochen, Essen, Aufräumen … alles geht auch in einem Miteinander, das auch die Kinder einbezieht. Darüber hinaus sollten die Mahlzeiten selbst auch keine Zeiten allein für eine stille Nahrungsaufnahme sein, sondern auch der gemeinsame Kommunikation dienen – sehr naheliegend eben auch über die Themen Essen und Trinken.

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Auch wenn dieses Thema an sich nichts direkt mit einer gesunden Ernährung für Kinder zu tun haben scheint, ist es immens wichtig. Denn der Bewegungsdrang ist nun einmal bei Kindern sehr intensiv vorhanden – und dabei oftmals in heutiger Zeit eingegrenzt oder durch die elterlichen Fahrdienste minimiert. Viel Bewegung und viel frische Luft sorgen aber bei Kindern dafür, dass Körper und Geist auch intuitiv und subtil nach anderen Lebensmitteln und Nährstoffen verlangen. Das kennen auch die Erwachsenen: Nach einem langen Spaziergang an der frischen Luft hat man einen „anderen Appetit“ als nach einem Nachmittag auf der Couch.

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* Bildquelle: © klickerminth – Fotolia.com
Informationsvorlage: Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V.

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