Sommergrippe: Hintergründe, Vorbeugung, Behandlung


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Vorbeugung und Hilfe bei einer Sommergrippe *

apotheken-wissen.de informiert über Hintergründe, Symptome und Tipps zur Vorbeugung und Behandlung einer Sommergrippe. Was versteht man unter einer Sommergrippe? Welche Faktoren begünstigen eine Ansteckung? Was hilft gegen eine Sommergrippe? Eine Sommergrippe kann Betroffenen die lang ersehnten warmen Tage gründlich verderben: Grillen im Park oder Sonnenbaden am See fällt dann aus; stattdessen müssen die Erkrankten zu Hause das Bett hüten. An einer Sommergrippe leiden in der warmen Jahreszeit Millionen von Menschen.

Hintergründe und Symptome einer Sommergrippe – Unterschiede zu einer Wintergrippe

Die Symptome – Husten, Schnupfen, Schwäche, Fieber, Kopf- und Halsschmerzen – unterscheiden sich nicht von einer typischen Wintergrippe; es können aber noch Magen-Darmbeschwerden dazukommen. Darüber hinaus hat die sogenannte Sommergrippe wenig mit der Wintervariante gemeinsam. Denn das sommerliche Husten und Schniefen ist streng genommen keine richtige Grippe, sondern ein „grippaler Infekt“. Während im Winter Influenzaviren Infekte auslösen, sind in der warmen Jahreszeit Entero-, Coxsackie- und Echoviren an den Erkrankungen schuld.

Sommergrippe: Ansteckung vermeiden

Die Ansteckung erfolgt über feine Tröpfchen in der Luft, etwa durch Husten oder Niesen. Deswegen ist das Infektionsrisiko in Menschenmengen, in vollen Bussen, Schwimmbädern und Biergärten besonders hoch. Die Keime können aber auch auf Türklinken oder den Haltegriffen in der U-Bahn lauern. Normalerweise kann unser Körper die Viren abwehren. Wenn die Erreger aber durch die Schleimhaut-Barriere dringen und das Immunsystem nicht richtig funktioniert, können sie leicht eine Infektion verursachen. Zu den Faktoren, die eine Sommergrippe begünstigen, zählt vor allem Zugluft. So trocknen beispielsweise bei einer Autofahrt mit offenem Fenster die Schleimhäute aus und können ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Dann haben die Viren leichtes Spiel. Auch langes Sonnenbaden, starke Temperaturunterschiede zwischen klimatisierter Raumluft und heißer Außenluft, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und falsche Kleidung können die Abwehrkräfte schwächen. Und wer öfter im nassen Badeanzug oder im verschwitzten T-Shirt herumsitzt, darf sich über Grippesymptome ebenfalls nicht wundern.

Wer sich vor einer Sommergrippe schützen will, sollte also ein Auskühlen des Körpers durch Zugluft oder zu kalt eingestellte Klimaanlagen vermeiden. Es ist auch davon abzuraten, sich zu lange in kühlem Wasser aufzuhalten oder nach intensivem Sonnenbaden gleich ins Becken zu springen. Im Sommer ist zudem Hygiene besonders wichtig: Gründliches Händewaschen etwa hilft, einer Infektion vorzubeugen.

Tipps zur Behandlung einer Sommergrippe

Wenn die Viren trotzdem zugeschlagen haben, gilt: Abwarten und Tee trinken. Der Körper braucht nun vor allem Ruhe und viel Flüssigkeit. Medikamente wirken nicht gegen die Viren. Allerdings können Hausmittel die Symptome lindern: Eine Salzspülung der Nase beruhigt und desinfiziert die Schleimhäute. Vitamin-C-reiches Obst stärkt das Immunsystem. Gurgeln mit Salbei- und Kamillentee lässt Halsschmerzen abklingen.

Echte Grippeinfektionen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Eine Sommergrippe ist lästig, aber meist harmlos. Nach zwei, drei Tagen sollte sie wieder abklingen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Denn auch im Sommer gibt es echte Grippeinfektionen – wenn auch selten. Und: Falls ein Infekt das Immunsystem bereits schwächt, kann es leicht zu zusätzlichen Komplikationen wie einer Nebenhöhlen- oder Lungenentzündung kommen. Bei starken Beschwerden oder hohem Fieber sollten Erkrankte daher unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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* Bild- und Textquelle: DKV Deutsche Krankenversicherung – www.dkv.com
Weitere Verbraucherthemen – www.ergo.com/verbraucher

 

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