Influenza – die „echte“ Grippe


apotheken-wissen.de: Influenza

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Wenn wir umgangssprachlich von einer Grippe sprechen, ist in der Regel nur ein grippaler Infekt gemeint, also eine „normale“ Erkältung. Die Influenza, also die „echte“ Grippe, ist hingegen eine Infektionskrankheit durch Influenza-Viren.

Influenza-Viren / Grippe-Viren

Die Influenza-Viren sind weltweit verbreitet und man unterscheidet drei unterschiedliche Viren-Typen: A, B und C. Influenza-A-Viren sind dabei die gefährlichsten. Sie verursachen schwere bis lebensbedrohliche Krankheitsverläufe und können große Grippewellen, Epidemien und Pandemien auslösen. Influenza-B-Viren verursachen leichte bis mittelschwere Krankheitsverläufe, können aber ebenso zu Epidemien führen. Eine Infektion mit dem Influenza-C-Virus ist hingegen in der Regel harmlos.

Symptome der Influenza / Symptome der Grippe


Die Influenza, also die echte Grippe, hat eine Inkubationszeit zwischen wenigen Stunden und einigen Tagen. Ansteckungsgefahr besteht bereits ca. 2 Tage vor dem Auftreten der ersten Influenza Symptome. Vor allem die Verwechslung mit einer „normalen“ Erkältung erschwert zunächst das Erkennen der Influenza. Eines der generellen Merkmale ist, dass fast alle Symptome sehr plötzlich, sehr gleichzeitig und in hoher Intensität auftreten. Dazu zählen: Krankheitsgefühl im ganzen Körper, hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen / Gliederschmerzen, Müdigkeit, tränende Augen, trockener Husten / trockener Hals, geschwollene Nasenschleimhäute sowie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Der Krankheitsverlauf erstreckt sich über 7-14 Tage, Besserungen sind dabei erst relativ spät zu verspüren.

Ansteckung mit Influenza Viren

Die Influenza Viren sind hochansteckend und verbreiten sich durch Niesen und Husten per Tröpfcheninfektion. Vor allem in großen Menschenansammlungen auf engem Raum – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln – besteht eine große Ansteckungsgefahr. Wenn im Winter / der nasskalten Jahreszeit die Schleimhäute trocken und gereizt sind (bspw. durch trockene Heizungsluft) sind die körpereigenen Barrieren gegen Viren aller Art zusätzlich geschwächt. Über die Atemwege gelangen die Influenza-Viren in die Zellen des Nasen- und Rachenraums, wo sie mit ihrer Vermehrung beginnen.

Den Influenza Viren vorbeugen

Da die Viren per Tröpfcheninfektion direkt über die Atemwege oder auch per Hautkontakt übertragen werden empfehlen sich folgende eine Influenza vorbeugende Maßnahmen:

  • regelmäßges Händewaschen mit Wasser und Seife und/oder Desinfektionslösung für die Hände
  • mit den Händen nicht nicht Mund, Nase und Augen berühren
  • keinen Kontakt mit und Abstand halten zu erkrankten Personen
  • möglichst Meidung von größeren Menschansammlungen auf engem Raum
  • Einsatz eines Mundschutzes
  • Impfung gegen Influenza-Viren, siehe nachfolgenden Absatz

Impfung gegen Influenza Viren / Grippeschutzimpfung

Eine vorbeugende Influenza Impfung ist möglich und gehört zu den effektivsten Vorsorgemaßnahmen. Da sich vor allem die Virenstämme der Influenza-A-Viren immer wieder wandeln und modifizieren, ist eine jährliche Auffrischung der Influenza Impfung mehr als ratsam. Ebenso, und speziell für Kinder, ist eine Impfung mittels Nasenspray empfehlenswerter als die traditionelle Injektion. Bis die Influenza Impfung wirkt muss mit einer Dauer von ca. 14 Tagen gerechnet werden.

Hier gibt es ausführlichere Information rund um das Thema „Ist eine Grippeschutzimpfung sinnvoll, und wenn ja: wann und für wen macht eine Grippschutzimpfung Sinn?“.

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*: drubig-photo / Fotolia.com

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