Peyronie: Verformung des Penis ohne Operation behandeln


Junger Mann vor und nach einer Peyronie

Kann man eine Peyronie auch konservativ, ohne OP behandeln? *

Viele Männer befassen sich mit ihrem Penis erst, wenn es zu Problemen kommt. Neben der Schwierigkeit, eine Erektion aufzubauen und zu halten, sind Verformungen am Penis bei vielen Männern hierzulande keine Seltenheit. Durch Veränderungen des Bindegewebes um die Schwellkörper herum sind Krümmungen und Verformungen möglich, die sogar einen Grund für die erektile Dysfunktion darstellen können. Was früher alleine durch einen operativen Eingriff zu beseitigen war, ist heute schonender zu behandeln.

Wie entsteht die Peyronie und welche Folgen hat sie?

Das menschliche Bindegewebe ist nahezu am gesamten Körper zu finden und verändert sich im Laufe des Lebens. Problematisch ist die krankhafte Ansammlung von Gewebe, was zur Wucherung und Verformung von Körperpartien beiträgt. Im Falle einer solchen Erkrankungen des Bindegewebes am Penis sprechen Mediziner von der Peyronie oder Induratio Penis Plastica, kurz IPP.

Betroffene von IPP erfahren zunächst harmlose Veränderungen in der Form ihres Penis, die nicht mit einer Tumorbildung zu verwechseln sind. Dennoch wirkt sich die Wucherung oder Vernarbung des Gewebes um die Schwellkörper in Ästhetik und Funktionalität des Penis aus. Viele Betroffene unterliegen einer übermäßig starken Krümmung des Gliedes bis zu einem schmerzhaften Maße beim Aufbau der Erektion. Die Lust am Liebesspiel vergeht hierdurch schnell. Schließlich ist es vielen Betroffenen nicht möglich, dauerhaft ihre Erektion zu halten. Scham und Stress kommen bei der ungewohnten Formgebung des Penis hinzu.

Behandlung der Peyronie mit und ohne OP

Die Peyronie ist als Krankheitsbild seit Generationen bekannt, der namensgebende französische Chirurg beschrieb sie erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts. Bis vor wenigen Jahren war eine Operation jedoch die einzig effektive Möglichkeit, eine Peyronie zu behandeln. Die Entfernung des überflüssigen Gewebes war für viele Männer nur der letzte denkbare Schritt, schließlich kann eine OP mit weiterer Narbenbildung verbunden sein.

Die Entfernung des Gewebes war und ist außerdem kein Garant dafür, dass das Bindegewebe sich in der Zukunft nicht wieder ähnlich entwickelt. Die Operation löst bei vielen Männern das Problem somit nur temporär, eine erneute Verformung im Laufe von Monaten und Jahren ist nicht ausgeschlossen.

Für eine dauerhafte Art der Behandlung, die dem Penis bleibend eine neue Form gibt, sind erst seit kurzem klinisch bestätigte Methoden im Umlauf.

Extender als dauerhafter Lösungsansatz

Für die natürliche Behandlung alleine durch Zugkraft während des Aufbaus neuen Gewebes helfen Lösungen wie der Penimaster weiter. Männer bringen das spezielle Gestänge an ihrem Penis an und profitieren von einer permanenten, individuell einstellbaren Zugrichtung. Diese wirkt während natürlichen Aufbaus des neuen Zellgewebes, so dass sich durch die Zugkraft anders verteilt und dem Penis die gewünschte, begradigte Form verleiht.

Im Falle des Penimaster ist das Konzept zur Vergrößerung des Penis durch klinische Studien belegt, beispielsweise im britischen Journal of Urology. Mit dem Ansatz lassen sich verschiedene Symptome rund um den Penis wie eine zu geringe Fixierung der Eichel am Penis beseitigen. Damit das Gestänge im Alltag wenig stört, bietet der Hersteller spezielle Tragegurte und -systeme für Hüfte, Schulter und weitere Körperteile an.

Einer von vielen Gründen der Erektionsschwäche

Viele Männer, die von der erektilen Dysfunktion betroffen sind, kennen das Thema Peyronie nur unzureichend. Falls eine ungewöhnliche Krümmung des Penis vorliegt, ist das Gespräch mit dem Urologen empfehlenswert. Hierbei sollten weitere Gründe für eine Impotenz oder die fehlende Erektionsfähigkeit ausgeschlossen werden, um zur idealen Behandlungsform zu gelangen.

* Bildquelle: EliasSch / pixabay.com

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