Neues Medikament gegen Reizdarm auf dem Markt – was steckt in Liadin


Liadin gegen Reizdarm, 7er Sachet, PZN 14289582

Liadin gibt vielen Patienten mit Reizdarmsymptomen die Hoffnung, störungsfreier leben zu können. Doch was steckt genau dahinter? *

Anzeige – Für viele Jahre hatten Reizdarm-Betroffene nicht nur mit ihrem Leiden zu kämpfen, sondern auch mit der Stigmatisierung. Da die tatsächlichen Ursachen für diese Erkrankung nicht bekannt sind, wurde nämlich davon ausgegangen, dass der Reizdarm eine psychosomatische Erkrankung ist. Darunter litt auch die Forschung, sodass generell nur wenige Medikamente speziell für dieses Krankheitsbild erschaffen wurden. Jetzt ist mit dem Mittel Liadin ein neues Medikament gegen Reizdarm auf den Markt gekommen. Welche Wirkung das Mittel hat und für wen es geeignet ist, zeigt dieser Artikel.

Was ist Liadin genau?

Das Mittel Liadin Reizdarm ist ein zertifiziertes Mittel, welches die Symptome des Reizdarms lindert, aber gleichzeitig hilft, die Darmfunktion auf ein normales Maß zurückzuführen. Der Reizdarm geht mit verschiedenen Symptomen einher, die Betroffene stark belasten:

  • Durchfall – es kann zu starken Durchfällen, aber auch zu sehr häufigen Stuhlgängen können. Bauchschmerzen – Betroffene klagen über ein starkes Druckgefühl im Bauch und leiden vermehrt unter dem Völlegefühl.
  • Stuhldrang – es kann zu einem imperativen Stuhlgang kommen, der stets mit Schmerzen und einem starken Druck einhergeht.
  • Verstopfung – parallel zu den Symptomen kommt es bei Betroffenen immer wieder zu Verstopfungen.

Das Reizdarmsyndrom wird in drei Varianten unterteilt:

  • Verstopfung – hier steht die Verstopfung im Vordergrund.
  • Durchfall – der Durchfall ist das stärkste Symptom.
  • Schmerzen – klagen Betroffene eher über Schmerzen, fallen sie in diese Kategorie.

Da es mehrere Reizdarmsyndrome gibt, ist es freilich wichtig, ein Mittel zu finden, welches geeignet ist, alle Symptome zu lindern. Das ist gerade bei den Betroffenen wichtig, bei denen sich die Symptome abwechseln. Genau hier setzt Liadin an:

  • Behandlung – Liadin Reizdarm behandelt die typischen Symptome.
  • Förderung – um eine dauerhaftere Linderung zu gewährleisten, muss die Darmflora normalisiert werden. Genau hier setzen die Wirkstoffe mit an.
  • Schutz – die Wirkstoffe setzen sich wie ein Schutzfilm auf die gereizte Darmwand und unterstützen so die Linderung.

Da es bislang nicht vollständig geklärt ist, wie sich das Reizdarmsyndrom entwickelt, und welche Ursachen es hat, heilt Liadin Reizdarm die Erkrankung nicht.

Wie wirkt es?

Die Wirkung von Liadin Reizdarm beruht auf der Fähigkeit des Substrats.

Ähnlich wie ein Schwamm bindet es Wasser im Darm und reduziert auf diese Weise die Beschwerden. Da es das Wasser bindet, reguliert es die Darmflora und gibt die Feuchtigkeit wieder ab, wenn im Darm eine Verstopfung entsteht. Hierdurch wird das Volumen des Stuhls erhöht und der Kot weicher gestaltet, sodass das Abführen des Kots für Betroffene leichter und weniger schmerzhaft ist.

Grundsätzlich gilt bezüglich der Wirkung Folgendes:

  • Wasserbindung – im Darm befindet sich immer Flüssigkeit, die sich beim Reizdarm häufig in Durchfall oder sehr flüssigen Stuhl äußert. Liadin bindet die überschüssige Flüssigkeit und sorgt dafür, dass ein normaler Stuhlgang erfolgen kann.
  • Wasserabgabe – dies ist die oben im Fall von Verstopfung genannte Wirkung. Befindet sich im Darm zu wenig Flüssigkeit, wodurch der Kot aushärtet, wird die Flüssigkeit abgegeben und ein normaler Kot wiederhergestellt.
  • Darmflora – Liadin besitzt eine präbiotische Eigenschaft, die der Darmflora zuträglich ist und hilft, sie wiederherzustellen.
  • Gasbildung – Blähungen durch Darmgase werden durch das Mittel ebenfalls reduziert.

Die Wirksamkeit beruht auf den Inhaltsstoffen Guargummi und Simethicon. Die Wirkstoffe wirken synergetisch und beeinflussen die Symptome des Reizdarms.

  • Guargummi – der Wirkstoff ist partiell hydrolysiert und ist in der Lage, große Wassermengen aufzunehmen und zur erneuten Abgabe zu speichern. Die Fasern des Stoffes besitzen die Fähigkeit, endogene und exogene Giftstoffe zu absorbieren und zu neutralisieren. Dadurch wird die gereizte Darmwand entlastet.
  • Simethicon – dieses Mittel entschäumt und verhindert, dass sich Schäume im Magen bilden.

Das Mittel wird in kleinen Sachets geliefert und mit Wasser oder auch anderen Flüssigkeiten eingenommen. Es ist zudem möglich, das Gel in Joghurt einzurühren.

Liadin Reizdarm besitzt eine 24 Stunden Depot Wirkung und muss deswegen nur einmal pro Tag eingenommen werden.

Für wen ist es geeignet?

Liadin Reizdarm eignet sich für viele Betroffene und kann auch vor der Diagnose über einen Zeitraum von vier Wochen getestet werden. Werden die Beschwerden nicht besser, muss ein Arzt konsultiert werden, um andere Krankheiten auszuschließen. Wer bereits diagnostiziert ist, kann Liadin Reizdarm auch dauerhaft nutzen. Ausschlüsse gibt es:

  • Keine Anwendung – bei Speiseröhrenverengungen, Darmverschlüssen oder Zwerchfellbrüchen darf Liadin aufgrund der quellenden Eigenschaft nicht genutzt werden.
  • Operationen – 14 Tage vor einer Operation sollte das Mittel abgesetzt werden.
  • Wechselwirkungen – wer bereits Guajakgummi oder sehr ähnlich wirkende Mittel einnimmt, kann eventuell Wechselwirkungen feststellen.

Generell wird empfohlen, Liadin stets zwei Stunden vor oder nach der Einnahme anderer Medikamente einzunehmen, da es sonst zu einer verzögerten Wirkung der Medikamente kommen kann. Zudem ist eine Rücksprache mit dem Arzt notwendig, wenn

  • Schilddrüsentherapeutika,
  • Kontrazeptiva,
  • Schilddrüsenhormone und
  • Antibiotika

eingenommen werden.

Liadin gegen Reizdarm, 7er Sachet, PZN 14289582

Das Ende des Reizdarms … **

Für alle anderen Betroffenen ist eine Einnahme problemlos möglich. Empfohlen wird eine Menge von einem Beutel am Tag über einen Zeitraum von 28 Tagen. Während dieser Zeit müssten sich die Symptome so weit verbessern und sich die Darmflora regenerieren, um eine langfristige Besserung festzustellen. Trotz Liadin Reizdarm müssen Betroffene natürlich versuchen, die Umstände, die einen Schub auslösen, zu minimieren. Wenn auch Ursachen nicht vollständig bekannt und geklärt sind, ist sicher, dass Ängste, Kummer, Stress und weitere psychische Faktoren bei den einzelnen Schüben eine tragende Rolle spielen. Daher sollten Betroffene diese Auslöser, so gut es geht, vermeiden. Doch wie geht das? Ein Ausweichen ist nicht immer möglich, aber der richtige Umgang damit kann ebenfalls viel bewirken.

Fazit – eine neue Hilfe für Betroffene

Mit Liadin Reizdarm gibt es nun ein neues Mittel, welches Reizdarm-Betroffene eine gute Linderung verschaffen kann. Der große Vorteil an dem Produkt ist, dass es in alle Richtungen wirkt, also Durchfall verhindert, aber gleichzeitig Flüssigkeit an zu trockenen und harten Stuhl abgibt. Betroffene müssen daher nicht mehrere Mittel einnehmen, sondern sind stets für alle Ausprägungen der Krankheit gerüstet. Sollten die Beschwerden jedoch länger als einen Monat anhalten oder weitere Symptome auftreten, ist eine ausführliche ärztliche Untersuchung notwendig, damit ernste Erkrankungen ausgeschlossen werden können.

* Bildquelle: JANUS MEDICA GmbH
** Bildquelle: pixabay.com/silviarita – CC0 1.0

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