Das Körpergewicht: ein Baustein unserer Gesundheit


Personenwaage, Körpergwicht

Die Waage als Wegweiser nicht nur zum Wohlbefinden, sondern auch zur Gesundheit *

Viele Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit. Manche befinden sich außerhalb unseres Einflussbereiches. Das Körpergewicht spielt eine entscheidende Rolle nicht nur für unser Wohlbefinden, sondern auch bei der Anfälligkeit für Krankheiten.

Sowohl ein extremes Untergewicht wie auch großes Übergewicht kann zu erheblichen gesundheitlichen Risiken und Schäden führen. Die goldene Mitte ist auch hier der vernünftige Weg.

BMI

Der sogenannte BMI kann einen Hinweis auf das richtige Körpergewicht geben. Grob gesagt wird dabei das Körpergewicht durch die Körpergröße im Quadrat geteilt. Inwieweit das Körpergewicht den Gesundheitsvorgaben entspricht, kann eine BMI-Rechner klären. Dabei hängen die wünschenswerten Werte nicht nur vom Geschlecht, sondern auch vom Alter ab. Ein guter Rechner berücksichtigt das. Trotzdem gibt er keine letzte Sicherheit, denn er sagt nichts über die Verteilung von Fett und Muskelmasse aus. Wer also sehr durchtrainiert ist, kann also laut BMI als übergewichtig erscheinen, denn Muskelmasse wiegt mehr. Im Umkehrschluss ist der BMI toleranter gegen Fettmasse, die weniger wiegt, aber ungesünder ist.

Untergewicht

Untergewicht kann zu Mangelerscheinungen und größerer Anfälligkeit für Infekte führen. Auch ein Mangel an Serotonin ist möglich, der das Wohlbefinden deutlich mindern kann. Weil der Stoffwechsel gesenkt wird, frieren die Betroffenen oft und sind schneller müde.

Gerade viele Frauen und junge Mädchen haben eine falsche Vorstellung vom eigenen Körper und halten sich für zu dick, da Medien und Influenzer ein unrealistisches Idealbild vorgeben. Wobei dieses Bild auf keinen Fall so gesund ist, wie es vermittelt wird. Wer als ein bisschen mollig wahrgenommen wird und vielleicht gar nicht dem Schönheitsdiktat entspricht, lebt gesünder. Dieser Schlankheitswahn kann zur Magersucht entarten, wenn andere psychische Faktoren eine Rolle spielen. Dann sind hormonelle Veränderungen und ein Ausbleiben der Regelblutung möglich. Bei Jugendlichen kann auch das Wachstum beeinträchtigt sein. Es ist unbedingt Hilfe von außen nötig, da es zum Krankheitsbild gehört, die eigene Erkrankung zu leugnen.

Übergewicht

Auch das andere Extrem, Übergewicht, birgt Risiken. Gesunde Ernährung kann mäßiges Übergewicht unter Kontrolle bringen. Über viele Nahrungsmittel kursieren Mythen und falsche Annahmen. Einer der ersten Schritte auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung muss sein, mit ihnen aufzuräumen. Abwechslungsreiches, ausgewogenes Essen garantiert darüber hinaus eine ausreichende Versorgung des Körpers. Wasser ist einer der Grundbausteine des menschlichen Körpers, ausreichende Mengen davon zu trinken, reduziert bekanntlich die Faltenbildung und entgiftet den Körper. Gleichzeit kann es aber auch helfen abzunehmen.

Starkes Übergewicht ist für den menschlichen Körper gefährlich. Auch die gesellschaftliche Ausgrenzung, die hier leider immer noch vorhanden ist führt zu starkem Seelischen Druck. Herzkrankheiten, Thrombosen und sogar Krebs werden durch Adipositas begünstigt. Das Risiko an Schlafapnoe, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, ist mehr als dreimal so hoch wie bei Normalgewichtigen. Starkes Übergewicht kann zu Diabetes Typ 2 führen, dieser ist anders als Typ nicht angeboren, sondern durch falsche Ernährung erworben. Es ist deshalb nicht unbedingt verwunderlich, dass eines der Medikamente für Diabetes Typ 2, nämlich Victoza, auch zu Gewichtsreduzierung führt. Es gilt, im Einzelfall zu erwägen, inwieweit ein Einsatz auch zur Vorbeugung sinnvoll und vielversprechend ist. Denn starkes Übergewicht kann sich sogar auf die Lebenserwartung auswirken.

* Bildquelle: kalhh / pixabay.com

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