Erste-Hilfe bei Zahnschmerzen


Mann mit Zahnschmerzen

Mann mit Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind grauenhaft. Für viele Menschen gehören Zahnschmerzen zu den schlimmsten Schmerzen überhaupt, man kann sie einfach nicht lange aushalten. Meist treten sie dann auf, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann, in der Nacht, am Wochenende oder im Urlaub, der Zahnarzt des Vertrauens in weiter Ferne. Welche Möglichkeiten gibt es, den Schmerz bis zum Zahnarztbesuch im Zaum zu halten?

Vorbeugen ist besser als Schmerzen aushalten

Das beste Mittel gegen Zahnschmerzen ist nach wie vor die gründliche Zahnpflege und Prophylaxe. Regelmäßige Zahnarztbesuche können überraschenden Problemen mit den Zähnen sehr gut vorbeugen. Das Praxisteam von Dr. Horvath in Jestetten am südlichen Rand des Schwarzwaldes wird auch verdeckte Probleme rechtzeitig erkennen und behandeln, sodass Patienten relativ sicher vor plötzlichen Zahnschmerzen sein können. Das erfahrene Team nimmt sich gerne die Zeit, Patienten über die Möglichkeiten der Vorsorge aufzuklären und gibt Tipps, was man selbst zur Zahngesundheit beitragen kann. Es gibt zwar keine Garantie, die Wahrscheinlichkeit aber sinkt beträchtlich, wenn Prophylaxe ernst genommen wird. Weitere Informationen über die Praxis Dr. Horvath gibt es im Internet unter www.drhorvath.de.

Schmerzmittel nicht länger als drei Tage einnehmen

Bei Zahnschmerzen greifen viele Menschen zu rezeptfreien Schmerzmitteln, die in jeder Hausapotheke zu finden sind. Sie sind aber grundsätzlich nur als Erste-Hilfe zu betrachten und sollten auf keinen Fall über längere Zeit und in zu hoher Dosierung eingenommen werden. Der Körper gewöhnt sich sonst an die betäubende Wirkung, es droht eine Abhängigkeit. Experten empfehlen, Schmerzmittel nicht länger als drei Tage einzunehmen. Außerdem sollte zwischen der Einnahme der Tabletten ein längerer Abstand eingehalten werden. Sonst lässt sich nicht feststellen, ob der Schmerz noch vorhanden ist, oder ob er vielleicht nicht mehr so stark ist und mit anderen Mitteln bekämpft werden kann.

Bewährte Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Es gibt eine Reihe von klassischen Hausmitteln, die sich bei Zahnschmerzen bewährt haben. Mit ihnen lässt sich die Zeit bis zum Zahnarztbesuch gut überbrücken. So hilft der Eisbeutel nicht nur bei Prellungen, er kann auch bei Zahnschmerzen positive Wirkung entfalten. Das gilt vor allem bei Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut. Auch Spülungen mit Kamille-, Salbei- oder Pfefferminztee haben entzündungshemmende Wirkung und können Schmerzen lindern.

Das bekannteste Mittel gegen Zahnschmerzen ist die Gewürznelke. Sie wirkt ebenfalls entzündungshemmend, zugleich aber auch desinfizierend und betäubend. Dazu werden die Nelken aus der Küche einfach zerkaut. Nelkenöl aus der Apotheke kann man direkt auf den schmerzenden Zahn oder das Zahnfleisch träufeln oder es einmassieren. Es eignet sich aber auch zum Gurgeln oder Spülen. Neuesten Studien zufolge wirkt Nelkenöl genauso schmerzstillend wie ein Lokalanästhetikum. Es lohnt sich also, ein Fläschchen Nelkenöl in der Hausapotheke zu haben. Es unterstützt auch die Verdauung und kann deshalb bei den häufigsten Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.

Sämtliche Schmerz- und Hausmittel ersetzen aber keinesfalls den Besuch beim Zahnarzt, auch wenn der Schmerz nachlässt oder kurz vor dem Termin plötzlich nicht mehr so schlimm ist. Je früher ein Problem mit den Zähnen oder dem Kiefer erkannt wird, umso leichter lässt es sich beheben. Zu lange zu warten, verschlimmert das Problem nur. Von allein verschwinden Zahnschmerzen nur selten wieder, höchstens für kurze Zeit. Das dicke Ende kommt dann aber garantiert noch nach.

* Bildquelle: Sam Williams / pixabay.com

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