Penisbruch – wie bekommt man und woran bemerkt man ihn?


Penisbruch: ein schmerzhafter Riss im Schwellkörper

Penisbruch: ein schmerzhafter Riss im Schwellkörper *

Einen Penisbruch erleidet man(n) beim Abknicken des erigierten Penis, bspw. durch starke sexuelle Betätigung. Gebrochen ist er allerdings nicht wirklich – der Penis besteht nicht aus Knochen, sondern aus einem Schwellkörper. Dieser kann einreißen, was sehr schmerzhaft ist und vor allem ohne ärztliche Behandlung nicht ohne Folgen bleibt. Er hört sich jedoch ähnlich einem Bruch an, da sich der Penisbruch durch ein Knacken bemerkbar macht. Glücklicherweise ist ein Penisbruch jedoch sehr selten, sodass über 99 % der Männer, die mit Verdacht auf Penisbruch ins Krankenhaus kommen, dieses ohne die schmerzhafte Schwellkörperverletzung verlassen können.

Penisbruch – wie kann es dazu kommen?

Zum Penisbruch kann es kommen, wenn der Penis erigiert ist und sich verbiegt oder in der Vagina der Frau verrutscht und so beispielsweise unglücklich auf den Beckenknochen der Frau aufstößt. Bei der Masturbation kann es auch zum Penisbruch kommen, wenn man ungewöhnliche Techniken oder ungeeignete Gegenstände / Sexspielzeuge anwendet. Auch heftige sexuelle Betätigung und „Überbeanspruchung“, z.B. Sex mit mehreren Frauen kann einen Penisbruch verursachen.

Was passiert bei einem Penisbruch?

Eigentlich ist der Name Penisbruch falsch, da der Penis nicht brechen kann, da er keinen Knochen besitzt – dennoch wird der Name umgangssprachlich verwendet. Der Schwellkörper, genauer gesagt die Membran, die den Schwellkörper umgibt, kann reißen. Ist das der Fall, hört man als erstes ein lautes, knackendes Geräusch. Daher kommt auch der nicht ganz zutreffende Name „Penisbruch“. Direkt im Anschluss tritt eine spontane Schwellung, eine deutliche Ausbeulung an der betroffenen Stelle auf, auch ein Hämatom bildet sich. Zudem ist ein Penisbruch sehr schmerzhaft.

Folgen eines Penisbruches


Im Normalfall wird der Penisbruch operativ behandelt. Durch eine nur kleine Öffnung wird der Riss im Schwellkörper wieder geschlossen und es werden schmerzstillende Mittel verabreicht. Um in der ersten Zeit eine Erektion zu vermeiden, werden zunächst auch erektionshemmende Mittel verabreicht und der Penis wird durch Schaumstoff- oder Wattepolster geschützt. Wird der Penisbruch zu spät behandelt oder gar nicht, kann dies unangenehme Folgen haben. Daher sollte man nicht warten, sondern umgehend zum Arzt gehen. Eine Penisverkrümmung, Schwierigkeiten beim Urinieren, weil der Harnweg vom Schwellkörper zusammengedrückt wird oder eine  erektive Disfunktion können die Folgen sein.

* Bildquelle:
Penisbruch; Wikipedia / Xerxes2K, 22.09.2005, Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 deKurz

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