WHO – Gesundheit unserer Kinder gefährdet


Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen - apotheken-wissen.de

Wie viele Kinder und Jugendliche werden von Fachkräften für psychische Gesundheit behandelt? *

Im aktuellen WHO-Bericht mahnt die Organisation vor Defiziten bei der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Weltgesundheitsorganisation mit Sitz in Kopenhagen hat in ihrem letzten Fortschrittsbericht die Situation von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Gesundheit mit dem „Anlass zur Sorge“ bezeichnet.

Besonders im Bereich der psychischen Gesundheit gibt es laut WHO Defizite. Immer noch werden in lediglich einem Viertel der Länder Daten zu dem Thema erhoben. So gibt es keine verlässlichen Zahlen darüber, wie viele Kinder sich von Fachkräften für psychische Gesundheit tatsächlich behandeln lassen.

Psychische Gesundheit von Kindern in Deutschland

In Deutschland liegt die Prävalenz bei Kindern und Jugendlichen bei hohen 10 %. Diese leiden an Störungen im Sozialverhalten, Angststörungen, Depressionen sowie an hyperkinetischen Störungen. Von diesen lässt sich gerade einmal ein Drittel behandeln. Ein Phänomen, das im internationalen Vergleich ein bekanntes Problem zeigt. Denn Kinder und deren Familien nehmen nur selten die Hilfe des Gesundheitssystems in Anspruch. Dabei helfen heute ebenfalls alternative Heilmethoden.

Als Gründe werden hierfür verschiedene Faktoren angeführt:

  • Stigmatisierung als psychisch krank
  • Unwissenheit über das Versorgungsangebot
  • unzureichende Versorgung durch Fachärzte
  • Unsicherheit bei der Behandlungsbedürftigkeit

Allein in Deutschland ist in der Humanmedizin nur unzureichend bekannt, inwiefern sich schulische Faktoren auf eine psychische Erkrankung auswirken.

Mädchen häufiger betroffen

Ebenfalls bedenklich zeigen sich die Zahlen der depressiven Störungen bei Kindern weltweit. Diese treten bei Mädchen doppelt so häufig auf, wie bei Jungen sowie mit einer Häufigkeit um die 5 %. Gerade im Bereich der Selbstwahrnehmung und dem Selbstwertverlust bis hin zu Suizidgedanken ist die Depression eine der Hauptrisikofaktoren für den Suizid im Jugendalter.

Zwar gibt es an Schulen weltweit Programme, die als Prävention und Intervention durchgeführt werden, jedoch ist dies im Verhältnis zu den wenigen bekannten Zahlen lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. So sind insbesondere, aufgrund der Häufigkeit des Auftretens von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Lösungen wichtig, um bereits im Vorfeld präventiv agieren zu können. Hierzu spielen einige Maßnahmen nach aktuellem Kenntnisstand eine zentrale Rolle:

  • Präventionsmaßnahmen
  • Screenings
  • speziell geschulte Fachkräfte an Schulen
  • verbessertes Klima in Schulen und Klassen

Neben der fachärztlichen Diagnose und Behandlung ist eine Unterstützung durch die Apotheke des Vertrauens unerlässlich. Besonders, wenn Betroffene besorgt sind, kann der erste wichtige Schritt der Gang zum Apotheker sein. Ihre Apotheke in Refrath beispielsweise steht Ihnen jederzeit beratend zu Seite und hilft Ihnen, den oftmals schwierigen Weg in Angriff zu nehmen. In unserem Ratgeber zu finden Sie weitere Informationen, die sich um die Symptome, Ursachen und die Therapie drehen.

* Bildquelle: shootingankauf / fotolia.com

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