Börsenprofis im Dauerstress – Der Weg zum Burnout


Stress: Börse und Broker

Burnout-gefährdet: Beispiel Börsenbroker *

In unserer modernen Gesellschaft sind seit eigenen Jahren dramatisch ansteigende Zahlen der sogenannten Gesellschaftskranken festzustellen. Das sind in den westlichen Ländern vor allem Übergewicht, Depression, Borderline und Burnout. Zwar äußern sich die unterschiedlichen Krankheiten immer etwas anders, die Grundlage ist aber oft der allgemeine und rundum ungesunde Lebensstil. Damit ist nicht nur der regelmäßige Besuch in Fast Food Restaurants gemeint, sondern vor allem Stress. Der Faktor Stress ist im Arbeitsleben als auch im privaten Leben wiederzufinden. Dabei gibt es einige Berufsbranchen, welche besonders stark von Stress geprägt sind. Trauriger Anführer ist die Börse und deren Broker. Dazu kommt, dass ein Trend festzustellen ist, dass sich immer mehr Menschen bei den online Brokern anmelden.

Die Börse ist für alle da

Um das Thema, wie sich der Dauerstress auf die Broker auswirkt, wie sich Burnout darstellt und welche Methoden ist gibt, um diesen zu verhindern, empfiehlt es sich, bei den Grundlagen anzufangen. Der Finanzmarkt ist ein komplexes Konstrukt mit schier unendliche Produkten und Teilnehmern, welche auf der ganzen Welt verteilt sind. Das wohl bekannteste Produkt auf dem Markt ist die Aktie, welche auch unter dem Namen Wertpapier seit mehreren hundert Jahren gehandelt wird. Die Grundlage dazu sieht folgendermaßen aus. Ein Unternehmen, dass selbstverständlich an der Börse dotiert sein muss, hat die Möglichkeit, durch die Ausschüttung von Aktien neue liquide Mittel zu schaffen. Damit kann das Unternehmen selbst wieder am Handelsmarkt aktiv werden und neue Investitionen tätigen.

Die Teilnehmer am Aktienmarkt kaufen sich eine Aktie und erhalten damit unterschiedliche Rechte und Pflichten. Zum einen kommt die Pflicht zur Anteilnahme an den unternehmerischen Tätigkeiten, auch an der jährlichen Vollversammlung sowie das Risiko, die unternehmerischen Verluste mitzutragen. Auf der anderen Seite steht das Recht auf die Teilhabe am Unternehmen sowie der Gewinnanspruch. Der Gewinn wird durch Zinsen, Dividenden sowie durch realisierte Gewinne des Unternehmens gemacht. Durch Erfolge am Markt steigt der Wert des Unternehmens sowie dessen Aktien. Der Aktion hat dann auch das Recht, seine Anteile gewinnbringend zu verkaufen.

Der Handel ohne Aktien

Verfolgt man abends um acht Uhr die Tagesschau kommt es am Schluss zur Börsenübersicht. Dabei werden die unterschiedlichen Währungskurse sowie der DAX angezeigt. Auf dem Finanzmarkt gibt es nämlich nicht nur Aktien zu kaufen, sondern es ist möglich, durch Optionen auf Währungskurse Gewinn zu machen, ohne dabei einen echten Kauf getätigt zu haben. Der Handel mit Währungen wird als Forex bezeichnet. Es ist nebenbei erwähnt auch möglich mit Kryptowährungen zu handeln sowie mit Rohstoffen, Indizien, Fonds oder Devisen. Das Ziel ist immer der Gewinn.

Das ist bei den Tradern, welche Zuhause vor dem Computer sitzen und mit Einsätzen von ein paar Euro handeln, als auch bei den Börsenbrokern, die mit weitaus höheren Beträgen handeln der Fall. Der weiterer Unterschied ist, dass der große Teil der Trader, welche über den PC von Zuhause aus traden, privat tätig sind. Finanzexperten, Börsenmakler oder professionelle Trader aber bieten ihre Fähigkeiten am Finanzmarkt für Drittpersonen an.

Der Stress, die Verantwortung und das Risiko

Selbst Laien wissen, dass die Risiken am Finanzmarkt immer vorhanden sind und nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Die Bilder von Börsenmaklern mit zusammengeschlagenen Händen über den Kopf, die man noch von den globalen Finanzkrisen kennt, haben sich in die Köpfe eingebrannt. Das Risiko ist beim Handel ein ständiger Begleiter. Das liegt ganz einfach daran, dass ein Kurs nicht wie ein Verkaufsprodukt von Angebot und Nachfrage reguliert wird, sondern alle möglichen Ereignisse auf der Welt, sei es die Politik, die Finanzwelt oder die Gesellschaft, einen direkten Einfluss auf den Markt haben.

Oft kann aber nicht genau vorhergesagt werden, in welche Richtung der Kurs gehen wird. Bietet man nun seine Fähigkeiten an und handelt für Drittpersonen sitzt das Risiko immer auf der einen, die Verantwortung auf der anderen Schulter. Die Broker an der Börse handeln im Minutentakt mit Beträgen, die andere in einem Jahr nicht verdienen. Der Gedanke daran alles zu „verzocken“ ist ein gewaltiger Stressfaktor. Wie man nun aus der Forschung kennt, ist Stress das wohl größte Problem in unserer Gesellschaft. Auf Stress folgt Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, fehlende Euphorie bis hin zu ausbleibenden Körperfunktionen. Die Broker wissen selbstverständlich, dass sie dem Stress und dem Risiko, dass sie eines Tages an einem Burnout leiden könnten, unmittelbar ausgesetzt sind.

Die Volkskrankheit Burnout

Der Begriff Burnout stammt aus den englischen und bedeutet soviel wie ausgebrannt. Das trifft im wahrsten Sinne des Wortes zu. Durch den permanenten Stress, den sich Broker ausgeben, nimmt der Körper umfassenden Schaden. Die medizinische Fachwelt ist sich zwar noch nicht ganz einig darüber, wie dieser zustande kommt und wie er sich äußert. Die üblichen Symptome sind ähnlich wie bei einer Depression. Es fehlt der Bezug zur Realität, der Körper ist kraft- und schlaflos, positive Ereignisse werden ausgeblendet, negative hervorgehoben, es kommt zu einer geistigen Leere und Sinnlosigkeit, was dazu führt, dass selbst kleinste Tätigkeiten zur Qual werden. Bis es so weit kommt kann es Jahre dauern oder innerhalb von wenigen Wochen ganz schnell gehen. Es kann auch nicht wirklich festgelegt werden, ob manche Menschen anfälliger sind als andere. Es gibt sogar Fälle, bei denen kein signifikanter Stressfaktor weder in der Arbeit noch im Privatleben festzustellen war. Die Krankheit ist psychisch, wirkt sich aber mental als auch körperlich aus.

Das beste Mittel ist die Prävention

Nachdem die Symptome von Burnout nicht eindeutig sind, ist es unglaublich schwer diesen festzustellen und behandeln zu lassen. Denn das würde bedeuten, dass jeglicher Stress aus dem Leben gestrichen werden muss. Das ist als Broker gar nicht so einfach, vor allem wenn man für andere Menschen die wirtschaftliche Verantwortung trägt. Deshalb ist es für die Gesundheit sowie den langfristigen Erfolg entscheidend, sich vorab über die Risiken zu informieren, einen Ausgleich zu finden und den Erfolg nicht über die eigene Vitalität stellen. Zum Thema Burnout sowie auch zum allgemeinen Wissen über den Finanzmarkt gibt die Plattform Forexbroker.de weiteren Aufschluss. Darauf sind die wichtigsten Informationen zum Handel aufgelistet, die besten Broker sowie Tipps und Tricks von erfahrenen Trader, die seit viele Jahren erfolgreich als auch gesund sind. Auf der Plattform ist auch eine Sparte zu finden, in welcher darauf eingegangen wird, wie man erfolgreich wird und es wird auf die Risiken am Finanzmarkt eingegangen, wie man diese erkennt und wie man dagegen vorgeht. Nur auf dieser Basis ist Trading mit Verantwortung möglich.

* Bildquelle: Rawpixel.com / fotolia.com

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