Tabuthema erektile Dysfunktion


Hände eines Liebespaars

Das Tabuthema erektile Dysfunktion muss keines sein *

Die erektile Dysfunktion bei Männern ist in Deutschland noch immer ein Tabuthema. Betroffene schämen sich öffentlich drüber zu reden und auch sonst findet das Thema kaum statt. Dabei gibt es enorm viele Betroffene, die mit ihrem Problem natürlich nicht allein sind. Oft lernen sie mit der erektilen Dysfunktion zu leben und nehmen hin, dass ihr Liebesleben in Zukunft eingeschränkt ist. Das muss aber nicht sein, denn mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, um etwas gegen eine erektile Dysfunktion zu unternehmen. In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie die Betroffenen am besten mit dem Problem umgehen und welche Maßnahmen es aktuell gibt.

Potenzmittel helfen zuverlässig weiter

Im Jahr 1998 kam mit Viagra das erste Potenzmittel auf den Markt. Es sollte eigentlich ein Medikament gegen Herzbeschwerden sein, doch es verfehlte seine ursprünglich angedachte Wirkung. Schnell zeigte sich aber, dass es einen anderen sinnvollen Effekt hat. Deshalb wurde weiter in diese Richtung geforscht, bis das Produkt marktreif war. Es war die erste Möglichkeit für Männer mit einer erektilen Dysfunktion, um medizinische Hilfe für ihr Problem zu bekommen. Vorher gab es zwar zahlreiche Aphrodisiaka, diese halfen aber nicht so zuverlässig weiter.

Die Entwicklung von Viagra war ein echter Meilenstein für die betroffenen Personen und war gleichzeitig wegweisend für die Entwicklung von vielen weiteren Potenzmitteln wie beispielsweise Cialis.

Wo gibt es die entsprechenden Mittel?

Wer ein Potenzmittel wie Viagra oder Cialis nehmen möchte, der muss es sich verschreiben lassen. Die entsprechenden Präparate gibt es nämlich nicht ohne Rezept. So soll sichergestellt werden, dass zunächst ein Arzt konsultiert wird, bevor Patienten mit der Einnahme bekommen. Vielen Patienten ist das aber verständlicherweise unangenehm. Sie müssen detailliert ihr Problem schildern und über ihr Liebesleben Auskunft geben. Das ist vor allem dann sehr schwer für sie, wenn es kein ausgeprägtes Vertrauensverhältnis zum Hausarzt gibt. Ein großer Teil der betroffenen Männer lernt aus diesem Grund lieber, mit der erektilen Dysfunktion zu leben, anstatt sich professionelle Hilfe zu holen. Auf die Frage „Woher bekommt man Potenzmittel mit Rezept?“ ist der Hausarzt oder der Facharzt vor Ort aber nicht die einzige Antwort.

Dank der Patientenfreizügigkeit steht es Burgern der Europäischen Union frei, in welchem Land sie sich medizinische Hilfe holen. So können sie sich auch bei einem Arzt in Großbritannien in Behandlung begeben. Dort ist die Behandlung über das Internet legal möglich, weshalb sie dank der EU in Deutschland angeboten werden kann. Dies machen Versandapotheken wie beispielsweise DoktorABC. Zunächst schildert der Patient seine Symptome, die dann von einem Arzt aus Großbritannien bewertet werden. Im Anschluss daran erhält er ein Rezept und kann sich das gewünschte Präparat bestellen.

Weitere Maßnahmen gegen eine erektile Dysfunktion

Nicht in allen Fällen ist es notwendig, dass eine erektile Dysfunktion mit Potenzmitteln behandelt wird. Es ist gar nicht so selten, dass es sich um ein psychisches Problem handelt. Wer zu viele andere Sachen im Kopf hat, stark unter Stress steht oder sich im Schlafzimmer selbst unter Druck setzt, der hat deutlich häufiger mit den entsprechenden Problemen zu kämpfen. Zwar können Potenzmittel dann eine Option sein. Eine nachhaltige Lösung ist das aber nicht, da Potenzmittel lediglich die Symptome bekämpfen.

Es ist deutlich sinnvoller, erst einmal nach dem eigentlichen Problem zu suchen. Zwar mag es unangenehm sein, sich so intensiv mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Oft sorgen diese aber nicht nur für eine erektile Dysfunktion, sondern belasten den Körper und die Seele noch darüber hinaus.

Sinnvoll ist es, erst einmal ausgiebig mit dem Partner über des Problem zu sprechen, bevor der Weg zum Arzt angetreten wird. Manchmal sorgt schon ein offenes und ehrliches Gespräch dafür, dass es in Zukunft besser wird. Und falls das nicht der Fall sein sollte, dann ist das ein weiteres Indiz dafür, dass die Inanspruchnahme von medizinischer Hilfe notwendig ist.

* Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com

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