Medizin aus der Natur


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Die Natur kann kräftiger und wirksamer sein als mancher denkt … *

Wer zum Arzt geht, der kommt in vielen Fällen mit einem Rezept wieder aus der Praxis heraus. Ob Erkältung, Entzündung oder Schmerzen, verschrieben werden die entsprechend wirksamen Präparate sehr oft. Doch die synthetischen Wirkstoffe sind nicht ganz ohne. Die Liste der Nebenwirkungen ist je nach Medikament sehr lang. Und nicht selten sind die Nebenwirkungen unangenehmer, als das Leiden, gegen das sie wirken sollen. Besonders bei längerer Einnahme zeigen Medikamente ihre Schattenseite. Am häufigsten greifen Menschen zu Medikamenten gegen alltägliche Wehwehchen, wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen oder anderen. Dass es auch anders geht zeigen unsere Vorfahren mit der Kraft der Natur.

Die Natur ist voller wirksamer Stoffe

Wer in die Natur geht, der betritt eine riesige Chemiefabrik. Nichts produziert so viele verschiedene chemische Verbindungen, wie die Natur selbst. Viele der uns heute bekannten pharmazeutischen Wirkstoffe, Nahrungsergänzungsmittel und Aromastoffe stammen ursprünglich aus der Natur. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Vanillin oder das Aspirin, dessen Wirkstoff auf der Weidenrinde basiert. Besonders Kräuter werden schon seit Jahrhunderten für unterschiedliche Leiden verwendet. Die heute so in Verruf geratene Cannabispflanze gehörte einst dazu. Über 200 wirksame Stoffe konnten in der Pflanze bisher nachgewiesen, von denen die meisten nicht berauschend sind.

Auf www.hanfvita.de können Sie sich über das CBD und seine Darreichungsform informieren. Es gilt als Hoffnungsträger der Hanfwirkstoffe und ist unter anderem bei Schmerzen, Entzündungen und psychischen Erkrankungen wirksam. Studien legen nahe, dass CBD besonders mit dem psychoaktiven Wirkstoff THC wirksam ist und starke Schmerzen lindern kann. Für die Krebstherapie könnte Cannabis mit seinen Wirkstoffen in Zukunft noch interessanter werden. Auch wenn Cannabis, CBD und anderer Cannabinoide momentan sehr im Fokus stehen, forscht die Medizin und die Chemie weiter an Pflanzenwirkstoffen, die ebenfalls wirksam sein könnten. Genügend Pflanzen zum Erforschen gibt es schließlich.

Was Artenerhalt mit Medizin zu tun hat

Die Medizin setzt sich neben den Biologen besonders für den Erhalt und den Schutz von Arten ein. Das hat einen Grund, der im ersten Augenblick vielleicht nicht ersichtlich erscheint.

Viele neue Wirkstoffe werden zunächst aus Pflanzen isoliert und dann synthetisch hergestellt. Dazu muss die Struktur der wirksamen Moleküle aber bekannt sein. Es ist gut möglich, dass es heute noch immer unentdeckte Wirkstoffe in der Natur gibt, die uns eines Tages nützlich sein könnten. Verschwinden bestimmte Pflanzen von unserem Planeten, weil etwa Regenwälder abgeholzt oder Wiesen plattgemacht werden, so gehen auch die Wirkstoffe verloren. Besonders in Pflanzen der Regenwälder kann man interessante Wirkstoffe finden.

Die Wildwiese – der beste Medikamentenschrank

Wer an einer Wiese vorbeigeht, der weiß oft gar nicht, was vor seinen Augen blüht. Dabei wachsen selbst auf deutschen Wiesen viele Kräuter, Blumen und andere Pflanzen, die durchaus medizinische Bedeutung haben. Prominentestes Beispiel ist dabei wohl die Kamille, die wir aus Tees, Tinkturen und Cremes kennen. Ihre Wirkstoffe sind antibakteriell, entzündungshemmend und fördern die Wundheilung. Daneben findet man aber auch Sauerampfer, Salbei, Spitzwegerich, Linden, Johanniskraut und viele mehr. All diese Pflanzen haben unterschiedliche Wirkstoffe, die bei verschiedenen Erkrankungen helfen können. Kräuterbücher geben Auskunft über die genaue Anwendung und die Dosierung.

Wirkt Naturmedizin überhaupt?

Die Naturmedizin muss sich heute großer Skepsis gegenübersehen. Zu Unrecht. Denn die Naturwirkstoffe sind bei einfachen Beschwerden oft besser, als die Pillen aus der Apotheke. Vor allem haben pflanzliche Wirkstoffe oft weniger oder keine Nebenwirkungen und sind besser verträglich. Zugang zu Kräutern und anderen Pflanzen hat jeder. In Apotheken, Drogerien und Bioläden findet man getrocknete Kräuter, Tinkturen, Säfte und vieles mehr zur Auswahl. Zurück zur Natur ist auch heute noch eine passende Aussage.

* Bildquelle: gate74 / pixabay.com

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