Geschlechtskrankheiten und ihre Folgen – das sind die gefährlichsten Geschlechtskrankheiten in Deutschland!


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Vorsicht vor Geschlechtskrankheiten: Über Hintergründe, Folgen und Schutz *

Mehr als 50.000 Menschen stecken sich jährlich in Deutschland mit einer Geschlechtskrankheit an. Wer bei zu viel Leidenschaft das Kondom vergisst, muss damit rechnen sich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert zu haben. Insgesamt sind es weltweit mehr als 70 Millionen neuer Ansteckungen pro Jahr, die Geschlechtskrankheiten zu einem globalen Problem machen. Die Zahl der Infektionen und Ansteckungen steigt dabei von Jahr zu Jahr. So sind Chlamydien, Tripper, HIV und Syphilis die größten Bedrohungen beim ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Hintergründe zum Thema Geschlechtskrankheiten

Umso häufiger die Sexualpartner wechseln, desto höher ist auch das Risiko einer Infektion. Dabei zählen Geschlechtskrankheiten zu den ältesten Krankheiten der Menschheitsgeschichte. Durch Viren, Pilze oder Bakterien werden dabei die meisten Geschlechtskrankheiten übertragen. Denn die feuchtwarmen Schleimhäute bieten einen perfekten Nährboden für die Ausbreitung einer Geschlechtskrankheit. In Deutschland sind Chlamydien und Tripper die häufigsten Ansteckungsgefahren, gefolgt von Syphilis und HIV. Wer sich nicht beim Sex schützt, geht so die Gefahr einer bewussten Ansteckung ein.

Die Folgen für den Körper und die Gesundheit können dabei verheerend sein, da sich die Symptome vieler Infektionen erst viel zu spät zeigen. Die meisten Menschen hierzulande wissen nicht, welche Gefahren und Risiken sie eingehen, wenn sie ungeschützten Geschlechtsverkehr mit fremden Personen oder neuen Lebenspartner vollziehen. Die wirkungsvollste Variante, um die Infektion von Geschlechtskrankheiten zu vermeiden, sind dabei weiterhin Kondome.

Doch haben sich nur die wenigsten Menschen in Deutschland näher mit den Risiken von Geschlechtskrankheiten beschäftigt und wissen nicht, welche Gefahren sich bei einer Infektion ergeben können. Aus diesem Grund haben wir Ihnen einen Überblick der gefährlichsten Geschlechtskrankheiten zusammengefasst.

Infektion von Chlamydien häufig ohne Anzeichen von Symptomen

Eine Chlamydien Infektion wird durch Bakterien hervorgerufen, die fast ausschließlich beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Die markantesten Symptome einer Chlamydien Infektionen sind Entzündungen an der Harnröhre oder dem Geschlechtsorgan.

Doch bemerken mehr als 70 Prozent und 40 Prozent der Männer eine Ansteckung einer Chlamydien Infektion erst viel zu spät. So treten die Symptome meistens erst zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Die Beschwerden können dabei je nach Körperorganismus stärker, schwächer oder kaum ausgeprägt sein. Fieber und Bauchschmerzen, sowie ein eitriger Ausfluss aus den Geschlechtsorganen sind die größten Anzeichen für eine Infektion mit Chlamydien. In diesem Fall sollten Männer und Frauen schnell handeln und einen sofort einen Arzt aufsuchen.

Tripper – jede zweite Frau findet es zu spät heraus

Auch Tripper, oder auch Gonorrhoe genannt, wird durch Bakterien übertragen und kann ausschließlich durch direkten Kontakt mit den Schleimhäuten zu Gefahr werden. So sind es auch die Geschlechtsorgane, die die ersten Anzeichen eine Tripper-Infektion andeuten können. Entzündungen sind dabei ersten Folgen nach der Ansteckung eines Tripper-Infekts.

Ärzte können jedoch erst nach circa einer Woche nach der Ansteckung zweifelsfrei eine Tripper-Infektion diagnostizieren. Die große Gefahr bei der Tripper-Infektion sind die relativ geringen gesundheitlichen Beschwerden nach der Ansteckung. So bemerkt jede zweite Frau leider zu spät die Infektion. Dabei können die gesundheitlichen Folgen bis zur Unfruchtbarkeit reichen.

Syphilis kann sehr gefährlich werden

Syphilis ist hoch ansteckend und deshalb besonders gefährlich. Durch Bakterien verursacht wird Syphilis zu 95 Prozent beim Sex übertragen. Dabei zeigt sich eine Infektion mit Syphilis oftmals in bis zu vier Stadien, in denen sogar eine Spontanheilung stattfindet.

* Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com

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