Vaginale Trockenheit – ein Tabuthema, bei dem geholfen werden kann


Gleitmittel bei vaginaler Trockenheit - apotheken-wissen.de

Vaginale Trockenheit: nahezu ein Tabuthema, dessen SOS aber gelöst werden kann *

Es ist ein Thema, über das man nicht gerne spricht, das aber viele Frauen verschiedensten Alters betrifft. Die Ursachen variieren, können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein, die Symptome sind dagegen ähnlich. Die Frauen klagen über ein Gefühl der Trockenheit bis hin zu Wundreibung, Brennen, Juckreiz oder auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Liegen den Beschwerden seelische Probleme zugrunde, kann es häufig bereits helfen, darüber zu sprechen und diese aus der Welt zu schaffen. Ist die seelische Blockade beseitigt, verschwinden oft auch die Symptome. Dieser Gesundheitsratgeber informiert über die Möglichkeiten medizinischer Gleitmittel.

Vaginale Trockenheit: Was tun?

Der Gang zum Frauenarzt sollte nicht gescheut werden. Denn er kann die physischen oder psychischen Ursachen eingrenzen und der Arzt kann tätig werden, wenn körperliche Beschwerden der Auslöser sein. Frauen müssen allerdings nicht untätig abwarten und beispielsweise auf Sex verzichten oder hoffen, dass die Trockenheit wieder verschwindet: Ein medizinisches Gleitmittel kann helfen Es gleicht den Mangel an Feuchtigkeit aus und verhindert, dass die Reibung bei zu großer Trockenheit Probleme bereitet.

Welche Ursachen können zu einer trockenen Scheide führen?

Nicht immer lassen sich die Gründe für vaginale Trockenheit auf den ersten Blick erkennen. Oft kann ein gestörter Hormonhaushalt der Auslöser sein, sei es durch Schwangerschaft und Stillzeit, Wechseljahre, Operation oder durch die Einnahme von bestimmten Anti-Baby-Pillen. Ist dies nicht der Fall, können sich ebenfalls Stress oder Nervosität negativ auf die Befeuchtung der Scheide ausgewirken. Krankheiten wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen oder die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung nach einer Krebsdiagnose gehören ebenfalls zu den möglichen Ursachen. Entspricht keiner dieser Faktoren den Auslösern, ist es zusätzlich möglich, dass eine zu gutgemeinte Hygiene im Intimbereich (beispielsweise das Waschen mit Seife) für die Trockenheit verantwortlich ist. Dies kann leicht durch den Gynäkologen diqgnostiziert werden. Wichtig ist: Seife oder andere normale Reinigungsmittel haben im Intimbereich grundsätzlich nichts zu suchen. Hierfür gibt es spezielle Mittel zur Reinigung des Vaginalbereiches.

Inwiefern kann ein Gleitgel hier Abhilfe schaffen?

Gerade in Fällen von Schmerzen durch Trockenheit beim Geschlechtsverkehr ist die Haut im Intimbereich besonders gereizt, dünn und schmerzt durch die Reibung. Diesem Übel kann durch Verwendung eines milden und gut verträglichen Gleitgels vorgebeugt werden. Es sorgt dafür, dass der Mangel an Feuchtigkeit ausgeglichen wird und vermindert die schmerzhafte Reibung während des Geschlechtsaktes. Im Idealfall kann Frau sich für ein Mittel mit pflegender und beruhigender Wirkung auf die Schleimhaut entscheiden. Somit tut sie ihrer Scheidenflora noch etwas Gutes und die Reizungen werden gelindert.

Eine der Firmen, die Gleitgele in verschiedenen Ausführungen mit milden und naturbelassenen Inhaltsstoffen anbietet, findet sich unter www.pjurmed.com. Hier können sich Interessenten über Vorteile und Anwendung der Produkte informieren und finden einen Ratgeber mit Hilfen rund um das Thema vaginale Trockenheit. Die Gleitgele werden von Gynäkologen empfohlen, wirken schonend, sind farb- und geruchsneutral, teilweise ohne Konservierungsstoffe und einige sind sogar speziell für Allergiker und Frauen mit Neurodermitis entwickelt worden.

Scheidentrockenheit kann sich durch die durch sie verursachten Beschwerden sowie die damit verbundenen psychischen Belastungen weiter verschlimmern. Gelingt es, durch die Anwendung von solchen Gleitmitteln den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren und die Schmerzen, beispielsweise beim Geschlechtsverkehr, zu lindern, kann man diesen Kreis durchbrechen. Die Frau entspannt sich, baut innere Blockaden ab und die Trockenheit verschwindet im Idealfall.

Warum gibt es unterschiedliche Formen und Zusammensetzungen bei Gleitmitteln?

So unterschiedlich wie die Auswahl an Produkten sind auch die Vorlieben derer, die sie benutzen. Es gibt Gleitmittel auf Silikon-, Wasser- und Ölbasis. Hierbei sollte bei Gleitgels auf Ölbasis darauf geachtet werden, sie nicht in Kombination mit einem Latexkondom zu verwenden, da diese hierdurch porös werden können und somit keinen ausreichenden Schutz mehr bieten. Bei den Gels auf Silikon- oder Wasserbasis tritt diese Gefahr nicht auf. Hier entscheidet vielmehr das persönliche Vorliebe, für welche Variante man sich entscheidet.

Bei Gleitmitteln auf Silikonbasis gibt es außerdem den Vorteil, dass das Silikonmolekül größer ist als die Poren der menschlichen Haut Es zieht also nicht so schnell in die Haut ein und ist insofern sparsamer in der Verwendung. Sogar für diejenigen, die sich für eine vegane Lebensweise entschieden haben, gibt es speziell vegane Versionen. Wichtig ist vor allem, dass die Produkte von Dermatologen getestet wurden und möglichst schonend wirken, so dass dem Spaß in jeder Hinsicht, sowohl bei Eigenregie als auch bei sinnlicher Zweisamkeit, nichts im Wege steht. Abgesehen davon gibt es Gleitmittel für jeden Geschmack, auch mit Wärmewirkung, um dem Liebesleben noch den zusätzlichen Kick zu geben. Hier gilt als Ergänzung des Anwendungsfalls für rein medizinische Gleitmittel: Viel Spaß beim Ausprobieren.

* Bildquelle: vladimirfloyd – fotolia.com

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