Haut im Winter: Hautpflege bei Kälte und Wintersport


Richtige Hautpflege be Kälte und Wintersport - apotheken-wissen.de

Die richtige Hautpflege bei Kälte und Wintersport ist wichtig! *

Gut eincremen und fetthaltige Produkte verwenden: auch und besonders bei Kälte braucht die Haut intensive Pflege. Wintersportler sollten ihre Haut besonders vor Austrocknung, Kälte und UV-Strahlen schützen. Sie können Kälteschäden vorbeugen, indem sie Pflegeprodukte mit wasserfreien oder  wasserarmen Grundlagen nutzen, etwa Lipogele, Fettpasten oder Wasser-in-Öl-Cremes. Hautöle oder fettreiche Kälteschutzcremes bilden eine dünne Isolations- und Schutzschicht auf der Haut. Sie halten die Kälte ab und verhindern das übermäßige Verdunsten von Hautfeuchtigkeit.

„Beim Après-Ski oder anderen längeren Aufenthalten in beheizten Räumen sollten diese fettreichen Cremes allerdings entfernt werden, um eine Überwärmung der Haut zu verhindern“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Die Besonderheiten der Haut im Winter

Die Hautpflege an Füßen oder Händen wird im Winter oft vergessen. Pflegecremes wirken besonders intensiv, wenn sie über Nacht einziehen können. Am besten trägt man nach dem Eincremen Baumwollhandschuhe oder –socken. In der Höhe nimmt die UV-Strahlung zu, auch sollte man die Reflexionen durch den Schnee nicht unterschätzen. Deshalb sind Sonnenbrille und Sonnenschutz unerlässlich. Je höher der Berg ist und je kälter es ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor gewählt werden. Die Lippen brauchen dabei einen besonderen Sonnenschutz, da sie nicht über Pigmente oder Talgdrüsen verfügen.

Haut im Winter: Besondere Pflege nur beim Wintersport?


Nein, auch wer keinen Wintersport treibt, sollte seine Haut bei Kälte intensiver pflegen. Hautpflege-Produkte sollten im Winter grundsätzlich fettreicher sein. Um Feuchtigkeit in der Haut zu binden, sollten Kosmetika Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder Harnstoff enthalten. Im Winter ist die Umgebungsluft trockener und dadurch verliert die Haut mehr Feuchtigkeit. Die Talgdrüsen stellen bei Kälte weniger hauteigene Fette her, die sich zudem schlechter verteilen. Um den Körper vor Auskühlung zu schützen, reduziert der Körper die Durchblutung von Händen, Füßen, Ohren oder Nase. Dadurch verzögert sich auch die Erneuerung der obersten Hautschichten und verlangsamt Reparaturmechanismen. Über Risse in der Haut können so Schadstoffe leichter in die Haut gelangen, was bei hautempfindlichen Menschen zu Entzündungen oder Ekzemen führen oder Allergien auslösen kann. Die richtige Hautpflege kann dafür sorgen, dass die Barrierefunktion der Haut erhalten und die Haut geschmeidig bleibt.

* Bildquelle: Herbert Raschke  / pixelio.de

Textquelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA
Dr. Ursula Sellerberg, MSc, Stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 030 40004-134
Homepage: http://www.abda.de

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