Zahnimplantate – worauf zu achten ist


Auswahlkriterien bei Zahnimplantaten - apotheken-wissen.de

Ein gute Beratung ist die Basis für die richtige Auswahl bei Zahnimplantaten *

Jährlich entscheiden sich rund 150.000 Menschen für ein Zahnimplantat. Herkömmlicher Zahnersatz befindet sich damit immer weiter auf dem Rückzug. In den Anfangsjahren der Zahnimplantologie klagten noch viele Menschen über Probleme, die in der Folge der Behandlung auftraten. Mittlerweile liegt die Erfolgsquote allerdings über 90 Prozent. Wer die Vor- und Nachteile von Zahnimplantaten sorgfältig abwägt, entscheidet sich daher immer häufiger für eine individuellen Zahnersatz mithilfe eines modernen Implantats. apotheken-wissen.de berichtet in diesem Gesundheitsratgeber über Zahnimplantate und worauf bei der Wahl eines Zahnimplantats besonders zu achten ist.

Für wen Implantate nicht geeignet sind

Um es vorweg zu nehmen: Implantate sind nicht für jeden Patienten geeignet. Starke Raucher sollten sich beispielsweise gut überlegen, für welche Art von Zahnersatz sie sich entscheiden. Denn das Rauchen schädigt Zahnfleisch und Gewebe, es kommt häufig zu Entzündungen. Vielleicht ist der Wunsch nach einem Implantat aber auch das ausschlaggebende Argument, um dieses ungesunde Laster endlich für immer abzulegen. Diabetiker sollten ihren Hausarzt kontaktieren, bevor sie sich vom Zahnarzt ein Implantat einsetzen lassen. Nur bei einer gut eingestellten Diabetes sind die Risiken vertretbar. Wer nicht genug Kieferknochen hat, muss sich leider vom Traum des Implantats verabschieden. Auch Jugendliche oder Kinder, deren Kieferknochen noch nicht ausgewachsen sind, müssen sich nach einer Alternative umschauen. Bei einer starken Paradontitis sind Implantate ebenfalls nicht angezeigt. Trotz dieser Ausnahmen sind Implantate für den überwiegenden Teil der Bevölkerung die erste Wahl.

Das sind die Vorteile von Zahnimplantaten

Früher ließen sich Patienten als Zahnersatz meist eine Brücke einsetzen. Leider mussten bei dieser Methode auch die benachbarten Zähne leiden. Sie wurden abgeschliffen, um der Brücke Halt zu geben. Auch das Zahnfleisch wurde oft in Mitleidenschaft gezogen. Beim Implantat sorgt eine künstliche Zahnwurzel für sicheren Halt. Die echten Zähne bleiben erhalten. Ziel der Behandlung ist ein Implantat, das ein Leben lang fest im Kiefer verankert ist und natürlich aussieht. Der Patient reinigt es nach dem Einwachsen mit Zahnbürste und Zahncreme – ganz so, wie er es von seinen echten Zähnen kennt. Das Einsetzen des Implantats wirkt einem Knochenabbau entgegen, der sich durch Zahnlücken ausbilden kann. So bleibt das natürliche Aussehen des Patienten erhalten.

Mit welchen Nachteilen ist zu rechnen?

Zahnimplantate sind vergleichsweise kostenintensiv. Wer das Implantat vollständig selbst zahlen muss, kann mit seinem Zahnarzt über Finanzierungsmöglichkeiten sprechen, die mittlerweile zahlreiche Praxen anbieten. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt meist nur einen Teil der Kosten, ist aber bei einer entsprechenden Zusatzklausel durchaus sinnvoll. Ein weiterer Nachteil sind die Bedingungen, die Patienten erfüllen müssen. So gilt ein Mindestalter von 12 Jahren, damit Zahnimplantate eingesetzt werden können. Auch die Knochenqualität und –menge müssen bestimmten Anforderungen entsprechen. Für das Einsetzen ist eine kleine Operation notwendig. Bis die Operationswunde vollständig ausgeheilt ist, vergehen unter Umständen mehrere Wochen. Auch in der Folgezeit müssen Patienten penibel auf eine sorgfältige Mundhygiene achten, um das Implantat zu erhalten. Bei einigen Patienten treten wegen der Mehrbelastung des Kiefergelenks Kaubeschwerden auf.

Fazit: immer moderne Methoden und Materialien für dauerhaft perfekte Implantate

Dass die Erfolgsquote von Implantaten heute so hoch ist, liegt auch an der fortwährenden Weiterentwicklung von Materialien und Einsetzmethoden, die eine maßgeschneiderte Lösung für viele Patienten ermöglichen. Künstliche Wurzeln aus Titan überzeugen beispielsweise durch eine extrem hohe Belastbarkeit. Die Hochleistungskeramik Zinkoxid ist extrem gut verträglich und auch optisch unschlagbar. Bei der Befundaufnahme greifen Ärzte in gut ausgestatteten Praxen auf 3-D-Technologie zurück. Die hierbei entstehenden Schablonen machen den Eingriff schonender, weil unnötige Schnitte vermieden werden. Dank dieser neuen Methoden und Materialien vertragen immer mehr Patienten ihre Zahnimplantate problemlos. Mit günstigen Finanzierungsangeboten können sich viele Patienten den Wunsch nach dauerhaft schönen Implantaten erfüllen. Mehr Infos dazu hier.

* Bildquelle: © Matthias Stolt – Fotolia.com

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