Aloe Vera Pflege mit Hilfe der Kräfte aus der Natur


Aloe Vera Pflege - innerlich und äußerlich ein wertvoller Nährstoffspender*

Aloe Vera Pflege – innerlich und äußerlich ein wertvoller Nährstoffspender *

Ob für eine innerliche oder äußerliche Anwendung, die Wirkung der Aloe Vera Pflanze, auch Wüstenlilie oder Curaçao-Aloe genannt, wirkt in vielen Bereichen lindernd und wohltuend, gerade auf strapazierter Haut wie nach einem Sonnenbrand vermag sie wahre Wunder zu bewirken. Doch um welche Pflanzenart handelt es sich hier eigentlich und wie erfuhren die Menschen von ihren natürlichen Heilkräften? Ursprünglich stammt die Aloe Vera aus den Ländern Mexico, Brasilien, Afrika, den Kanaren und Kube. Mittlerweile wurden mehr als 250 Arten der Aloe Vera registriert. Mehr über die Aloe Vera Pflege in diesem Ratgeber.

Über die Aloe Vera Pflanze

Aufgrund des extrem heißen Klimas, das speziell in den Sommermonaten in ihren Herkunftsregionen herrscht, war die Aloe Vera Pflanze, um ihr Überleben zu sichern, darauf angewiesen, in ihren dicken, langen und fleischigen Blättern viel Feuchtigkeit und ebenso die Nährstoffe zu sammeln, für die die Pflanze mittlerweile so berühmt ist. Ihren Namen verdankt die Aloe Vera dem arabischen Wort Aloe, das übersetzt „bitter“ bedeutet und daher rührt, dass die Blätter einen besonders herben und auch bitteren Geschmack aufweisen. Das Aussehen der Pflanze hingegen ähnelt stark dem einer Kaktuspflanze oder auch einer Agave.

Welche Nährstoffe machen die Pflanze so wertvoll und in welchen Fällen wird sie verwendet?

Da die Pflanze zu großen Teilen aus Wasser besteht, bilden die in den Blättern enthaltenen Nährstoffe ein Gel, das zur Beruhigung der Haut notfalls auch direkt aus einem abgeschnittenen Teil des Blattes auf die Hautoberfläche gestrichen werden kann. Neben Vitaminen ergeben sich durch die Aloe Vera Pflege noch ca. 200 weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie die schmerzstillende Salicylsäure, Aminosäuren, Enzyme und Mineralstoffe sowie ätherische Öle, die dazu dienen, verschiedensten Beschwerden entgegen zu wirken. Zudem wirkt sich die innerliche Aloe Vera Pflege in der Regel positiv auf die Darmflora aus und soll außerdem gegen Pilzerkrankungen, Allergien, Asthma und Diabetes hilfreich sein. In einigen Fällen wird sie aufgrund ihrer stärkenden Wirkung auf das Immunsystem außerdem bei Fällen von Krebserkrankungen und AIDS als Nahrungsergänzung eingesetzt.

Aloe Vera Pflege: In welcher Form wird sie angewendet?

Die effektivste Art der Soforthilfe gegen Hautirritationen unterschiedlichster Art ist in der Tat die direkte Anwendung des Gels aus der Pflanze, da dieses sehr schnell in die Haut einzieht und dort direkt zu wirken beginnt. Es enthält zudem eine schmerzstillende und auch antibakterielle Wirkung, die vor allem bei Insektenstichen und Wunden hilfreich sein kann und bereits den alten Kriegern der Antike bekannt war.

Es gibt sie allerdings auch als fertige Gels im Handel zu kaufen, die auf die Haut aufgetragen oder auch als Spray verwendet werden können. Speziell bei After Sun Produkten wissen Sonnenhungrige nach dem Sonnenbaden die kühlende und beruhigende Wirkung auf eventuell verbrannten Hautstellen zu schätzen. Auch in Form von Handcremes, Zahnpasten oder auch weitere kosmetische Produkte gibt es die pflanzlichen Wirkstoffe für eine Aloe Vera Pflege zu kaufen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Anteil an Aloe Vera Bestandteilen in den industriell hergestellten Produkten für gewöhnlich verschwindend gering und für eine akute Anwendung kaum noch geeignet ist. Für die innerlichen Anwendungen gibt es Kapseln oder auch Pulver, das in aufgelöster Form für Trinkkuren verwendet werden kann.

Wissenswertes zum Thema Nebenwirkungen

Bei aller positiven Wirksamkeit sollte auch hier nicht vergessen werden, dass es sich um eine Arznei handelt, die bei Überdosierung Nebenwirkungen verursachen kann. Beispielsweise kann eine überhöhte innere Anwendung Durchfall verursachen, da die in der Curaçao-Aloe enthaltenden Aloine abführend wirken und es zu zusätzlichen Beschwerden wie Magenbeschwerden oder Krampfanfälle kommen kann. Man sollte hierbei demnach längere Anwendungen immer mit dem Arzt oder Apotheker besprechen und im Notfall doch auf niedriger dosierte Präparate zurück greifen.

Zudem kann eine Überdosierung noch zu einer Unterversorgung mit Elektrolyten führen, was sich im schlimmsten Fall als Muskelschwäche oder auch Herzrhythmusstörungen äußern kann. Wendet man es jedoch lediglich zur äußeren Behandlung von Schürfwunden oder Sonnenbränden an ist der Gebrauch unbedenklich. Wie in vielen Fällen zählt auch hier: Ob innerlich oder äußerlich, eine Heilpflanze ist grundsätzlich mit Bedacht anzuwenden, häufig ist auch hier weniger mehr.

* Bildquelle: strecosa / pixabay.com

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