Unterschiede zwischen Lesebrille und normaler Brille


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Was sind die Unterschiede zwischen einer Lesebrille und einer normalen Brille? *

Besonders im Zuge der Altersweitsichtigkeit sind zahlreiche Menschen in Deutschland auf die Dienste einer Lesebrille angewiesen. Häufig überraschen sie die niedrigen Preise, die mit dem Kauf verbunden sind. Doch was ist der Unterschied zwischen der Lesehilfe und einer normalen Brille und wie kommt es zu dieser großen preislichen Differenz?

Die Lesebrille für Altersweitsichtigkeit

Der Grund, eine Lesebrille für bestimmte Tätigkeiten zu tragen, geht in der Regel auf die Altersweitsichtigkeit zurück. Die Akkommodation des Auges funktioniert in diesen Jahren nicht mehr richtig. Dies bedeutet, dass die Fähigkeit zur Anpassung an nahe und ferne Objekte langsam verloren geht. Da das Scharfsehen in der Folge vor allem im Nahbereich nicht mehr möglich ist, leiden bestimmte Tätigkeiten darunter. Neben dem einfachen Lesen können die Betroffenen beispielsweise nicht mehr mit der gewünschten Präzision Zeichnen oder Malen.

Die Lesebrille zielt nun allein darauf ab, den Nahbereich zu schärfen. Dadurch kann ein einfaches Glas eingesetzt werden, das über keine teuren Übergänge verfügt und dadurch günstig verfügbar ist. Eine absolute Notwendigkeit besteht nun allerdings beim Wechsel der Brille, um auch weiter als einen Meter entfernte Dinge scharf sehen zu können. Die Lösung kann eine Halbbrille sein, wie sie die Experten von Fielmann.de unter https://www.fielmann.de/brillen/lesebrillen/ präsentieren. Dafür werden zwei Sichtfelder eingesetzt, um dadurch auch Übergänge darstellen zu können.

Die individuelle Anpassung

Dass die individuelle Fertigung der Lesebrille besonders wichtig ist, geht in diesen Tagen leider oft in der öffentlichen Diskussion unter. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass die Gläser der Lesebrille an die Bedürfnisse des Trägers angepasst werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Billige Produkte, wie sie manchmal an der Supermarktkasse oder in Drogerien zu finden sind, werden diesem Anspruch nicht gerecht.

Optiker bezeichnen sie deshalb gerne als reine Lesehilfe, die nicht dauerhaft genutzt werden sollte, um die entstandene Altersweitsichtigkeit auszugleichen. Denn je exakter die individuellen Stärken angepasst wurden, desto höher fällt der Tragekomfort am Ende aus. Schon aus diesem Grund raten Optiker stets zur angepassten Alternative, die sich genau an den Bedürfnissen des Trägers orientiert. Durch den entsprechenden Aufpreis ist es möglich, im Alltag einen noch höheren Tragekomfort zu genießen, da auch die Lesebrille einen seichten Blick in die Ferne erlaubt.

Die Unterschiede im Blick

Der wesentliche Unterschied zwischen Lesebrillen und normalen Brillen ist also in den Gläsern zu finden. Die Lesebrille nimmt ein vordergründiges Blickfeld ins Visier, welches beim Sehen naher Objekte von großer Bedeutung ist. Die normale Brille hingegen verfügt über die Möglichkeit, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Folglich unterscheiden sich auch die Zielgruppen beider Produkte. Während die Lesebrille in der Regel nur bei der altersbedingten Weitsichtigkeit zum Einsatz kommt, richtet sich die klassische Brille an diverse Teile der Bevölkerung.

Sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit können auf diese Weise behandelt werden, um wieder einen klaren Blick auf den Alltag zu gewähren. Wer sich nicht allein mit dem scharfen Sehen naher Objekte zufriedengeben möchte, der kann Alternativ auf eine besonders angepasste Lesebrille setzen. Diese verfügt als Gleitsichtbrille einen speziellen Übergang, der den stetigen Wechsel zwischen zwei unterschiedlichen Brillengestellen weitgehend unterbindet. Wer sich für ein solches Produkt entscheidet, muss auf der anderen Seite mit weit höheren Preisen rechnen, welche für diesen Zweck zu zahlen sind.

* Bildquelle: congerdesign / pixabay.com

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4 Kommentare zu “Unterschiede zwischen Lesebrille und normaler Brille

  1. Gut zu wissen, dass eine Lesebrille allein darauf abzielt, den Nahbereich zu schärfen und sie deshalb so günstig zu erwerben ist. Im Gegensatz dazu brauche ich im Alltag die Hilfe meines Optikers. Denn diese hat hochwertigere Gläser als die Lesebrille und muss individuell an meine Augen angepasst werden.

  2. Vielen Dank für den Beitrag zu Brillen. Meine Mutter möchte eine neue Brille kaufen, da sie mit ihrer jetzigen Brille nicht mehr gut lesen kann. Gut zu wissen, dass die meisten Lebebrillennutzer ihre Sehhilfe aufgrund von Altersweitsichtigkeit benötigen.

  3. Meine Mutter möchte gerne eine Lesebrille. Ich denke auch, dass es wichtig ist zum Optiker zu gehen, um optimalen Tragekomfort zu haben. So macht es nämlich nichts aus, die Brille auch durch den Tag zu tragen.

  4. Mein Vater braucht neuerdings eine Lesebrille, vergisst sie aber ständig oder findet sie nicht mehr. Wenn ich mit ihm ins Restaurant gehe muss ich ihm dann immer die ganze Speisekarte vorlesen. Deshalb werde ich ihm eine Gleitsichtbrille vorschlagen – die kann er die ganze Zeit tragen und die Wahrscheinlichkeit, dass er sie irgendwo liegen lässt, ist deutlich geringer. Nur blöd, dass sie im Gegensatz zu einer Lesebrille so teuer ist.

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