Aromen in Liquids – sind sie krebserregend?


Aromen für E-Zigaretten

Liquids mit Aromen in vielen Geschmacksrichtungen gibt es, seit es E-Zigaretten gibt *

Die E-Zigarette erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seit 2016 steigt der Umsatz mit E-Zigaretten und Liquids konstant an. Sie sind eine beliebte Alternative zur Zigarette geworden. Allerdings stoßen E-Zigarette bzw. das dazugehörende Aroma in den Liquids auch auf Kritik. Das Thema wird in den Medien kontrovers diskutiert, wobei natürlich berücksichtigt werden sollte, dass die Pharmaindustrie, welche Nikotinersatzmittel anbietet, ein begründetes Interesse daran haben dürfte, Argumente gegen die Nutzung von E-Zigaretten zu fördern.

Insbesondere die Aromen in Liquids werden hier heiß diskutiert. Liquids in allen Geschmacksrichtungen gibt es, seit es E-Zigaretten gibt. Sie sind in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen erhältlich. Zum Großteil wird dafür ein Aroma verwendet, das ebenso in der Lebensmittelindustrie zur Anwendung kommt.

Woraus bestehen Liquids?

Als Liquids wird die zu verdampfende Flüssigkeit, die für E-Zigaretten verwendet wird, bezeichnet. Den Hauptanteil von E-Liquids bilden Trägerstoffe aus Propylenglykol und Glycerin. Beide Stoffe sind auch Lebensmittelzusatzstoffe. Des Weiteren enthalten Liquids Wasser und zu geringen Teilen Lebensmittelaromen. Optional wird auch Nikotin in die Liquids gegeben. Die Trägerstoffe Glycerin und Propylenglykol sind ausschlaggebend für die Entwicklung des Dampfs. Durch das Wasser und die Umgebungsluft steigt die Dampfdichte, wodurch der Nebel vom Nutzer als besonders angenehm empfunden wird.

Mit jedem einzelnen Aroma, das den Liquids zugefügt wird, verändert sich der Geschmack. Durch das Propylenglykol wird das Liquid verdünnt und der Geschmack intensiviert. Trägerstoffe und die Lebensmittelaromen kommen auch bei Nebelmaschinen zur Anwendung, ohne dass diesbezüglich jemals Diskussionen um eine krebserregende Wirkung aufgetaucht sind.

Ebenso werden Glycerin, Propylenglykol und Lebensmittelaromen auch für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet. Sie werden als Zusatzstoffe in diversen Nahrungsmitteln wie Kaugummis, Süßigkeiten und Fertiggerichten konsumiert. Zwar führen diese Lebensmittel auch nicht gerade die Hitliste einer gesunden Ernährung und Lebensweise an, dennoch spricht hierbei keiner von einer potenziell krebserregenden Wirkung.

Liquids in vielen Geschmacksrichtungen dank Lebensmittelaromen

Für die E-Zigarette gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Aromatisierte Liquids sorgen für einen entspannten Genuss. Ob Heidelbeere, Kirsche, Vanille, Karamell oder Menthol, die Auswahl reicht vom klassischen Tabak-Geschmack bis hin zu ausgefallenen Geschmacksrichtungen.

Bei den Liquids besteht auch die Möglichkeit, zwischen jenen mit und jenen ohne Nikotin zu wählen. Daher stellen E-Zigaretten durchaus eine gute Alternative zu herkömmlichen Zigaretten dar. Nicht nur, weil sie ohne Nikotin erhältlich sind, sondern auch, weil sie in einer deutlich vielfältiger Geschmacksauswahl vorhanden sind. Die Vielfältigkeit der Lebensmittelaromen in den Liquids macht die E-Zigarette zu dem, was sie ist – ein abwechslungsreiches Genussmittel.

Das Aroma – auf die Qualität kommt es an

Die Diskussionen darüber, ob E-Zigaretten und die dazugehörigen Liquids krebserregend sind, halten an. Es gibt immer Befürworter und auch Kritiker, die in der E-Zigarette keinen Ersatz der herkömmlichen Zigarette sehen und ihr sogar eine krebserregende Wirkung nachsagen.

Das eine oder andere Aroma mag gesundheitsschädlich sein, ganz klar. Aber es kommt immer darauf an, was genau verwendet wird. Daher ist es wichtig, bei jedem Aroma stets auf Qualität zu setzen. Ein hochwertiges Liquid besteht aus einem ebenso hochwertigen Aroma wie auch einer hochwertigen Base. Dafür werden ausschließlich Produkte und Rohstoffe verwendet, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen und bevorzugt von lokalen Zulieferern stammen. Mittlerweile bietet sich eine sehr große Auswahl für das dampfende Vergnügen. Es lohnt sich, die Hersteller und Inhaltsstoffe miteinander zu vergleichen.

Fazit

Jeder weiß es: Tabakzigaretten sind schädlich. Auch schädlicher als die E-Zigarette? Ja. Denn bei der Verbrennung von Tabakzigaretten werden 250 chemische Substanzen freigesetzt, die nachweislich krebserregend sind. Der Dampf von E-Zigaretten hingegen enthält deutlich weniger bedenkliche Stoffe. Insbesondere auch deshalb, weil hier keine Verbrennung stattfindet. Es wird lediglich der Dampf inhaliert, wodurch die E-Zigarette als sinnvolle Alternative zur Tabakzigarette angesehen werden kann.

In Ländern wie Großbritannien zum Beispiel wird die E-Zigarette bewusst als Alternative zur Rauchentwöhnung propagiert. Allerdings existieren bei den E-Zigaretten noch keine Langzeitstudien. Daher liegt es nahe, dass insbesondere Kritiker und Gegner immer wieder Diskussionen entfachen, die die gesundheitlichen Risiken und Gefährdungen durch die E-Zigarette aufzeigen. Tabakzigarette oder E-Zigarette mit Liquids – generell gilt: Nichtraucher sollten auch nicht zur E-Zigarette greifen. Denn rauchfrei ist immer noch die gesündeste Alternative.

* Bildquelle: kurgu128 / stock.adobe.com

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