Mehr Wohlbefinden in der Erkältungszeit: Der Pflanzenwirkstoff Cannabidiol ist ohne Rezept erhältlich


Medikamente, Tabletten

Über pflanzliche Wirkstoffe, die Beschwerden bei Erkältungen und grippalen Infekten auf natürliche Weise lindern können *

Im Herbst und Winter lauern Krankheitserreger überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten. Grippeviren können sogar mehr als zwei Wochen auf Geldscheinen überleben! Da fragen sich einige Kunden, ob es nicht schon an grobe Fahrlässigkeit grenzt, wenn der offensichtlich kranke Kassierer im Supermarkt zuerst ausführlich in die Handflächen hustet und niest, um anschließend das Wechselgeld herauszugeben. Die Grippe ist eine schwere, ernst zu nehmende Krankheit, die ohne ärztliche Behandlung auch tödlich verlaufen kann. Bei einem grippalen Infekt sind die Symptome zwar ähnlich, jedoch sind hier andere Viren der Auslöser von Unwohlsein und dem allgemeinen Krankheitsbild.

In diesem Artikel erhalten Sie eine Übersicht über pflanzliche Wirkstoffe, welche die Beschwerden bei Erkältungen und grippalen Infekten auf natürliche Weise lindern können, ohne dabei die Organe unnötig zu belasten.

Gelomyrthol ist ein pflanzlicher Schleimlöser

Dieses Arzneimittel ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, auf ausdrücklichen Wunsch kann der Hausarzt auch ein Privatrezept ausstellen. Von sich aus empfehlen Mediziner grundsätzlich keine pflanzlichen Medikamente, auch homöopathische Präparate werden nur auf Wunsch des Patienten verordnet. Bei Gelormyrthol handelt es sich um eine pflanzliche Alternative zu Schleimlösern aus dem Labor, wie zum Beispiel dem allseits bekannten ACC Schleimlöser.

Die Weichkapseln enthalten das Öl aus verschiedenen Pflanzen und passieren die Magensäure unbeschadet – erst im Darm öffnet sich die Kapsel und setzt dort die wohltuenden Wirkstoffe frei. Es kann passieren, dass Menschen, die Gelormyrthol anwenden, aus dem Mund nach Zitrone riechen, es kann sich dann auch ein leichter Zitrusgeschmack in der Mundhöhle ausbreiten. Wird die letzte Kapsel abends vor dem Zubettgehen eingenommen, kann in der Früh gut abgehustet werden. Über Nacht angefallenes Sekret setzt sich nicht fest, sondern kann bei einer Gelomyrthol Therapie einfach und schmerzfrei ausgeworfen werden: Welche große Erleichterung bei einer starken Erkältung oder einem grippalen Infekt!

Was hilft gegen Kopf- und Gliederschmerzen bei einer Erkältung?

Wer unter Schnupfen, Husten und Halsschmerzen leidet, fühlt sich häufig abgeschlagen und nicht leistungsfähig. Einige Menschen versuchen dann, die Symptome mit Schmerzmitteln aus dem Labor zu bekämpfen. Hier sind Paracetamol und Ibuprofen zu nennen, welche beide jedoch starke Nebenwirkungen auf die Leber und andere entgiftende Organe aufweisen. Besser sind pflanzliche Heilstoffe geeignet, die ebenso zuverlässig wirken wie chemische Medikamente, den ohnehin schon angegriffenen Organismus aber nicht noch zusätzlich belasten.

Cannabidiol ist so ein Pflanzenstoff, der bei grippalen Infekten mit oder ohne Fieber eine rasche Linderung von Abgeschlagenheit, Schmerzen und Mattigkeit verschafft. Dazu können einfach einige Tropfen CBD eingenommen werden, auch in einem heißen Tee oder einem kühlen Getränk. Weiterhin ist Cannabidiol in Tablettenform erhältlich, was die exakte Dosierung ungemein erleichtert. Raucher schätzen es, Cannabidiol in einer E-Zigarette zu verdampfen, die CBD E-Liquids können bei der Aufnahme über die Lunge besonders schnell wirken. Bei einer oralen Einnahme von Cannabidiol kann der Wirkungseintritt verzögert sein, wenn zuvor etwas gegessen wurde; dies gilt ebenfalls für die orale Einnahme chemischer Schmerzmittel.

Ist der Konsum von Cannabidiol illegal? Wir fragen den Cannabis Experten Thomas Harmeier

Thomas Harmeier, Cannabis Kenner und einer der Initiatoren des unabhängigen Cannabis Magazins Cannadoc.net erklärt die Unterschiede zwischen Hanf, Cannabidiol und Marihuana auf leicht verständliche Weise. „Immer wieder verwechseln Menschen CBD mit Marihuana, dabei hat der Konsum von Cannabidiol rein gar nichts mit Drogenkonsum zu tun!“, so Harmeier. Während seiner täglichen Arbeit mit Cannabis und vor allem mit den Menschen, die hinter jeder einzelnen Behandlung mit diesen pflanzlichen Heilmitteln stehen, erlebt es Thomas Harmeier immer wieder: Gerade Neulinge auf dem Gebiet der Cannabisbehandlung können zunächst erschreckt sein und CBD in eine Ecke stellen mit Drogenrausch oder Beschaffungskriminalität.

Es ist bei bestimmten Vorerkrankungen möglich, ein sehr hoch dosiertes Cannabis Medikament vom Arzt verordnet zu bekommen. Bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt reichen jedoch meist schon die frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmittel mit hohem CBD-Gehalt. Auch das Kauen von Cannabidiol Kaugummis kann zu einer schnelleren Verbesserung des Krankheitsbildes beitragen, diese sind in ihrer Wirkung etwa mit Vitamin C Halsbonbons zu vergleichen: Es geschehen keine Wunder nach dem Kauen eines CBD Kaugummis (oder dem Lutschen eines Vitamin C Bonbons), wird die Einnahme jedoch über den ganzen Tag verteilt, kann es zu einer deutlich spürbaren Verbesserung des Allgemeinzustands kommen.

* Bildquelle: Adam NieściorukUnsplash

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