Fußschmerzen? Diagnose, Arztbesuch und Behandlung durch orthopädische Einlagen


Schmerzen im Fuß

Schmerzen im Fuß: Mögliche Ursachen, Behandlungsformen, Vorbeugung *

Fußschmerzen sind unangenehm. Jeder Schritt tut weh, man versucht den Fuß zu entlasten und nimmt so eine unnatürliche Haltung ein, die zu weiteren Schäden und Problemen führen kann.

Hier erfahren Sie alles über die Symptome, die möglichen Auslöser von Fußschmerzen, wann man besser einen Arzt aufsuchen sollte, wie Diagnosen und wie mögliche Therapien aussehen können und wie Sie selbst mit einfachen Tipps bestehenden oder künftigen Fußschmerzen vorbeugen können. Summa summarum: hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Fußschmerzen behandeln können.

Symptome

Das ausschlaggebende Symptom bei Fußschmerzen ist der Schmerz selbst. Dieser kann in Verbindung mit unterschiedlichen Begleitsymptomen auftreten. Rötungen, Schwellungen und eine Überwärmung des Fußes weisen auf eine Entzündung im Fuß hin. Bei Nervenschädigungen können Empfindungsstörungen auftreten. Die Fußschmerzen können in Knie, Hüfte und Rücken ausstrahlen und unbehandelt einen Beckenschiefstand verursachen. Schmerzen im Fersenbereich nach längerer Entlastung und Überlastung deuten auf einen Fersensporn hin.

Mögliche Auslöser von Fußschmerzen

  • Fußfehlstellungen wie beispielsweise ein Hallux Valgus, Knickfuß, Senkfuß oder Spreizfuß
  • Arthrose
  • Stoffwechselerkrankungen wie Gicht und Rheuma
  • Nervenkompressionen
  • Unfälle
  • Überbelastung

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Wenn Sie für einen längeren Zeitraum unter Fußschmerzen leiden, eine Schwellung oder ein Bluterguss zu sehen ist, empfiehlt es sich, einen Arzt zur Abklärung aufzusuchen.

Diagnose

Bei der Diagnosenstellung ist es wichtig, zuerst die genaue Schmerzstelle ausfindig zu machen.

Der Arzt muss genauer über die Schmerzen informiert werden. Er muss wissen, ob die Schmerzen seit Kurzem bestehen oder chronisch sind. Möglicherweise sind die Schmerzen nach einem Unfall aufgetreten, auch hierüber muss der behandelnde Arzt aufgeklärt werden, um die richtige Diagnose zu stellen.

Je nach Einschätzung des Arztes werden Röntgenaufnahmen oder ein MRT durchgeführt, um eine genauere Diagnose stellen zu können.

Therapie

Ist die Diagnose gestellt, kann mit der geeigneten Therapie begonnen werden. Je nach Diagnose kann diese unterschiedlich erfolgen. Mögliche Therapiemaßnahmen sind speziell angepasste Schienen und Einlagen, Physiotherapie in Verbindung mit Übungen für zu Hause, Fußgymnastik, eine vorübergehende Ruhigstellung des Fußes, Stoßwellentherapie und Akupunktur. In manchen Fällen sind Operationen unumgänglich.

Vorbeugung von Fußschmerzen

Achtet man auf einige Dinge, können Fußschmerzen vorgebeugt werden. Vermeiden Sie zu langes Gehen und Stehen, um Ihre Füße nicht zu Überlasten. Regelmäßige Fußgymnastikübungen stärken die Fußmuskulatur. Fußbäder und Fußmassagen eignen sich für beanspruchte Füße. Wenn Sie an Übergewicht leiden, ist eine Gewichtsreduktion zur Entlastung der Füße und Gelenke wichtig.

Einfache Tipps gegen Fußschmerzen

  • Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag. Berufe, in denen lange Stehen nicht vermieden werden kann, lösen Fußschmerzen aus. Belasten Sie Ihre Füße abwechselnd im Stand. Bei sitzenden Tätigkeiten helfen kleine Spaziergänge in der Mittagspause. Treiben Sie regelmäßig Sport. Am besten eignen sich gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen und Fahrradfahren.
  • Regelmäßige Wechselbäder eignen sich vor allem im Sommer für eine bessere Durchblutung der Füße. Fußbäder mit ätherischen Ölen wirken entspannend nach stressigen Tagen.
  • Tragen Sie im Alltag bequeme Schuhe. Für besondere Anlässe müssen Sie nicht auf schicke Schuhe verzichten, solange Sie diese nicht zu oft tragen. Dickere Schuhsohlen und ein dämpfender Absatz tragen zur Entlastung bei. Die Fußzehen dürfen nicht eingeengt werden.

Mit diesen Tipps sind Ihre Fußschmerzen bald Geschichte. Achten Sie auf Ihre Füße, sie werden es Ihnen danken.

* Bildquelle: catinsyrup / Adobe

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