Bauchfett reduzieren: Wenn zu viel einfach zu viel ist


Gesundes Frühstück

Sich selbst etwas Gutes tun und gesund frühstücken – das ist ein empfehlenswerter Start in den Tag. *

Übergewicht ist belastend für die Gesundheit. Das ist eine Volksweisheit. Mit Übergewicht geht in der Regel auch ein dicker Bauch einher. Das sieht nicht nur unsportlich aus und behindert im Alltag die Beweglichkeit, sondern ist erwiesenermaßen gefährlich. Dieser Gesundheitsratgeber geht dabei den Fragen zum Übergewicht nach, sondern informiert auch über die Möglichkeiten und Hintergründe verschiedener Arten des Abnehmens.

Bauchfett macht krank

Übergewicht hat vielfältige negative Folgen und lagert sich das Fett in der Bauchregion ab, wirkt es sich auf die Stoffwechselaktivität aus. Der Körper kennt zwei verschiedene Arten von Fett, nämlich das subkutane Fett und das viszerale Fett. Subkutanes Fett ist aus gesundheitlicher Sicht erst einmal unkritisch. Wir finden es zum Beispiel am Po oder an den Hüften. Es liegt direkt unter der Haut und wird auch Unterhautfettgewebe genannt. Subkutanes Fett hält uns warm und dient als Energiespeicher. Im Vergleich zu viszeralem Fett ist es aber passiv.

Viszeralfett setzt Botenstoffe frei

Viszerales Bauchfett umgibt die Organe im Bauchraum. Leber und Darm sind in der Regel am stärksten betroffen. Es ist im Gegensatz zum subkutanen Fett aktiv. Es produziert nämlich Botenstoffe, die sich negativ bemerkbar machen. Tatsächlich ist das Viszeralfett das größte Drüsenorgan, das der menschliche Körper aufweist. Über 200 Botenstoffe schüttet es aus. Was genau diese Stoffe eigentlich im Körper für Aufgaben übernehmen, können Mediziner bis heute noch nicht vollständig erklären. Es mag damit zusammenhängen, dass die Botenstoffe Krankheitserreger abwehren sollen.

Bekannt ist aber, dass ein Teil der ausgeschütteten Botenstoffe den Insulinhaushalt beeinflussen. Sie hindern unter anderem die Schilddrüse an der Insulinproduktion und sind Auslöser von Entzündungen. Je mehr Bauchfett ein Mensch eingelagert, desto mehr dieser schädlichen Botenstoffe werden gebildet. Wenn man nun annimmt, dass die Botenstoffe mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich sind sowie Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können, dann liegt auf der Hand, dass eine Reduktion des viszeralen Bauchfetts eine gesundheitlich weitreichende Entscheidung ist – in positiver Hinsicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine umfassende Leitlinie erstellt, die den Zusammenhang zwischen Fett und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall und Diabetes detailliert beleuchtet.

Zu schnelle Gewichtsabnahme ungünstig

Wer zur Gewichtsabnahme den Turbo einschaltet und Raubbau an seinem Körper betreibt, tut sich nichts Gutes. Gesund und langfristig abzunehmen ist wesentlich besser für den Körper. In diesem Zusammenhang ist es wichtig die Ernährungsumstellung nicht als vorübergehende Diät zu betrachten, sondern als dauerhaft gesunde Lebensweise.

Wann ein Schönheitschirurg in Frage kommt

Es kann geschehen, dass bei großem Gewichtsabbau die Haut sich nicht im gleichen Maße zurückgebildet, wie das Fett verschwindet. Es bleiben unschöne Hautüberschüsse zurück. Lipödeme, also die seitliche Anlagerung von Fettgewebe an Hüfte und Oberschenkel, können durch Ernährungsumstellung und Sport in der Regel nicht beseitigt werden. Dazu braucht es die Hilfe von erfahrenen plastischen Chirurgen.

Wichtig ist, sich in professionelle Hände zu begeben. Betroffene sollten sich in Ruhe umsehen und nach seriösen Anbietern suchen. Dafür sollte nicht die nächstbeste Praxis in Betracht gezogen werden, sondern die Auswahl umsichtig erfolgen. Beispielsweise kommt für plastische Chirurgie in Frankfurt die Praxis Schillerstraße von Dr. med. Christian Radu und Dr. med. Susanne Hüttinger in Frage. Hier können unter anderem begleitende ästhetische Eingriffe zur Beseitigung unschöner Hautüberschüsse und krankhafter Fetteinlagerungen vorgenommen werden, die den Abnehmerfolg optisch unterstützen. Diese Eingriffe haben neben der körperlichen auch eine psychische Wirkkraft für betroffene Patienteninnen und Patienten, die sich trotz intensiver Bemühungen und erfolgreicher Gewichtsabnahme noch nicht wohl in ihrem Körper fühlen.

Abnehmen? Ja, der Gesundheit zuliebe

Es prinzipiell nicht möglich, nur an bestimmten Stellen Fett zu verlieren. Wer behauptet, gezielt Bauchfett reduzieren zu können, liegt falsch. Sicherlich lassen sich einige Muskelgruppen gezielt kräftigen, doch es spielt keine Rolle, wo Muskeln im Körper aufgebaut werden, da sie nicht das direkt umliegende Fettgewebe angreifen. Situps sind zwar gut und wirkungsvoll, doch die Bauchmuskeln werden nicht das Fett am Bauch bevorzugt angreifen.

Muskeln sorgen generell für einen höheren Grundumsatz und der Körper baut Fett da ab, wo Stoffwechselaktivität herrscht. Bauchfett ist wie beschrieben stoffwechselaktiv, sodass in dieser Zone vergleichsweise rasch ein Fettabbau stattfindet. Doch wie viel der Körper tatsächlich im Bauchbereich reduziert lässt sich nicht willentlich beeinflussen. Hier ist Ausdauer und Geduld gefragt.

Mehr bewegen, ausgewogen essen

Spaziergang

Mehr Bewegung im Alltag ist einfach umzusetzen. Ein ausgedehnter Spaziergang lässt sich regelmäßig einplanen. *

Die bekannte Formel sich mehr zu bewegen und ausgewogen zu essen gilt auch bei der Reduktion von Bauchfett. Wenn der Körper weniger Kalorien erhält, als er verbraucht, dann wird das Gewicht reduziert. Das geschieht unter anderem durch den Abbau von Fettdepots am Bauch. Jeder Körper ist empfänglich für sportliche Aktivitäten. Wer sich moderat bewegt und Schritt für Schritt mehr Muskulatur aufbaut, steigert den Grundumsatz. Moderate Bewegung ist kein Hochleistungssport. Oft reicht es bereits, den Alltag aktiver zu gestalten. Regelmäßiges Treppensteigen, ausgedehnte Runden mit dem Hund oder einkaufen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto sind ein guter Einstieg für untrainierte Übergewichtige. Diese Aktivitäten sind fast immer risikolos umsetzbar. Gezieltes Krafttraining wird von Fitnessexperten ergänzend empfohlen.

Geheimwaffe gesunde Ernährung

Tatsächlich ist eine Ernährungsumstellung für das viszerale Fettgewebe die beste Methode, um es loszuwerden. Denn hier greift der Körper in der Regel zuerst auf die Fettreserven zurück. Besonders förderlich ist Speisefettreduktion und die Aufnahme gutverdauliche Kohlenhydrate. Wer die Ernährung umstellt, sollte auf gesundes Gemüse und Obst setzen, um neben den notwendigen Vitaminen auch Ballaststoffe aufzunehmen. Vollkornbrot ist Weißbrot vorzuziehen und Zucker sollte ohnehin nur in Maßen genossen werden. Wenn jetzt noch eine gesteigerter Aufnahme von Wasser hinzu kommt, die bei ungefähr 1,5 bis 2 Liter pro Tag liegt, hat der Körper alles was er braucht, um gesund abzunehmen.

Mit dem leichteren Ich ein neues Lebensgefühl etablieren

Abnehmen wirkt auf allen Ebenen. Der Körper wird leichter und das Lebensgefühl auch. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, strahlt Lebensfreude aus. Schon durch die ersten Erfolge wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Wer die Gewichtsreduktion nicht als Phase des Verzichts ansieht, sondern erkennt, dass sich durch eine gesunde Ernährung und die gesteigerten Aktivitäten im Alltag ein ganz neuer Lebensstil entwickeln lässt, entdeckt ganz neue Möglichkeiten. Die Lebensqualität steigt und mit ihr das Bewusstsein, sich im eigenen Körper rundum wohl zu fühlen.

* Bildquelle: stevepb / pixabay.com
** Bildquelle: pexels / pixabay.com

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2 Kommentare zu “Bauchfett reduzieren: Wenn zu viel einfach zu viel ist

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