Thrombose: Ursachen, Behandlung, Vorbeugung


Viel Flüssigkeit und Bewegung kann einer unangenehmen und gefährlichen Thrombose vorbeugen.

Viel Flüssigkeit und Bewegung kann einer unangenehmen und gefährlichen Thrombose vorbeugen. *

Als Thrombose wird eine Gefäßerkrankung bezeichnet, bei der sich ein Blutgerinnsel, der sogenannte Thrombus, innerhalb eines Gefäßes bildet. Auftreten kann die Thrombose in allen Gefäßen, meistens tritt sie jedoch in den Venen der Beine auf. Eine Thrombose innerhalb einer Arterie hingegen ist jedoch relativ selten. Die Thrombose entsteht durch die Blutgerinnung. Eine Blutgerinnung lässt das Blut verdicken und schließt somit offene Wunden. Innerhalb der Gefäße ist die Gerinnung somit sehr gefährlich, da es durch eine Gerinnung in den Gefäßen zu einer Lungenembolie kommen kann. Das Risiko erhöht sich, wenn die Gerinnungsfähigkeit des Blutes stark zunimmt.

Die Ursachen

Die Ursachen für eine Thrombose sind vielfältig. Sie kann durch Gerinnungsstörungen, bestimmte Nahrungsmittel oder Toxine, durch eine Schwangerschaft und auch Dehydration hervorgerufen werden, um nur einige Beispiele zur Entstehung einer Thrombose zu nennen. Aber auch erweiterte Venen, Krampfadern oder Bewegungsmangel (Gips, lange Bus- und Flugreisen) können eine Thrombose fördern.

Klinische Erscheinung und Symptome

Die Symptome für eine Thrombose sind unterschiedlich und hängen von der Ausdehnung und der Lage der Thrombose ab. Gefährlich ist, dass eine Thrombose häufig gar nicht erkannt wird, was im weiteren Verlauf zu einer Lungenembolie führen kann. Bei einer Venenthrombose, der häufigsten Thromboseart, sind einige Merkmale jedoch typisch. So treten Schwellungen und ein Wärmegefühl am Knöchel, eine Überwärmung des geschwollenen Beins sowie ein Spannungsgefühl im Fuß, in der Wade und in der Kniekehle häufig auf.

Lokalisation der Thrombose


Von Venenthrombosen am meisten betroffen sind die Beine. Wenn mehrere Abschnitte des Beins betroffen sind, so spricht man von einer Mehr-Etagen-Thrombose. Eine weitere Art der Venenthrombose ist die Beckenvenenthrombose. Diese ist besonders für Schwangere sehr gefährlich, da sich hier bei der Geburt ein Gerinnsel aufgrund der fehlenden Kompression in der Gebärmutter lösen kann und in der Folge eine Lungenembolie verursachen kann.
Sind alle Venen eines Extremitätenquerschnitts durch Thrombosen verstopft, liegt eine Phlegmasia coerulea dolens vor. Diese Erkrankung ist sehr selten, birgt aber die Gefahr, dass die betroffenen Gliedmaßen absterben können.

Medikamentöse Behandlung

Bei der medikamentösen Behandlung wird die Vergrößerung der Thrombose verhindert. Hierbei werden unter anderem sogenannte Faktor-Xa-Hemmer eingesetzt. Wenn diese Entwicklung gestoppt ist, wird die Thrombose durch den Körper selber wieder abgebaut. Dieser Vorgang kann jedoch je nach Schwere der Thrombose mehrere Monate dauern. Während dieser Zeit ist das Risiko einer erneuten Thrombose sehr hoch, da der Körper Stoffe produziert, durch die die Gerinnbarkeit des Blutes zunimmt. Um diesem Risiko vorzubeugen, werden Cumarin-Derivate zur Medikation eingesetzt. Diese erhöhen allerdings die Blutungsbereitschaft.
In einigen Fällen bleibt neben der medikamentösen Behandlung nur noch der chirurgische Eingriff.

Kompression

Um eine Thrombose zu bekämpfen bzw. ihr vorzubeugen, werden darüber hinaus noch Kompressionsverbände bzw. Kompressionsstrümpfe verwendet. Diese hindern das Wachstum des Thrombus. Durch die Kompression wird außerdem der Blutstrom beschleunigt.

Thrombose vorbeugen

Um einer Thrombose vorzubeugen ist Bewegung sehr wichtig. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man sich aktiv oder passiv bewegt. Unter passiver Bewegung ist hier die Muskelpumpe, das Anspannen und Entspannen der Beinmuskulatur, gemeint. Sollte man nicht in der Lage sein, eine dieser beiden Möglichkeiten auszuüben, so empfiehlt es sich, Kompressionsstrümpfe zu nutzen. Diese unterstützen die Venen von außen und tragen somit zu einer Erleichterung des Blutrückflusses bei.

Auf Fernreisen und langen Flügen ist es ratsam, möglichst oft aufzustehen und sich zu bewegen, also immer wieder mal auf und ab gehen. Darüber hinaus viel Flüssigkeit einnehmen und Alkohol so gut wie möglich vermeiden. Ferner empfiehlt es sich, Kompressionstrümpfe zu tragen.

Bei einer langwierigen Vorbeugung durch Medikamente werden in der Regel Gerinnungshemmer wie etwa Marcumar durch ärztliche Verordnung und durch medizinische Überwachung gegeben.

Weitere und tiefergehende Informationen über Thrombose können unter http://www.thrombose-ratgeber.de/ nachgelesen werden.

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Bildquelle: guillaume/ Fotolia.com

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