Honig als Antibiotikum – Unterstützung bei der Wundheilung?


Honig hilft oftmals besser bei der Wundheilung  als Antibiotikum.

Honig hilft oftmals besser bei der Wundheilung als Antibiotikum. *

Oft kann Honig bei der Wundheilung besser und schneller helfen, als ein Antibiotikum. Auch bei Erkältungen und Halsentzündungen kann ein Tee mit Honig manchmal mehr Gutes tun, als Tabletten. Was macht den Honig so wertvoll und kann jeder Honig verwendet werden? Der Honig wirkt antiseptisch und sorgt somit dafür, dass der Körper abgestorbenes Gewebe schneller abstößt und die Wunde schneller heilt. Herkömmlicher Honig ist nicht gut geeignet, da dieser Bakteriensporen enthalten kann. Stattdessen sollte sogenannter Medihoney verwendet werden, den es in Apotheken oder im Internet zu kaufen gibt.

Die antibakterielle Wirkung des Honigs

Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Er enthält einen sehr hohen Zuckeranteil (85 % Fructose und Glucose), welche die Flüssigkeit aus der Wunde zieht. Zudem haben die meisten Honigsorten einen sauren pH Wert (zwischen 3-4), sodass sich die Bakterien nicht weiter vermehren können. Zusätzlich wirken Enzyme der Bienen, wie z.B. das Glucoseoxidase, welches wiederum Wasserstoffperoxid freisetzt, antibakteriell. Honig wird seit der Antike als Heilmittel eingesetzt, z.B. bei den alten Ägyptern und den Chinesen. Auch berühmte Mediziner wie Hippokrates oder Paracelsus setzten auf die heilende Wirkung von Honig. In der Wundbehandlung bzw. bei Hauterkrankungen erlangt die Bedeutung des Honigs heutzutage zunehmend Gewicht. Heutzutage kann Honig (begleitend) als Therapiemöglichkeit bei zahlreichen Erkrankungen eingesetzt werden, wenn auch Forschungen zu dieser Therapiemöglichkeit noch nicht abgeschlossen sind:

  • Wundbehandlung (auch bei Verbrennungen): Wundreinigung, schnellere Wundheilung, verringerte Narbenbildung, reduzierte Schmerzen, weniger Entzündungen und Schwellungen, die Sekretbildung wird verringert, Verbandswechsel erfolgt einfacher und schmerzfreier
  • Honig zur Linderung von Entzündungen während einer Strahlentherapie: Behandlung der Nebenwirkungen wie Entzündungen der Schleimhäute oder Einsatz zur Reduzierung von Keimen
  • Honig in der Zahnpflege: Reduzierung von Zahnbelag und Linderung bei Zahnfleischentzündungen
  • Honig bei Hauterkrankungen: bei Fadenpilzerkrankungen, Neurodermitis, Schuppenflechte
  • Honig bei Magen-Darmerkrankungen: Verminderung von Keimen, bei Behandlung von Magengeschwüren, Behandlung von Entzündungen
  • Honig bei Erkältungskrankheiten und Halsentzündungen: bei Halsschmerzen, Mandelentzündung, Angina

Medihoney zur Wundheilung verwenden


Normaler Honig ist zwar zur Linderung von Erkältungskrankheiten und Halsschmerzen gut geeignet, entweder direkt gelutscht oder als Zugabe im Tee, sollte aber bei der Wundheilung nicht unbedingt angewendet werden, vor allem nicht bei größeren, offenen Wunden. In diesem Fall sollte sowieso ein Arzt zu Rate gezogen werden. Im herkömmlichen Honig können Bakteriensporen enthalten sein oder Pilze, die die Wunde verschlimmern. Zur medizinischen Verwendung gibt es daher auch extra medizinischen Honig, sogenannten Medihoney, den es in Apotheken zu kaufen gibt. Dieser Honig ist steril und speziell zusammengesetzt, sodass seine keimtötende Wirkung im Labor getestet und nachgewiesen werden konnte. Sogar chronische Wunden, die mit multiresistenten Keimen, bspw. den sogenannten MRSA infiziert sind, können dank Medihoney innerhalb weniger Wochen verheilen. Mehr Informationen zur Unterstützung der Wundheilung liefert dieser Artikel: Wie kann man die Wundheilung beschleunigen?

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Bildquelle:
*: Honig: morguefile.com / hotblack

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