Ob Mensch oder Tier: CBD kann allen helfen!


CBD Anwendung bei Tieren

CBD kann nicht nur dem Menschen, sondern auch Tieren helfen *

Bereits seit vielen hundert Jahren wissen die Menschen um die heilende Wirkung, die von der Hanfpflanze ausgeht. So wurde sie schon erfolgreich in der traditionellen Medizin eingesetzt. Im Bereich der Behandlung von Schmerzen kann die Pflanze besonders positive Effekte vorweisen, jedoch wurde die offizielle Zulassung des Hanfs lange herausgezögert und der Einsatz von einigen Experten in der Vergangenheit nicht empfohlen.

In dem Bereich der Arzneimittel finden sich heute jedoch bereits einige CBD-Präparate mit offizieller Zulassung, die bei den unterschiedlichsten Diagnosen erfolgreich angewendet werden – sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Vor ihrer Zulassung müssen diese CBD-Produkte, wie CBD-Globuli, CBD-Salben oder CBD-Öl, allerdings eine besondere vorgeschriebene Qualitätsprüfung bestehen.

Besonders bei den Tieren ist der Einsatz von CBD-Produkten noch recht jung. Allerdings ist die Zufütterung von CBD bei ihnen recht problemlos möglich, da die Produkte sehr geschmacksneutral ausfallen. Der folgende Artikel erklärt, was es mit dem CBD auf sich hat und weshalb CBD-Öl aus Deutschland sowohl Tieren als auch Menschen in vielen Bereichen helfen können.

Das steckt hinter dem CBD

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Bei diesem handelt es sich um einen von vielen Inhaltsstoffen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Wesentlich bekannter als das CBD ist jedoch das THC, das Tetrahydrocannabinol – sowohl bei Tieren als auch bei Menschen wirkt diese Substanz psychoaktiv und löst so einen Rauschzustand aus.

Eine berauschende Wirkung geht von dem Cannabidiol im Gegensatz dazu allerdings nicht aus. Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus dem Jahr 2020 fällt CBD-Öl zum Beispiel so auch nicht unter die Kategorie der Betäubungsmittel. Die CBD-Produkte, die sowohl in lokalen Geschäften als auch im Internet freiverkäuflich angeboten werden, dürfen jedoch einen gewissen Grenzwert an THC nicht überschreiten – ansonsten wäre ihr Verkauf beziehungsweise Erwerb in Deutschland nicht legal.

Die Einsatzbereiche von CBD bei Menschen

Für viele Menschen stellen sich die CBD-Produkte so interessant dar, da sie vollkommen natürlich sind und eine überaus attraktive Alternative zu klassischen chemischen Medikamenten darstellen.

Erfolgreich eingesetzt wird das Cannabidiol nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch der Körper wird von der Substanz in Form von präventiven Maßnahmen positiv beeinflusst. Das allgemeine Wohlbefinden wird durch die Anwendung von CBD schließlich maßgeblich gesteigert.

Daneben wirkt das CBD in vielen unterschiedlichen Bereichen des Organismus. Dies lässt sich auf das körpereigene Endocannabinoid-System zurückführen, welches in unterschiedlichen Bereichen des Körpers zu finden ist. Ausschlaggebend für die Wirkung des CBDs sind dabei besonders die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems.

Im Gehirn kann das CBD so bei Schmerzen, Übelkeit, Depressionen und Ängsten helfen. Im Herz reguliert es die Herzfrequenz und in der Leber unterstützt es den Schutz der Zellen. Durch das CBD werden im Darm Entzündungen bekämpft und eine gesunde Darmaktivität aufrechterhalten. Entzündungen und Schmerzen werden außerdem auf der Haut gelindert, im Immunsystem werden die Abwehrkräfte gestärkt und Entzündungen gelindert. Schmerzen entstehen im Nervensystem – auch dort wirkt das CBD sich schmerzlindernd aus. Ein gesundes Wachstum der Knochen wird durch das Cannabidiol ebenfalls unterstützt.

Allerdings sollte das CBD stets regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit es seine Wirkung vollständig entfalten und eine spürbare Verbesserung der Beschwerden eintreten kann. Erste Erfolge werden nachweislich nach einer Dauer der Einnahme von mindestens 30 Tagen festgestellt.

Die Einsatzmöglichkeiten von CBD bei Tieren

Doch nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können durch die Anwendung des beeindruckenden Stoffs aus der Hanfpflanze maßgeblich profitieren. Die Einsatzbereiche unterscheiden sich bei den Tieren dabei kaum von denen der Menschen.

CBD-Öl kann sogar grundsätzlich ohne eine Betreuung durch den Tierarzt angewendet werden. Das Öl lässt sich ganz einfach und unkompliziert in den Mund des Tieres tropfen. Über die Mundschleimhaut wird das CBD dann umgehend aufgenommen, sodass die Wirkung überaus zeitnah eintritt.

Lohnenswert ist die Anwendung von CBD-Produkten bei Tieren beispielsweise, wenn diese Unruhe, Panik oder Angst verspüren. Daneben sorgt das CBD für Besserung bei akuten, starken und chronischen Schmerzen, Entzündungen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Außerdem ist eine Behandlung mit CBD bei Hautproblemen, Epilepsie und einer gestörten Verdauung ratsam.

Die Dosierung der CBD-Produkte

Dennoch gilt sowohl bei den Tieren als auch bei den Menschen, dass vor der Anwendung von CBD unbedingt der behandelnde Arzt hinzugezogen werden sollte, wenn bereits eine ärztliche Behandlung wegen der Beschwerden besteht und im Zuge dessen regelmäßig Medikamente eingenommen werden, beispielsweise bei vorliegenden chronischen Erkrankungen. Der Arzt kann außerdem wertvolle Hilfe leisten, wenn es um die Bestimmung der richtigen Dosierung der CBD-Produkte geht.

Die ideale Dosierung ist abhängig von dem jeweiligen Körpergewicht des Tieres oder des Menschen. Beispielsweise bedeutet dies, dass ein Hund, der zwölf Kilogramm wiegt, pro Woche rund 2,5 bis 5 Milliliter CBD verabreicht bekommen sollte. Desto höher sich das Körpergewicht gestaltet, desto höher kann auch die Dosierung ausfallen.

Falls es nach der Anwendung des CBD-Produktes zu Durchfall, Müdigkeit oder Erbrechen kommt, können dies Anzeichen für eine zu hohe Dosierung sein. In diesem Fall ist es nötig, die Dosierung zu verringern und anzupassen, sodass diese Nebenwirkungen – auch, wenn sie im Grunde harmlos sind – in Zukunft nicht mehr in Erscheinung treten.

Die verschiedenen Darreichungsformen von CBD

Bei dem CBD-Öl handelt es sich um eine der beliebtesten Darreichungsformen des CBD überhaupt. Die Öle sind in unterschiedlichen Konzentrationen und Geschmacksrichtungen erhältlich.

Auch Granulat, welches CBD enthält, kann von dem Körper sehr schnell aufgenommen werden. Allerdings vergeht in der Regel ein wenig mehr Zeit bis zu dem Eintritt der Wirkung, da die Kugeln des Granulats für eine gewisse Zeit im Mund beziehungsweise im Maul verbleiben müssen, bis sie sich letztendlich vollständig auflösen.

CBD ist daneben auch in Pulverform erhältlich. Das Pulver ist dabei häufig mit zusätzlichen Ballaststoffen und wertvollen Fettsäuren angereichert. Wird es in Kombination mit anderen Heilpflanzen angewendet, erweist sich das CBD-Pulver als besonders wirksam bei akuten Problemen des Magen-Darm-Systems.

Als Kauartikel ist CBD ebenfalls erhältlich. Durch die länger dauernde Kauaktivität findet die Aufnahme des CBD sehr langsam statt, sodass sich die Anwendung als besonders beruhigend gestaltet. Sinnvoll ist dies beispielsweise, wenn vor allem die Gesundheit der Gelenke durch das CBD unterstützt werden soll.

Nur für die äußere Anwendung sind dagegen CBD-Salben erhältlich. In diesen wird das CBD mit Ölen oder Fetten kombiniert. Besonders wirksam sind diese Produkte beispielsweise bei Reizungen oder Entzündungen der Haut.

* Bildquelle: R+R Medicinals / pixabay.com

Pin It

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie die Rechenaufgabe: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.