Cannabidiol: Gut für Körper und Seele


Anwendung CBD als Öl

Anwendung von CBD als Öl *

In Deutschland ist der CBD Hype vollkommen angekommen. Der Wirkstoff der Cannabispflanze wird heute in unterschiedlichsten Produkten eingesetzt und als Medikament erforscht. Die Hoffnung ist, das CBD eines Tages schwerkranken Patienten helfen kann und als Nahrungsergänzungsmittel so etwas wie der Kaffee von morgen sein könnte. Dieser Ratgeber befasst sich deshalb  einmal mehr mit den Stichworten Cannabidiol und CBD.

Was ist CBD eigentlich?

CBD ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanzen. In der Cannabis-Pflanze sind zwei verschiedene Wirkstoffe enthalten. Der eine Wirkstoff ist Tetrahydrocannabinol (THC) und ist wegen seiner psychoaktiven Wirkung in Deutschland verboten. Der andere Wirkstoff ist CBD. Diese Abkürzung steht für Cannabidiol. Anders alles THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. Dieser Bestandteil von Cannabis ist beim Kiffen für die entspannende Wirkung verantwortlich. Deswegen wird es heute nicht nur als Medikament erforscht, sondern auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Seitdem in Kanada und Teilen der USA Cannabis legalisiert worden ist, entstand auch in Deutschland ein CBD Hype. Vor allen Dingen seitdem die Gesetzeslage zu Cannabis in Deutschland entspannt wurde, breitete sich dieser CBD Hype hier aus. In ganz Deutschland entstanden Cannabis Geschäfte, die nichts mehr mit dem alten Kiffer-Image aus den 70er Jahren zu tun haben. Wer heute einen CBD-Store besucht, der darf nicht Reggaemusik und Hanf-Ästhetik erwarten. Stattdessen sind diese Geschäfte sehr modern eingerichtet und könnten auch ein Apple Store sein.

Als Nahrungsergänzungsmitteln wird CBD In allen verschiedenen Formen angeboten. So gibt es CBD nicht nur als Blüten, damit man sie rauchen kann, sondern auch in Form von Öl, Mehl und Samen, als Schokolade oder in Kosmetika. So wirkt CBD-Hanföl nicht nur angstlösend und entspannend, sondern auch entzündungshemmend.

Welche Wirkung hat CBD als Medikament?

Nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel wird Cannabis heute angeboten. Die Arzneimittelforschung setzt große Hoffnungen auf Cannabis. Denn viele Krankheiten, für die heute starke Medikamente verschrieben werden, könnten besser mit Cannabis behandelt werden.

So könnte Cannabis Patienten mit starken chronischen Schmerzen helfen, HIV und Aids Patienten den Appetit anregen und Übelkeit nach Chemotherapien reduzieren. Auch bei Spastiken durch bspw. Multiple Sklerose könnte Cannabis eingesetzt werden. Bei all diesen Krankheiten werden heute starke Medikamente eingesetzt, die oftmals entsprechend schwere Nebenwirkungen haben. Besonders bei starken chronischen Schmerzen greift die Medizin heute auf starke Opiate zurück. Ersten Studien zufolge helfen diese Medikamente nicht so gut wie Cannabis. Ein weiteres Problem sind die Nebenwirkungen dieser Medikamente. Denn besonders Opiate sind auch aus diesem Grund sehr gefährlich: sie können stark abhängig machen. Außerdem träten bei Opiaten Nebenwirkungen wie starke Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörung auf. Allen Studien bisher zufolge hat Cannabis keine Nebenwirkung.

Das könnte auch viele Patienten mit psychischen Krankheiten helfen. Denn diese Krankheit und ihre Wirkungen werden heute mit starken Psychopharmaka behandelt. Auch hier kann Cannabis helfen, und das natürlich und nebenwirkungsfrei.

Ist CBD gefährlich?

Alle bisherigen Studien haben noch keine Risiken bei CBD nachgewiesen. Trotzdem sollten Eltern, die CBD Nahrungsergänzungsmittel in ihren Speiseplan aufnehmen, sicherstellen, dass ihre Kinder keinen Zugang zu den CBD Produkten haben. Denn die Auswirkungen von CBD auf Kinder sind noch unerforscht und deswegen sollten Kinder und Jugendliche kein CBD zu sich nehmen.

Besonders in Nahrungsergänzungsmitteln ist CBD wahrscheinlich harmlos. Denn die meisten Nahrungsergänzungsmittel haben eine so geringe Konzentrationen von CBD in sich, dass überhaupt keine Wirkung – weder positiv, noch negativ – zu erwarten ist.

* Bildquelle: altika / pixabay.com

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