Kopfschmerzen und der richtige Umgang mit Schmerzmitteln


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Der Kopfschmerz ist alles andere als ein Freund des Menschen *

Kopfschmerz ist mittlerweile zur Volkskrankheit geworden. Rund 57 Millionen Deutsche leiden immer wieder darunter – oft gerade dann, wenn sie keine Zeit haben, eine Pause einzulegen. Die Lösung scheint einfach: Eine Tablette schlucken – und nach kurzer Zeit beschwerdefrei sein. Doch wer mit Schmerzmitteln falsch umgeht, bewirkt auf lange Sicht das Gegenteil: Die Kopfschmerz-Attacken häufen sich. Warum das so ist und wie Sie Schmerzmittel richtig einsetzen, verrät dieser Artikel.

Welche Schmerzmittel gibt es?

Die vier beliebtesten Wirkstoffe, die bei Spannungskopfschmerzen eingesetzt werden, sind Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen und Naproxen. Sie wirken ähnlich, weisen aber auch einige Unterschiede auf: Ibuprofen und Naproxen gelten als recht verträglich und gehen nur selten mit Magenbeschwerden einher. Naproxen wirkt bis zu 12 Stunden lang, alle anderen Mittel etwa vier bis sechs Stunden. Bei Paracetamol tritt die Wirkung allerdings recht langsam ein. Eine Übersicht der Wirkstoffe und viele weitere sehr interessante Informationen über die Themen Kopfschmerzen, Schmerzmittel, Umgang mit Schmerzmitteln und Alternativen zu Schmerzmitteln speziell bei Kopfschmerzen finden Sie hier.

Da nicht jeder Patient jedes Schmerzmittel verträgt, raten Neurologen, verschiedene Medikamente zu testen. Doch besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich die Kopfschmerz-Attacken häufen …

Teufelskreis aus Schmerz: Medikamenten-Kopfschmerz

Medikamente lindern die Schmerzen so effektiv, weil sie in das Schmerzsystem des Körpers eingreifen. Sie halten bestimmte Botenstoffe davon ab, Schmerzimpulse im Gehirn auszulösen. Wenn Sie häufiger als zehnmal pro Monat oder an mehr als an drei aufeinanderfolgenden Tagen Tabletten einnehmen, wird Ihr Schmerzsystem allerdings immer empfindlicher – und plagt Sie nun immer öfter mit Schädelbrummen. Jetzt leiden Sie unter einem neuen Kopfschmerztyp: dem Medikamenten-Kopfschmerz.

Um den Teufelskreislauf aus Schmerz zu vermeiden, raten Neurologen, nur bei starkem Kopfweh zu Tabletten zu greifen. Da Spannungskopfschmerzen, die häufigste Kopfschmerzart, meist nur leicht bis mäßig ausfallen, sind in diesem Fall sanfte Alternativen empfehlenswert.

Sanft & effektiv: Alternativen zu Schmermitteln

Weil Pfefferminzöl in Studien sehr gut abschnitt, nutzen Experten die traditionelle Heilpflanze in der Kopfschmerz-Therapie. In der Tat lindert Pfefferminze die Schmerzen so effektiv wie Medikamente – siehe unten: Pfefferminzöl online bestellen.

Wenn Ihr Nacken verspannt ist und die Schmerzen bis in den Kopfbereich ausstrahlen, sind Wärmeanwendungen ebenfalls sehr wohltuend. Ein warmes Kirschkernkissen nimmt Spannung aus der Muskulatur und lindert so die Schmerzen.

Sie haben öfter im Büro Kopfweh und können sich keine Pause gönnen? Dann helfen sanfte Dehnübungen: Drücken Sie den Kopf leicht nach vorne, um die Nackenmuskulatur zu dehnen. Oder massieren Sie Schläfen und Stirn, um die Anspannung zu lösen.

Kopfschmerz ist eine sehr individuelle Erkrankung. Weil nicht jede Behandlungsmethode jedem Patienten hilft, lohnt es sich, verschiedene Mittel auszuprobieren und sich seine ganz persönliche Kopfschmerz-Therapie zusammenzustellen. So werden Sie schnell beschwerdefrei – und können wieder durchstarten.

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* Bildquelle: B.Stolze  / pixelio.de

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