Diagnose Fibromyalgie


Ständige Muskelschmerzen können die Diagnose Fibromyalgie ergeben.Ständige Muskelschmerzen können die Diagnose Fibromyalgie ergeben.

Ständige Muskelschmerzen können die Diagnose Fibromyalgie ergeben *

Der Diagnose einer Fibromyalgie ist oft ein langer Leidensweg vorausgegangen. Wer unter einem Schmerz leidet, der ähnlich einem nicht enden wollenden Muskelkater am ganzen Körper ist, hat bis zur Diagnose Fibromyalgie oftmals viele Fachärzte konsultiert. Und dabei manchen Versuch einer Linderung und Heilung unternommen, die aber in aller Regel bei diesem Krankheitsbild fehlgeschlagen sind.

Ca. 2,5 Millionen Deutsche seien nach Angaben der Fibromyalgie-Liga Deutschland von dieser Krankheit betroffen. Dabei ist es eigentlich keine Krankheit im eigentlichen Sinn, demzufolge man auch vom Fibromyalgie-Syndrom (FMS) spricht. Der Name Fibromyalgie entstammt dem Lateinischen und Griechischen: Fibra steht für Faser, Mys für den Muskel und Algos für den Schmerz. apotheken-wissen.de beschreibt in diesem Artikel die Grundzüge einer Diagnose Fibromyalgie.

Was steckt hinter einer Diagnose Fibromyalgie?

Bei einer Fibromyalgie oder dem Fibromyalgie-Symptom leidet der betroffene Mensch an fortwährenden Schmerzen der Muskeln. Es ist kein konkreter Auslöser auszumachen – und in der Regel auch keine Krankheit als Ursprung im klassischen Sinn. Man vermutet, dass es sich um eine Überempfindlichkeit handelt, die den gesamten Körper und alle Organe betrifft. Das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark als die Schaltzentralen der Schmerzen) reagiert überdurchschnittlich empfindlich. Demzufolge ist es bis heute auch noch nicht wirklich gelungen, tatsächliche Auslöser oder Ursachen soweit zu indentifizieren, dass man sie therapeutisch gezielt bekämpfen könnte. Mit Blick auf das Stichwort Überempfindlichkeit bzw. aus ihr folgernd und sie verstärkend: der Körper besitzt normalerweise Mechanismen, Schmerzen erst ab einem bestimmten Grad wirken und wahrnehmen zu lassen. Ist diese Schmerzschwelle generell deutlich gesenkt, durchleidet der Betroffene entsprechende Schmerzsignale – ohne einen bestimmten auslösenden Punkt am oder im Körper identifizieren zu können.

Von der Diagnose Fibromyalgie zu ihrer Therapie


Nach oftmals intensiven Untersuchungen in diversen medizinischen Fachrichtungen bleibt am Ende oftmals nur: in der schulmedizinischen / medikamentösen Therapie wird versucht, entweder schmerzstillende Mittel einzusetzen oder die körpereigene Schmerzgrenze mit Hilfe entsprechender Wirkstoffe zu erhöhen. Bereits hier wird deutlich: bei einer Diagnose Fibromyalgie können diese Maßnahmen nur lindern, aber nicht heilen. Um es aber auch gleich vorwegzunehmen: auch die naturheilkundlichen und homöopatischen Ansätze kennen bisher nicht wirklich den Zielpunkt, um eine Fibromyalgie tatsächlich zu beenden. Nichtsdestotrotz werden in der Naturheilkunde und Homöopathie ansehnliche Erfolge erzielt: durch die ganzheitliche Betrachtung des Patienten, seiner Lebensituation, seiner Umgebung und Einstellung werden eher Effekte erzielt, die es dem Betroffenen leichter machen, den Schmerz anzunehmen und mit ihm leben zu lernen. Denn das ist zwischenzeitlich klar und (leider) der heutige Stand: Es gibt keine wirkliche Identifikation eines Auslösers, demzufolge sind die einzusetzenden „Gegenmittel“ sehr individuell und von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Dem einen hilft bereits die Linderung durch die medikamentöse Erhöhung der Schmerzschwelle, bei vielen und vor allem bei den schwerwiegenderen Fällen wirken unterschiedliche Therapieformen sehr unterschiedlich und inviduell. Bewegung, Ernährung, Infusionen, Physiotherapie, Massagen, Schröpfen, Yoga, Tai Chi, Akkupunktur … hier gilt: was immer das punktuelle und darüber hinaus das allgemeine Wohlbefinden stärkt, arbeitet gleichzeitig gegen die Schmerzen.

Literatur zum Thema Diagnose Fibromyalgie

* Bildquelle: Benjamin Thorn  / pixelio.de

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