Kräutertee und seine Wirkung – ein Überblick


Kräutertee: Überblick und Wirkungen - apotheken-wissen.de

Kräutertees und ihre Wirkungen *

Bei kalten Temperaturen, Sturm und Regen wärmen schmackhafte Kräutertees nicht nur, sie können auch bei Unpässlichkeiten helfen. Und die Hilfe von Kräutertees bei Unpässlichkeiten gilt natürlich in allen Jahreszeiten. Kamille, Pfefferminz, Salbei, Baldrian, Johanniskraut, Fenchel … welcher Kräutertee wirkt auf welche Weise und gibt es Tees, die gleich für verschiedene Unpässlichkeiten genutzt werden können? Und warum sich lose Teemischungen besser eignen als Teebeutel: über diese Kräutertee-Themen informiert apotheken-wissen.de in diesem Kräutertee-Ratgeber.

Die Klassiker unter den Kräutertees

Tee aus Kamillenblüten und Pfefferminztee sind sicherlich die bekanntesten Kräutertees. Kinder machen einen großen Bogen um sie, und doch, helfen sie, Erkältungskrankheiten und allgemeine Unpässlichkeiten zu lindern. Die im Kamillentee enthaltenen Stoffe wirken beruhigend auf den Magen- und Darmtrakt ein und können bei Magenverstimmungen helfen. Gleichzeitig besitzt die Kamille eine beruhigende, krampflösende und entzündungshemmende Wirkung. Dabei braucht Kamillentee nicht einmal ausschließlich getrunken zu werden. Wer kleine Verletzungen hat, die nur schwer heilen, kann eine in Kamillentee getränkte Kompresse auflegen und die Heilung unterstützen. Ebenfalls lässt sich Kamillentee hervorragend dazu verwenden, Abszesse reifen zu lassen. Pfefferminztee hingegen bietet sich hervorragend bei Erkältungsbeschwerden an. Die ätherischen Öle lindern Halsschmerzen, helfen bei Kopfschmerzen, der Tee führt dem Körper die bei der Erkältung wichtige Flüssigkeit zu. Zusätzlich kann Pfefferminztee Verdauungsbeschwerden lindern und zur Behandlung eines Reizdarms eingesetzt werden. Eine Sonderseite auf apotheken-wissen.de hat bereits der Ephedra-Tee, der zwar stimulierend, aber auch äußerst umstritten ist.

Salbeitee und gemischte Kräutertees

Aus Salbei hergestellter Tee gilt als entzündungshemmend und antibakteriell. Daher ist der Tee ideal zur Behandlung von Atemwegserkrankungen oder Entzündungen im Mundraum geeignet.

Gerade bei Zahnfleischentzündungen bietet sich das Spülen mit Salbeitee an, um die Entzündung zu lindern. Während der Stillzeit können Mütter auf Salbeitee zurückgreifen, um den Milchfluss langsam einzudämmen. Übrigens bietet sich Salbeitee auch zur äußerlichen Anwendung an. Als Gesichtswasser genutzt, wirkt er Pickeln und Mitessern vor. Natürlich ist es auch möglich, keinen Tee aus einzelnen Kräutern zu nutzen, sondern auf komplette Kräutermischungen zurückzugreifen. Allerdings gilt bei Kräutern immer die Regel, dass frische Kräuter die größte Wirkung zeigen. Wer seinen Tee selbst aus getrockneten Kamillenblüten, frischer Pfefferminze, Salbei, Baldrian, Johanniskraut oder Fenchel herstellt und die Pflanzen mit kochendem Wasser aufgießt, erhält besonders wirksame Tees.

Fertigmischungen in Teebeuteln?

Der übliche in Teebeuteln abgepackte Kräutertee wirkt sicherlich auch lindernd, doch enthalten die Beutel oftmals Konservierungsstoffe. Schmackhafter und bei Beschwerden hilfreicher sind lose Teemischungen, die über in ein Tee-Ei oder Teesieb gefüllt und mit Wasser übergossen werden. Auf diese Weise lässt sich auch verhindern, dass der Tee auf Schwarztee basiert und Koffein enthält. Für alle, die nicht die Fertigmischungen bevorzugen, gibt es auf bspw. www.puretea.de alle nötigen Informationen zu den verschiedenen Kräutertees. Wer hier etwas stöbert, wird sicherlich auch passende Lösungen für sich selbst finden.

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* Bildquelle: Kellermeister  / pixelio.de

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