Wie kann die Energieversorgung ohne Energy Drinks oder Koffein sichergestellt werden?


Energieversorgung, Kraft - apotheken-wissen.de

Auch eine koffeinfreie Energieversorgung kann für ausreichend Kraft und Ausdauer sorgen *

Jeder kennt sie, die Tage, an denen wieder einmal viel zu erledigen ist und für die Bewältigung der Aufgaben eine beständige Konzentration nötig ist. Um eben diese Konzentration zu gewährleisten greifen viele Menschen auf Kaffee oder Energy Drinks zurück, um mit dem enthaltenen Koffein wach zu bleiben. Bei den Energy Drinks spielt auch der Zuckeranteil der Getränke eine große Rolle, liefert der normale Zucker doch eine schnelle Energiezufuhr und besorgt einen kleinen „Energiekick“. Dabei tritt jedoch das Problem auf, dass der Körper nur eine gewisse Menge an Koffein und Zucker am Tag verarbeiten und nutzen kann. Welche Alternativen gibt es also, damit trotz beruflicher Anstrengung der Körper mit ausreichend Energie versorgt werden kann?

Ernährung ist die halbe Miete

Geht es um eine beständige und gesunde Energiezufuhr, die auch der Konzentration förderlich ist, so kann vor allem an der Stellschraube „Ernährung“ gedreht werden, damit der Körper Höchstleistungen erbringen kann. Die erste Empfehlung dürfte nicht neu sein und doch ist es eine der wichtigsten Ernährungstipps: Über den Tag verteilt sollte unbedingt ausreichend Wasser getrunken werden. Ob nun Wasser mit Kohlensäure, stilles Wasser oder ungesüßter Tee, ist dabei egal. Wichtig ist nur, dass insgesamt etwa 2 bis 3 Liter täglich getrunken werden. Da der gesamte Körper und auch das Hirn zum größten Teil aus Wasser bestehen, ist Dehydration der größte Gegner von Konzentration und Leistung.

Neben den Getränken ist natürlich auch die Nahrung von Belang. Allgemeine Bekanntheit dürfte das sogenannte Powerfood erreicht haben, das leicht in den Alltag integriert werden kann. Hierbei sollte möglichst auf große Mengen Zucker verzichtet werden, wie sie beispielsweise auch in Energy Drinks enthalten sind. Statistiken zeigen, dass das Koffein und der Zucker zwar kurzfristige Wirkung entfalten, doch auf lange Sicht gesehen eher kontraproduktiv wirken.

So werden diverse Energy Drinks nicht selten für unterschiedliche Körperleiden (Schlaflosigkeit, Zittern, Schwindel) verantwortlich gemacht. Wer also einen kleinen Energiekick für zwischendurch sucht, der wird beispielsweise bei Nüssen und Früchten fündig. Nüsse enthalten vergleichsweise viel Fett, doch handelt es sich hierbei um die „guten“ Fette, die der Körper unbedingt braucht und die zudem gut verarbeitet werden können. Früchte sorgen für die benötigte Portion an Vitaminen, bei getrockneten Früchten sollte jedoch bedacht werden, dass der Zuckeranteil hier deutlich höher ist als es bei frischen Früchten der Fall ist.

Ebenso wichtig: regelmäßige Bewegung

Infografik Risiken Energy Drinks - apotheken-wissen.de

Infografik Risiken Energy Drinks **

Bei der regelmäßigen körperlichen Betätigung geht es nicht um Hochleistungssport oder enorme Weiten/Längen/Höhen.

Vielmehr geht es um kontinuierliches Bewegen, das sogar im Büro alle paar Stunden ausgeführt werden kann. So kann an Stelle des Aufzugs, die Treppe genutzt werden. An sonnigen Tagen ersetzt man – wenn möglich – das Auto durch den eigenen Drahtesel und auch sonst sollten kleinere Bewegungsabläufe in den Alltag integriert werden. Diese reichen von einer abwechselnden Sitz- bzw. Stehhaltung bis hin zu einem kleinen Verdauungsspaziergang nach dem Essen.

Die Hauptsache besteht darin, die kleinen Übungen und Ernährungstipps regelmäßig und kontinuierlich auszuführen. Nach geraumer Zeit sollten diese in den Alltag übergehen, sodass man sich nicht selbst daran erinnern muss. Hier lautet die Regel: Lieber sanfte Bewegungen über einen langen Zeitraum als selten Hochleistungssport.

* Bildquelle: WenPhotos / pixabay.com
** Bildquelle: bwin

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