Beruf Apotheker – Arbeitsplatz Apotheke


Arbeitsplatz Apotheke - apotheken-wissen.de

Gute Aussichten für Arbeitsplätze in der Apotheke *

Die Apotheke ist seit Jahrhunderten ein nicht wegzudenkender Bestandteil unserer Versorgung mit Blick auf Gesundheit und Heilung. Im Jahr 2014 meldet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), dass über eine Milliarde Patienten in deutschen Apotheken versorgt wurden, über 500.000 Notdienste geleistet wurden und was wenige wissen, aber zum pharmazeutischen Handwerkszeug eines jeden Apothekers gehört: es wurden allein für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen, also ohne den Bereich der Privatversicherten und den Bereich der direkten Nachfrage, über 12 Millionen Rezepturarzneimittel in den Apotheken hergestellt, also individuell angefertigte Medikamente. apotheken-wissen.de informiert über einige Zahlen und Fakten aus dem Berufsbild des Apothekers und der Arbeitsplätze in deutschen Apotheken und ihren Aussichten.

Berufsfelder in der Pharmazie und Apotheke

Der Apotheker stellt die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicher. In der Apotheke ist er verantwortlich für die Beschaffung und Bereithaltung der Arzneimittel und die Beratung gegenüber dem Kunden. Er übernimmt die letzte fachliche Kontrolle eines Arzneimittels oder Medizinprodukts vor der Übergabe an den Kunden. Als Leiter einer Apotheke kommen weitere Aufgaben wie die Leitung des Apothekenmanagements und die kaufmännische Verantwortung auf ihn zu. Die Ausbildung zum Apotheker umfasst ein universitäres Studium der Pharmazie mit einer Regelstudienzeit von 8 Semestern und eine anschließende praktische Ausbildung, das sogenannte Praktische Jahr (PJ).

Der / die PTA (Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in) ist zumeist in öffentlichen Apotheken beschäftigt und dort in der Kundenberatung und in der internen Apothekenorganisation. Eine staatlich geprüfte PTA ist berechtigt, Arzneimittel abzugeben. Unter der Aufsicht des Apothekers stellen PTA auch Rezepturarzneimittel her, also Arzneimittel, die in der Apotheke selbst und individuell hergestellt werden. Die Ausbildung zur PTA findet über zwei Jahre an einer Fachschule statt, woran sich nach dortiger Abschlussprüfung ein halbjähriges Praktikum anschließt.

Der / die PKA (Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r) ist in den kaufmännischen und warenwirtschaftlichen Bereichen zur dortigen Unterstützung des Apothekers beschäftigt. In der Kundenberatung stehen hier die freiverkäuflichen Artikel im Vordergrund. Die Ausbildung der PKA dauert in der Regel 3 Jahre (mit Abitur in 2 Jahren möglich) findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt und wird von der Apothekenkammer organisiert und geprüft. Der Stellen für die PKA sind aber rückläufig, da ihr Profil und Aufgaben zunehmend von PTA übernommen werden.

Arbeitsmarkt und Stellen in der Pharmazie und Apotheke

Die traditionellen Tätigkeitsfelder finden sich in der Offizin-Apotheke, also der öffentlich zugänglichen Apotheke. Mehr als 20.000 dieser Apotheken gibt es in Deutschland, erstmalig in und seit 2012 sinkt diese Zahl. Einige gesetzliche Änderungen (zum Beispiel der Wegfall des Mehrbesitz- und Versandverbots für Apotheken oder die Aufhebung der Preisbindung für Preisbindung für apothekenpflichtige, aber nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel) veränderten die Apothekenlandschaft deutlich. Weitere Tätigkeitsfelder finden sich in den Krankenhausapotheken, in der pharmazeutischen Industrie, bei Behörden, Ämtern und Verbänden, bei Verlagen und in der universitären Forschung und Lehre.

Die pharmazeutischen Berufe und speziell der Beruf des Apothekers besitzen nach wie vor eine der höchsten Reputationen. Mit den oben bereits erwähnten 20.000 Apotheken in Deutschland, ergänzt um die nahezu überall verfügbaren Versand- und Online-Apotheken, sprechen manche aber auch von einem Überangebot in Deutschland – und damit einhergehend auch mit einem intensiveren Wettbewerb um Kunden und gute Mitarbeiter. Dies führt laut aktuellen Untersuchungen auch dazu, dass die früher bekannt hohen Verdienstmöglichkeiten, speziell die des Apothekers, eher der Vergangenheit angehören und sie sich heutzutage, wenn auch weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau befindlich, relativieren. Nichtsdestotrotz: die Arbeitslosigkeit bei Apothekern, PTA und PKA ist in Deutschland ausgesprochen gering. Dazu kommt, dass viele Apotheken / Apotheker in den kommenden Jahren das Ruhestandsalter erreichen. Insofern macht es weiterhin mehr als Sinn, sich den pharmazeutischen Berufsbildern, einem Studium der Pharmazie oder beispielsweise bei der Online-Stellenbörse Stepstone einer freien Stelle in der Pharmazie und Apotheke zuzuwenden.

* Bildquelle: ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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