Was tun bei Schlafproblemen?


Tipps bei Schlafstörungen - apotheken-wissen.de

Was tun bei Schlafstörungen, vor allem beim Einschlafen? *

Millionen Bundesbürger leiden an Schlafproblemen, die sich in vielfältiger Form zeigen. Ein häufiges Problem sind Einschlafprobleme. Nach einem turbulenten Alltag fällt es vielen Männern und Frauen schwer, am Abend in den Schlaf zu finden. Darüber hinaus plagen gerade am Abend Sorgen und Gedanken den eigenen Geist, wodurch der Körper nicht zur Ruhe kommt. Darüber hinaus gibt es einige Tipps, mit denen das Einschlafen erleichtert werden kann.

Technik aus dem Schlafzimmer verbannen

Um das Einschlafen zu erleichtern sollte zunächst der nötige Rahmen dafür geschaffen werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass tatsächlich nur im Bett geschlafen wird. Wer bereits an Einschlafproblemen leidet, sollte das Nickerchen auf dem Sofa oder im Sessel vermeiden. Dieses ist eher kontraproduktiv und kann auch am Abend noch einmal für einen regelrechten Energieschub sorgen.

Weiterhin sollten mögliche Störfaktoren wie TV, Smartphone und Tablet verbannt werden. Sie lenken viel zu schnell ab. Außerdem haben Studien gezeigt, dass bereits das Licht des Fernsehers die Schlafqualität erheblich minimiert.

Heilpflanzen erleichtern das Einschlafen

Bevor zu Schlafmitteln gegriffen wird, sollte auf natürliche Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Viele Pflanzen haben auf den Körper eine beruhigende Wirkung, wie auf botanikmeister.de nachzulesen ist. Eines der bekanntesten Schlafmittel ist Baldrian. Baldrian hat ebenso wie Johanniskraut eine beruhigende Wirkung auf den Körper. Die enthalten Valepotriate und Valensäure wirken direkt auf die GABA-Rezeptoren der Nervenzellen. Dadurch wird der Rezeptoren-Abbau gehemmt. Es entsteht ein sedativer Effekt.

Auch Johanniskraut kann bei Schlafstörungen Anwendung finden. Es bietet sich insbesondere an, wenn das Durchschlafen schwerfällt. Durch das Johanniskraut wird die Tiefschlafphase effizient verlängert. Wertvoll sind die in der Pflanze enthaltenen Stoffe Pseudohypericin und Hypericin, die eine direkte Wirkung auf das Nervensystem haben.

Auch CBD kann bei Schlafstörungen helfen. Das CBD der Hanfpflanze ist ein altes Naturheilmittel und wurde bereits vor einiger Zeit als Einschlafhilfe entdeckt. Es kann neben einer Verlängerung der Gesamtschlafzeit vor allem zur Verbesserung der Schlafqualität beitragen.

Rituale finden

Grundsätzlich ist es bei Schlafproblemen immer empfehlenswert, sich eigene Rituale zu schaffen, die das Einschlafen auf Dauer erleichtern können. Hierzu kann am Abend beispielsweise ein warmes Glas mit Honig gehören. Die Kombination aus der Süße des Honigs und der angenehmen Temperatur der Milch hilft dabei, den Körper zu entlasten. In der Milch ist zudem Melatonin enthalten.

Ebenso sollten sich Betroffene nicht unter Druck setzen. Wer auch nach 30 Minuten nicht eingeschlafen ist, sollte wieder aufstehen. Grundsätzlich lässt sich das Einschlafen nicht erzwingen. Um die Gedanken abzulenken und den Geist zu beruhigen, empfiehlt sich das Zählen von Schäfchen. Die damit verbundenen Gedanken sind für den Körper außerordentlich reizarm, wodurch es leichter fällt in den Schlaf zu finden. Wer nicht an Schäfchen denken möchte, kann natürlich auf Alternativen ausweichen.

Eine ähnliche Wirkung wie das Zählen der Schäfchen hat das Lesen. Lesen hilft dabei, schlechte Gedanken zu vertreiben und sich abzulenken, sodass der Körper müde wird. Wichtig ist hier aber auf die Wahl der Inhalte zu achten. So sollte der Inhalt nicht zu spannend sein. Im besten Fall wird übrigens noch im Wohnzimmer und nicht schon im Bett gelesen. Vor dem Zubettgehen kann auch eine warme Dusche oder ein warmes Bad helfen. Es beruhigt den Kreislauf und erleichtert das Einschlafen.

* Bildquelle: Katarzyna Białasiewicz / 123rf.com

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