Gesunder Kaffeegenuss: Maschinen unterstützen magenschonende Zubereitung


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Kaffee und Kaffeebohnen: um den Magen zu schonen kommt es auch auf die Kaffeezubereitung an *

Kaffee ist eines der beliebtesten Heißgetränke der Deutschen. Sowohl am Morgen als auch im Tagesverlauf greifen viele auf den eigenen Lieblingskaffee zurück, um für einen zusätzlichen Energiekick zu sorgen. Dabei steht das Getränk aufgrund des enthaltenen Koffeins aus gesundheitlicher Sicht immer wieder in der Kritik. Entscheidend ist jedoch die Zubereitungsart.

Ein wichtiges Gegenargument für den Kaffeegenuss ist immer wieder das enthaltene Koffein. Koffein gilt für den menschen Körper als schädlich, wenn es in großen Mengen konsumiert wird. Kaffee ist aber nur dann für den Körper aufgrund des enthaltenen Koffeins gefährlich, wenn er in zu großen Mengen über Tage hinweg getrunken wird. Ein Erwachsener kann über einen Tag hinweg bis zu 400 mg Koffein zu sich nehmen. Das entspricht etwa vier bis fünf Espressos. Eine normale Tasse Kaffee mit 200 ml Füllmenge hat rund 90 Milligramm. Vier dieser Tassen sind also ohne Bedenken pro Tag genießbar.

Zubereitung macht den Unterschied

Damit ein gesunder Kaffeegenuss aber überhaupt möglich ist, kommt es auf die richtige Zubereitung an. Die wichtigste Grundlage für einen gesunden Kaffee ist die Wahl der richtigen Kaffeebohnen. Bei den Kaffeebohne sind deutlich größere Qualitätsunterschiede zu finden als Verbraucher annehmen. Entscheidend ist dabei nicht zuallererst die Bohnenart, sondern die Art und Weise des Anbaus. Weiterhin spielen die Ernteart, die Lagerungsdauer und die Röstung eine entscheidende Rolle.

Als gut verträgliche Kaffeebohnen gelten Arabica Bohnen. Diese sind im Vergleich zu den Robusta Bohnen, die ebenso in vielen Kaffeesorten verarbeitet werden, deutlich bekömmlicher. Weiterhin haben sie einen geringeren Koffeingehalt. Im Vergleich zu den gängigen Robusta-Sorten ist der Koffeingehalt bei den Arabica-Bohnen nur halb so hoch.

Auch das Mahlen der Kaffeebohnen hat Einfluss auf die Bekömmlichkeit. Grundsätzlich sollte beim Mahlen möglichst wenig Hitze entstehen.

Wichtig ist es, die Kaffeebohnen frisch zu mahlen. Zum einen haben dadurch Keime und Bakterien eine geringere Angriffsfläche, zum anderen kommt das Mahlen kurz vor der Zubereitung in erster Linie dem Geschmack zugute, denn so verflüchtigen sich weniger Aromen.

Kaffeemaschinen und Automaten erleichtern die richtige Zubereitung

Wie viele Bitter- und Gerbstoffe bei der Zubereitung des Kaffees freigegeben werden,  hängt von der Vorgehensweise ab. Umso mehr Bitterstoffe und Säure in einer Tasse Kaffee enthalten sind, desto stärker wirkt dieser auf den Magen. Kaffeevollautomaten filtern im Vergleich zu den normalen Filtermaschinen deutlich weniger Bitterstoffe aus den gemahlenen Bohnen. Weiterhin wird der Kaffee immer frisch nach Bedarf zubereitet. Er wird also nicht über Stunden hinweg warm gehalten, wodurch ebenso die Bildung von Keimen und Bakterien gefördert wird.

Bei Kaffeevollautomaten kann der Kaffee an die individuelle Verträglichkeit angepasst werden. Stärke und Aroma lassen sich hier nach Belieben variieren. Die klassische Filterkaffeemaschine bietet diese Möglichkeiten nicht. Weiterhin wird der Kaffee hier oft zu heiß gebrüht, wodurch Aromen verloren, aber Bitterstoffe freigesetzt werden. Am gesündesten, aber auch zeitaufwendigsten ist die Handfilterung mit einem Kaffeefilter. Hier können sich aufgrund der langsamen Zubereitung bedenkliche Stoffe verflüchtigen, sodass diese später nicht im eigentlichen Kaffee enthalten sind.

Für die gesunde Zubereitung eines Kaffees kommt es auch auf die Sauberkeit in den Maschinen an. Kaffeevollautomaten bieten hier ein Komfortplus, denn sie besitzen meistens ein vollautomatisches Reinigungsprogramm, bei dem lediglich ein Kaffeefettlöser dazu gegeben werden muss. Werden die Automaten nicht regelmäßig gereinigt, entstehen im Inneren Ablagerungen, die ein Nährboden für Keime, Bakterien und auch Schimmel sind.

* Bildquelle: Christoph / pixabay.com

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