Zuckerersatzstoffe: Diäthelfer mit oder ohne Nebenwirkungen?


Pro und Contra Zuckerersatzstoffe und Süßstoff - apotheken-wissen.de

Pro und Contra Zuckerersatzstoffe und Süßstoff *

Viele Menschen greifen zu Zuckerersatzstoffen, sei es, dass sie auf einer medizinischen Indikation wie Diabetes beruhen, während und im Rahmen einer Diät eingesetzt werden oder aber einen ganz normalen Einzug in den täglichen Alltag gefunden haben. Was ist zu Zuckerersatzstoffen im Allgemeinen und im Besonderen, beispielsweise beim Abnehmen, zu sagen? Wir beantworten in diesem Beitrag: Kann man mit Zuckerersatzstoffe abnehmen ohne Nebenwirkungen? Kommt der Zuckerersatzstoff eigentlich aus dem Labor oder aus der Natur? Sind Zuckerersatzstoffe krebsauslösend? Wird man dick durch Fructose, aber schlank durch Süßstoff? Am Ende lautet die begründete Quintessenz: Zuckerersatzstoffe / Süßstoff ja, aber wie oft gilt: in Maßen.

Über Zuckerersatzstoffe bei einer Diät

Wer mit dem Gewicht kämpft, fragt sich: Wie kann ich abnehmen? Eine Antwort darauf finden viele bei den sogenannten Zuckerersatzstoffen. Sie kommen oft zuerst auf den Diätplan, denn mit ihnen lassen sich bei süßen Genüssen Kalorien sparen. Allerdings befürchten figurbewusste Verbraucher, die künstliche Süße sei schädlich für ihre Gesundheit. Wir geht hier den verbreiteten Befürchtungen auf den Grund und geben Tipps und Hinweise für den Umgang mit Zuckerersatzstoffen und Süßstoffen.

Sind Zuckerersatzstoffe aus der Natur oder aus der Chemie?

Viele Light- oder Diät-Lebensmittel wie Limonaden oder Schokoriegel erhalten ihren süßen Geschmack nicht durch Zucker, sondern durch den Einsatz von natürlichen oder künstlichen Zuckerersatzstoffen. Zu den natürlichen Stoffen gehören Glukose, Fructose und Zuckeralkohole (Sorbit). Erstere kommen in süßen Früchten vor. Sorbit wird zum Beispiel als Zuckeraustauschstoff für ‚zahnfreundliche‘ Süßwaren verwendet. Diese Stoffe schmecken wie Zucker und besitzen eine ähnliche Masse und Süßkraft. Aber sie liefern weniger Kalorien und haben einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Auch die seit 2008 in Deutschland zugelassene Süße aus der Stevia-Pflanze zählt zu diesen natürlichen Zuckeralternativen. Anders verhält es sich mit den synthetischen Süßstoffen: Sie werden künstlich hergestellt und haben in den meisten Fällen keine Kalorien. Einen der gängigsten Süßstoffe – Aspartam – finden Verbraucher zum Beispiel in vielen Light-Getränken.

Immer wieder gefragt: Sind Zuckerersatzstoffe krebsauslösend?

Zuckerersatzstoffe, insbesondere die synthetischen Süßstoffe, galten lange Zeit als schädlich, sogar als krebsauslösend. Grundlage für diesen Verdacht ist eine Versuchsstudie aus den 60er-Jahren mit Ratten, von denen viele an Blasenkrebs erkrankten. Die Studienergebnisse sind jedoch in dieser Form nicht auf den Menschen übertragbar. Denn die dort zugeführte Menge an Süßstoffen entspricht in etwa 4.000 Süßstofftabletten oder 20 Kilogramm Zucker pro Tag – eine Menge, die Verbraucher in dieser Dosis in keinem Fall zu sich nehmen könnten. Auch das lange unter Verdacht stehende Aspartam ist laut einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unbedenklich.

Unser Fazit: Sind Zuckerersatzstoffe ein Allheilmittel zum Abnehmen?

Fruchtzucker liefert ähnlich viele Kalorien wie normaler Haushaltszucker. Auf den Verzehr von Obst sollten Verbraucher zwar nicht verzichten, da es viele Vitamine und Mineralien enthält. Mit fruchtzuckerhaltigen Getränken, wie Säfte oder Schorlen, sollten sie allerdings sparsam umgehen. Aber wie ist es bei Süßstoffen? Helfen sie beim Abnehmen? Manch kalorienbewusster Genießer schwört darauf. Ein Allheilmittel zum Abnehmen sind Süßstoffe jedoch auch nicht, da sie im Verdacht stehen, das Hungergefühl zu verstärken. Am besten ist eine ausgewogene Ernährung, die Süßes nur in Maßen beinhaltet. Dann kann man Zuckerersatzstoffe nicht nur ohne schlechtes Figur-Gewissen, sondern auch ohne gesundheitliche Bedenken einsetzen.

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* Bild- und Textquelle: DKV Deutsche Krankenversicherung – www.dkv.com
Weitere Verbraucherthemen – www.ergo.com/verbraucher

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