Naschen erlaubt: Weihnachts-Gewürze fürs Wohlbefinden


Weihnachtliche Gewürze - apotheken-wissen.de

Weihnachtliche Gewürze: nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch für die Gesundheit! *

Im Winter duftet es überall ganz besonders lecker. Frisch gebackene Anisplätzchen, Lebkuchen und Vanille-Kipferl verströmen ihr verführerisches Aroma. Da sollte man ruhig öfters zugreifen. Das Gute: Die Leckereien riechen und schmecken nicht nur toll, sondern fördern auch Wohlbefinden und Gesundheit. Dafür sorgen die Gewürze. Mit ihnen lassen sich typische Beschwerden der Winter – und Weihnachtszeit wie Erkältungen und Verdauungsbeschwerden sanft behandeln.

Die Gewürze, die gerade jetzt in der Winterzeit oft verwendet werden, sind nicht nur aromatische Zugaben, sondern wahre Heilpflanzen. Anis, Kardamom, Zimt und Süßholz – sie alle stehen nicht nur als Zutaten in den Rezepten von Plätzchen und Co., sondern haben auch einen Eintrag im Lexikon der Heilpflanzen. Wie die Gewürze im Einzelnen wirken?

Anis

Der süße, lakritzartige Geschmack von Anis verfeinert in der Weihnachtszeit allerlei Gebäck. Schon in der Antike war die heilende Wirkung der ursprünglich in Asien und im Mittelmeerraum wachsenden Pflanze bekannt. Für die heilende Wirkung ist vor allem das ätherische Öl der Anisfrucht verantwortlich. Es wirkt schleimlösend und entkrampfend. Dementsprechend kann Anis bei Husten, Erkältungen oder bei Blähungen sowie Verstopfungen helfen. Nun kann man sich leckere Anisplätzchen backen oder aber einen Tee brühen. Ein halber Teelöffel getrocknete und zerstoßene Anisfrucht mit heißem Wasser übergießen – fertig ist der wohltuende Gewürztrunk.

Echter Kardamom

Es gibt grünen und schwarzen Kardamom. Als echt wird nur der grüne bezeichnet. Das süßlich-scharfe, leicht zitronige Aroma der Samenkerne verleiht Lebkuchen, Marzipan, Gewürzbroten oder Punsch eine exotische Note. Kardamom beruhigt Magen und Darm und kurbelt die Verdauung an. Noch dazu regt es den Kreislauf an. Wer nach einem üppigen Mahl keinen Lebkuchen mehr herunterbekommt, kann sich auch mit diesem Gewürz einen Tee zubereiten. Kardamom wird nicht nur für süßes Gebäck verwendet. Es ist Hauptbestandteil indischer Gewürzmischungen, den Masalas.

Süßholz

Diese Wurzel sorgt für ordentlich Süße. Süßholz hat etwa 50-mal so viel Süßkraft wie Zucker und kommt dabei fast ohne Kalorien und Fett aus.

Das bekannteste Produkt aus dem eingedickten schwarzen Saft der Wurzel ist Lakritz. Auch in Hustenbonbons, Kräuterlikör und Tees wird es häufig verwendet. Es kann jedoch ebenso die Weihnachts-Küche aufpeppen. Desserts erhalten ein Lakritz-Aroma. Ein herzhafter Braten erhält durch Süßholz eine knusprig-süße Kruste oder wird gleich mit einer Lakritz-Soße kombiniert. Die Inhaltsstoffe der Süßholzwurzel können eine ganze Menge: Schleim lösen, Krämpfe lösen, Entzündungen hemmen, Bakterien abtöten und sind wassertreibend. Süßholz wirkt sich daher positiv auf Husten und Heiserkeit, Magengeschwüre und Verstopfungen aus.

Zimt

Zimt ist der Gewürz-Klassiker in der Weihnachtszeit. Als Gewürzpulver oder in Stangenform hat es seinen großen Auftritt in der Küche. Es würzt Weihnachtsgebäck, Süßspeisen, Glühwein und auch herzhafte Gerichte. Vor allem an Zimtsternen kommt wohl kaum ein Leckermäulchen vorbei. Es verleiht nicht nur einen tollen Geschmack, sondern hat auch jede Menge positive Eigenschaften: Zimt wirkt antibakteriell, pilzhemmend, krampflösend, entzündungshemmend. Außerdem senkt es den Blutzucker. Bei Magenbeschwerden wirkt er wunderbar als Tee. Dafür einen Teelöffel Zimtstange zerkleinern und in heißes Wasser geben.

* Bildrechte: Flickr Cinnamon Raj Stevenson CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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