Viagra – ein Potenzmittel mit Nebenwirkungen


Depressiver Mann - apotheken-wissen.de

Die Scham ist groß, wenn es zur Impotenz kommt *

Viele Männer leiden an Impotenz. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland rund 55 Prozent der Männer zwischen 30 und 70 Jahren einmal von einer Erektionsstörung betroffen sind. Viele haben einen langen Leidensweg hinter sich, da die Schamgrenze hoch ist, die es zu überwinden gilt, bis sie darüber zu reden können. apotheken-wissen.de berichtet in diesem Gesundheitsratgeber, welche möglichen Auslöser für Erektionsstörungen und Impotenz in Frage kommen, wie sich Impotenz behandeln lässt, welche Wirkungen und Funktionsweisen Viagra hat, worauf man bei Viagra achten muss und welche planzlichen Alternativen zu Viagra es möglicherweise geben kann.

Mögliche Auslöser einer Impotenz

Auslöser für die Impotenz gibt es viele. Das können organische oder psychische Faktoren wie

  • Stress im Alltag,
  • überzogene Erwartungshaltungen,
  • fortschreitendes Alter,
  • sexuelle Verunsicherungen,
  • Ängste oder
  • Funktionsstörungen

sein. Auch andere Ursachen können zur Impotenz führen. Wer dauerhaft Erektionsprobleme hat, sollte die professionelle Hilfe eines Urologen oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen, damit sich eine Diagnose stellen lässt.

Wie lässt sich Impotenz behandeln?

Impotenz ist so alt wie die Menschheit. Die Suche nach geeigneten Rezepturen gegen Erektionsstörungen hat schon so manchen Mediziner beschäftigt und verzweifelte Männer dazu gebracht, alles Mögliche auszuprobieren. Seit gut 20 Jahren gibt es eine blaue Wunderpille, Viagra genannt. Sie ist in Deutschland zugelassen und wird von vielen Männern gerne genommen, um Impotenz zu behandeln. Grund für die Wirkung des sexuellen Stimmungsmittels ist der Wirkstoff Sildenafil. Dieses sollte ursprünglich in Blutdruckmitteln verwendet werden, eignete sich aber letztendlich nicht dafür.

Allerdings zeigte es die überraschende Nebenwirkung, die zu einer Verbesserung der Erektionsfähigkeit führte. Neben Viagra sind heute viele weitere Präparate mit gleicher Wirkung und ähnlichen Wirkstoffen erhältlich. Auf dem Markt gibt es die Möglichkeit, Viagra legal mit einem Online Rezept zu bestellen. Der Versand erfolgt über eine seriöse Apotheke. Eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse erfolgt nicht. Experten raten, die Tabletten erst nach ärztlicher Absprache einzunehmen, da sie bestimmte Krankheiten fördern können.

Wie funktioniert Viagra?

Die Funktionsweise von Viagra ist einfach. Die blaue Tablette hemmt nach der Einnahme ein Enzym, das sogenannte Phosphodiesterase 5. Das Enzym verhindert die Erweiterung des Schwellkörpergefäßes, was die Penismuskeln zum Erschlaffen bringt. Wird das Enzym gestoppt, baut sich Druck im Penis auf. Der Blutabfluss vermindert sich. In der Folge kommt es zu einer Erektion. Allerdings reicht es nicht, die Tablette einfach zu schlucken und abzuwarten. Zusätzlich bedarf es einer sexuellen Stimulation, damit sich die Wirkung von Viagra entfalten kann und ein sichtbarer Effekt erkennbar ist.

Die Wirkung der Tablette ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In der Regel hält der Effekt zwischen einer und fünf Stunden an. Leidet ein Patient unter erektiler Dysfunktion, wie sie durch einen Nervenschaden hervorgerufen werden kann, oder unter Durchblutungsstörungen, wirkt Viagra nicht. Patienten sollten wissen, dass die blauen Tabletten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Herzprobleme und Verdauungsstörungen hervorrufen können.

Achtung vor gefälschten Präparaten

Männer, die sich schämen, zum Arzt zu gehen, bestellen im Internet häufig ein günstiges Potenzmittel. Hier ist Vorsicht geboten. Nicht alle Präparate sind echt. Viele Medikamente sind eine Fälschung und können schwerwiegende Gesundheitsprobleme verursachen und unter anderem Lacke oder nicht zugelassene chemische Stoffe beinhalten. Mediziner raten, nur bei seriösen Online-Apotheken Viagra zu bestellen.

Alternative: pflanzliche Mittel

Alternativ können Männer bei Impotenz auch auf pflanzliche Mittel zurückgreifen. Der Yarsagumba Pilz ist ein bewährtes Heilmittel aus Nepal, dass auch bei Nierenleiden zum Einsatz kommt. Die Einnahme steigert die Leistung und verhilft zu einer Mehrproduktion von Sexualhormonen. Bei regelmäßigem Verzehr zeigt sich eine potenzsteigernde Wirkung, die mit Viagra vergleichbar ist.

Ein weiteres, natürliches Heilmittel, das bei Impotenz hilft, ist Yohimbin. Das lässt sich aus der Rinde des Yohimbe-Baumes gewinnen. Dieser Baum ist in Kamerun beheimatet. Die Wirkung der Substanz Yohimbin ist bei afrikanischen Ureinwohnern seit vielen Jahrhunderten bekannt. Yohimbin wird in Tablettenform oder als Tee verabreicht. Beim Verzehr begünstigt es die Durchblutung im Penis. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich erwiesen, allerdings wirkt die Pflanzensubstanz bei jedem Patient unterschiedlich.

* Bildquelle: PdPics / pixabay.com

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