Unterschiedliche Methoden des Faceliftings


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Mögliches Ergebnis eines Faceliftings *

Gesunde Ernährung, viel Sport und ausreichend Schlaf – das sind die Grundlagen für ein gutes und erfülltes Leben. Doch „Normalos“ geraten immer wieder unter Druck: In Hochglanzmagazinen und diversen Fernsehshows werden perfekte Körper präsentiert, von Werbeflächen strahlen dem Betrachter makellose Gesichter entgegen. Ein ebenmäßiger Teint ohne Fältchen, das ist das Schönheitsideal. Nur ist es von Natur aus so, dass man altert – und die Haut der Anzeichengeber dafür ist: Bei den einen sieht man den Prozess sehr viel schneller eintreten, andere wiederum berufen sich auf gute Gene und haben länger Glück mit ihrer Haut.

Was ist mit Facelifting gemeint?

Den meisten geht der oben beschriebene Prozess des Alterns jedoch zu rasant: Wenn man sich jung, fit und vital fühlt, warum sollte man dies nicht auch nach außen hin zeigen? Unterschiedliche Methoden wie die Gesichtsstraffung, auch Facelifting genannt, stehen für dieses Vorhaben hoch im Kurs.

Das Facelifting ist ein Ausdruck aus der Plastischen und ästhetischen Chirurgie und fällt damit in den Bereich der Schönheitsoperation – Eingriffe, die nicht lebenswichtig sind, aber dennoch für ein verbessertes Gefühl sorgen und so vielfach auch den Alltag des Betroffenen erleichtern.

  • Im Normalfall strafft man mit dieser Methode die Gesichtshaut, sodass etwaige Falten um die Augenpartie, den Mund oder auch auf der Stirn gänzlich verschwinden. So sehen die Patienten anschließend jünger aus.
  • Im Detail wird das Facelifting in der Unterhaut durchgeführt. Dabei spricht man je nach Wunsch des Patienten unterschiedliche Partien des Gesichts an.
  • Im Bereich der Wangen kann man über dem Jochbein arbeiten und bis zur Knochenhaut eindringen.
  • Wer seinen Hals straffer aussehen lassen will, hat dabei die Möglichkeit, Strukturen unterhalb der Unterhaut zu modellieren. Das erzielt auch einen langfristigen Effekt.

Wie bereits erwähnt, ist jedes Lifting auch eine Operation, die mit Nebenwirkungen verbunden sein kann. Über diese sollte man sich vorab mit dem Arzt seines Vertrauens unterhalten und das jeweils individuelle Risiko genauestens abwägen.

Je nach Region der Gesichtshaut können ganz unterschiedliche Methoden Anwendungen finden:

  • Zum einen kann man Fäden in die Haut einführen, welche am Ende zusammengeführt werden. Das hat den gewünschten Straffeffekt zum Ziel. Hierbei wird nicht geschnitten. Die Ergebnisse können dabei relativ unterschiedlich ausfallen.
  • Neben der endoskopischen Arbeitsweise ist es auch möglich, die Gesichtshaut mithilfe kleinerer und größerer Schnitte (diesen bewegen sich im Bereich von einigen Zentimetern) zu behandeln. Allerdings bleiben hier, wie bei jeder Behandlung der Haut, kleine Narben zurück.

Techniken des Faceliftings im Überblick

Ein Facelifting-Patient kommt dank einer örtlichen Bedeutung oder eines Dämmerschlafs ohne Schmerzen aus. Wann ist der optimale Zeitpunkt? Meist wird ein Facelifting von Menschen mittleren Alters angedacht, die sich ein jüngeres Erscheinungsbild wünschen. Medizinisch gesehen ist die Gesichtshaut zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr dafür am besten geeignet, da diese in diesem Zeitraum noch relativ elastisch ist. Das im Alter nachlassende Volumen der Haut und des Gewebes wird dann durch eine Straffung ausgeglichen.

1. Das mehrschichtige Facelifting, auch SMAS genannt

Durch das SMAS, dem Superficial Musculo-Apneurotic System, strafft man nicht nur die Haut, sondern auch das Gewebe, welches darunter liegt. Dieses ist mit der Lebenszeit erschlafft und kann durch die Technik wieder zurückgehoben werden – das bewirkt das anschließend jüngere Aussehen.

  • Positiv dabei ist, dass der Überschuss der Haut oder des Gewebes in diesem Schritt mit abgetragen wird. Abschließend wird die Wunde vernäht.

2. Face-Neck-Lifting

Hierbei erfolgen mehrere Schnitte, und zwar an der Schläfe, am Ohr, um das Ohrläppchen herum und auch an der Haargrenze entlang. Man löst dabei die gesamte Struktur ab und strafft das Gewebe.

3. Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Anwendungen

Je nach Gesichtsregion kann auch nur eine partielle Methode durchgeführt werden: Beim Midface-Lifting kümmert man sich beispielsweise lediglich um die mittleren Gesichtspartien – diese sind häufig auch die am meistoperierten Stellen (Wangen, Mund, Augen).

Möchte man lediglich kleine Schönheitsfehler ausbessern, führt man das Mini-Lifting durch. Allerdings verzeichnet dieser Eingriff nur temporäre Erfolge, da das umliegende Gewebe in seiner erschlafften Stellung verharrt und das neu Gestaltete in absehbarer Zeit wieder „mitzieht“.

* Bildquelle: © brozova – Fotolia.com

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