Tag des Sonnenschutzes


Aktionstag Sonnschutz - apotheken-wissen.de

Der Tag des Sonnschutzes ist eigentlich jeder (Sonnen-)Tag *

Man bekommt es bereits als Kind mit auf den Weg: Sonnenschutz für die Haut ist nicht nur sinnvoll, sondern ein absolutes Muss. Doch welche Gefahren lauern hinter der Kraft der Sonnenstrahlen und wie kann man sich und seine Lieben ausreichend schützen? Diese und mehr Fragen werden jedes Jahr am sogenannten Tag des Sonnenschutzes unter dem Titel „Sonnenschutz? Sonnenklar!“ behandelt. Der Thementag findet jeweils rund um den 21.06. jeden Jahres statt und behandelt neben den Rubriken Gesundheitsvorsorge und Sport vor allem neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema Schädigungen bzw. Schutz der Haut vor den Sonneneinstrahlungen.

Hintergrund Tag des Sonnenschutzes

Ziel dieses Tages ist es vor allem, über Risiken und Nebenwirkungen der Sonneneinstrahlung zu informieren. Einhergehend mit dem Ziel, ein neues Bewusstsein rund um das Thema Sonnenschutz zu vermitteln. Weitere Infos erhalten Interessierte auf dieser Seite zum Thema „Sonnenschutz? Sonnenklar!“.

Welche Gefahren lauern hinter der Sonneneinstrahlung?

Welche Schäden die Sonnenstrahlen auf ungeschützter Haut anrichten können zeigt sich anfangs nur in Form von leichtem bis schwerem Sonnenbrand. Dass diese Schädigungen jedoch wesentlich tiefgreifender sein können äußert sich oft erst Jahre später. Man sagt nicht umsonst „die Haut vergisst nie“. Verantwortlich für die zum Teil irreparablen Hautschäden ist vor allem die UV-A- sowie die UV-B-Strahlung. Daher ist es vom Säuglingsalter an immens wichtig, auf den richtigen Sonnenschutz zu achten und sich im Zweifelsfall eher im Schatten aufzuhalten.

Doch auch hier lauern Gefahren, da es sich bei der allgemeinen Meinung, die Strahlung könne der Haut im Schatten oder im Wasser nichts anhaben, um einen gefährlichen Irrglauben handelt. Auch die Ansicht, Kleidung könne komplett vor Sonneneinstrahlung schützen, ist widerlegt, da die UV-Strahlen den Stoff durchdringen und daher trotzdem schaden können. Zu den langfristigen Hautschädigungen gehören unter anderem der schwarze und weiße / helle Hautkrebs, von denen vor allem das maligne Melanom sehr schnell wächst und früh Metastasen bildet. Vor allem für Menschen mit empfindlicher Haut oder besonders vielen Muttermalen empfiehlt es sich daher, die Haut regelmäßig bei einem sogenannten Hautscreening durch den Dermatologen kontrollieren zu lassen. Früherkennung ist hierbei das A und O, da der einmal entstandene Krebs nur eine gewisse Zeit wirkungsvoll behandelt werden kann.

Tag des Sonnenschutzes: einem Sonnenbrand vorbeugen

Jede Haut ist anders, daher sollte jeder für sich den passenden Sonnenschutz wählen. Bei Kindern ist der Eigenschutz noch sehr niedrig, da die Haut bisher keine Möglichkeit hatte, einen erhöhten Eigenschutz aufzubauen. Sie ist hier besonders dünn und hell, daher sollte vor allem bei Kleinkindern der höchste Schutz (50+) gewählt werden, diesen bekommt man im Handel mit dem speziellen Vermerk für Kinder. Auch werdende Mütter sollten in der Sonne besonders vorsichtig sein, da sie durch die Hormonumstellungen besonders zu bleibenden Pigmentstörungen neigen. Auch ihnen wird empfohlen, einen besonders hohen Schutzfaktor zu wählen und sich vor allem im Schatten aufzuhalten.

Des Weiteren gelten Menschen mit besonders hellem Hauttyp als ebenfalls gefährdet, sie sollten bei der Sonnencreme mindestens den Faktor 30 wählen und die empfohlene Sonnenzeit nicht überschreiten. Wichtig ist, dass es den Schutz vor UV-Strahlen nicht erneuert, sich nach einer gewissen Zeit neu einzucremen, da der Eigenschutz der Haut nur einmal täglich verlängert werden kann. Nach der empfohlenen Zeit sollte das Sonnenbaden beendet und ein schattiger Platz aufgesucht werden. Ganz zwecklos ist ein erneutes Eincremen allerdings nicht, da die Haut durch das Sonnenbaden viel Feuchtigkeit verliert, die ihr durch das Eincremen zurückgegeben werden kann. Am Abend ist es zusätzlich von Vorteil, die Haut mit einer After Sun Lotion zu verwöhnen. Übrigens ist es jeder Person selber überlassen, ob sie sich beim Sonnenschutz für ein Gel, ein Spray, eine Milch oder eine Creme entscheidet, da jedes Produkt seine Vor- und Nachteile hat. Beispielsweise wird ein Gel von Menschen mit Akne besonders gut vertragen, während eine Sonnenmilch mit Vitamin E die Haut besonders gut pflegt.

apotheken-wissen.de hat hierzu weitere Gesundheitsratgeber, die zum Tag des Sonnenschutzes sehr gut passen. Zum Beispiel:

Darüber hinaus:

Was tun bei einem akuten Sonnenbrand oder Sonnenstich?

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Sonnenbrand, ist dieses erst mal sowohl unangenehm als auch nicht zu ändern. Man kann die Symptome allerdings durch verschiedene Maßnahmen mildern. Hat der Betroffene einen Sonnenstich oder gar einen Hitzschlag erwischt ist die erste und wichtigste Maßnahme, ihn sofort aus der Sonne zu holen und kühl zu lagern. Der Kopf ist mit nassen Tüchern oder auch einer kalten Dusche zu kühlen, im Idealfall wird der Oberkörper hochgelegt. Als nächstes ist durch kalte Getränke dringend der Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen. In jedem Fall ist ein Arzt zu benachrichtigen, kommt es gar zu Erbrechen, zu Fieber, Halluzinationen oder zu Apathie ist der Patient mit Verdacht auf Hitzschlag so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu bringen. In jedem Fall sollte nun eine strenge Bettruhe gelten, bis es dem Betroffenen wieder besser geht.

Handelt es sich lediglich um einen Sonnenbrand ist es ebenfalls wichtig, möglichst viel zu trinken. Hierbei ist die Haut zu kühlen, eine entzündungshemmende Salbe hilft zusätzlich, die Beschwerden zu lindern, besonders effektiv sind Produkte, die Aloe Vera oder Kamille enthalten. Zwar schwören viele auf das Auftragen von Quark als bewährtes Hausmittel, allerdings besitzt dieser im Gegensatz zu Salben keine entzündungshemmende Wirkung und kann außerdem durch die enthalten Milchsäurebakterien Infektionen auslösen. Alles in allem besteht der beste Sonnenschutz im vorsichtigen Umgang mit der Sonne, immerhin sind Sonnenlotion und Schatten wesentlich angenehmer als die eventuellen Folgen.

* Bildquelle: Goodgood – pixabay.com

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