Tag der Epilepsie


apotheken-wissen.de unterstützt den Tag der Epilepsie 2012

apotheken-wissen.de unterstützt den Tag der Epilepsie 2012 *

apotheken-wissen.de möchte auf den Tag der Epilepsie hinweisen und unterstützt die Aktivitäten rund um diesen Aktionstag.

Der Tag der Epilepsie ist in jedem Jahr am 05. Oktober und wird seit 1996 durchgeführt. Das Motto im Jahr 2012 lautet: „Epilepsien im frühen Kindesalter“. Der jährliche Tag der Epilepsie rückt in einer Zentralveranstaltung und vielen regionalen Veranstaltungen und Aktionen die Krankheit Epilepsie in den Vordergrund. Die Zentralveranstaltung am 05.10.2012 findet bei der Frankfurter Rundschau von 14-19 Uhr statt, für eine kostenlose Teilnahme kann man sich telefonisch unter 069/2199 3429 anmelden.

Die Organisatoren sind die Deutsche Epilepsievereinigung e.V., gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie. Über die vielen regionalen Veranstaltungen – darunter vielleicht auch Veranstaltungen in Ihrer Nähe sowie in Österreich und der Schweiz – informiert diese Seite über alle Aktionen rund um den Tag der Epilepsie.

Tag der Epilepsie 2012, Motto: Epilepsien im frühen Kindesalter

Der Tag der Epilepsie steht jedes Jahr unter einem speziell ausgewählten Motto. Vielleicht ist es mit Blick auf die besonders Betroffenen dieser Krankheit in diesem Jahr 2012 auch ein besonderes Motto: „Epilepsien im frühen Kindesalter“.

Denn Epilepsie-Erkrankungen machen auch vor den Jüngsten nicht halt – im Gegenteil: Die Gefahr, an einer Epilepsie zu erkranken, ist in den ersten 5 Lebensjahren besonders hoch. Ein Drittel aller Erkrankungen treten in den ersten 20 Lebensjahren auf. Erschwerend kommen bei Kindern hierbei vor allem die Faktoren hinzu, dass die Epilepsie in diesem Alter oft erst spät erkannt, somit eine Epilepsie-Therapie auch erst spät beginnt und sie zudem sehr anders aufgebaut sein muss als die Epilespise-Behandlung eines Erwachsenen. Hinzu kommt, dass eine Epilepsie im Kindesalter ganz besonderen Druck und Stress auf die Eltern und auf die Familie auslöst – auch hier wirbt das diesjährige Motto um Wissen, Verständnis und Unterstützung für den sozialen und psychischen Bereich der Angehörigen.

Basisinformationen Epilepsie


Von Epilepsie, auch Fallsucht oder Krampfleiden genannt, spricht man, wenn mindestens ein Krampfanfall – in der Regel aber mehrere, wiederkehrende Krampfanfälle – auftritt, ohne dass diesem eine direkt zuordnungsbare Vorerkrankung oder ein erklärbarer Auslöser zugeordnet werden kann.

Bei einem Anfall entladen sich besonders große Mengen an Nervenzellen und Nervenzellverbänden an der Hirnoberfläche und setzen damit die Kommunikation der Nerven untereinander nahezu außer Kraft. Die Anfälle können unterschiedlich schwer ausfallen: die Epilepsie-Erscheinungsformen können von einem dramatischen Krämpfen und Zuckungen des ganzen Körpers bis hin zu fast unauffälligen Formen (nicht ansprechbar, große Unruhe, stereotype Bewegungen, realitätsferne Geruchs-, Geschmacks- oder akustische Empfindungen, beklemmende Gefühle im Bauch) reichen.

Ein epileptischer Anfall dauert in der Regel einige Minuten und endet oftmals ebenso abrupt wie er aufgetreten ist. Das Gehirn hat dann die übergroße Informations-Ausschüttung verarbeitet und ist zu seiner normalen Funktionalität zurückgekehrt.

Ursachen einer Epilepsie

Die Ursachen für das Auftreten einer Epilepsie liegen somit sehr versteckt im Hintergrund: eine genetische Vorbelastung, hirnorganische Erkrankungen, Infektionen des Gehirns (Enzephalitis, bspw. durch Meningokokken, Masern, Hepatitis C, FSME-Virus (Zecken-Enzephalitis) oder Lyme-Borreliose) oder stoffwechselbedingte Erkrankungen führen zu einer erhöhten Anfallsmöglichkeit. Direkte und indirekte weitere Faktoren im persönlichen Umfeld oder Lebenswandel des Betroffenen können eine sogenannte symptomatische Epilepsie dann entsprechend manifestieren.

Im Gegensatz zu einer symptomatischen Epilepsie können die sogenannten Gelegenheitskrämpfe ihre Ursachen bspw. in Fieber und Fieberkrämpfen, Schlafmangel, großen körperlichen Anstrengung, Flimmerlicht, Unterzuckerung ( bei Diabetikern), Drogen und ihren Entzugserscheinungen oder in Psychopharmaka haben. Hier spricht man dann nicht von einer Epilepsie, die nur in Verbindung mit wiederholt auftretenden epileptischen / krampfartigen Anfälle definiert wird.

Verbreitung der Epilepsie in Deutschland

In Deutschland gibt es mehr als 600.000 an Epilepsie Erkrankte – und jedes Jahr kommen ca. 40.000 Neuerkrankungen hinzu.

Linktipps Tag der Epilepsie / Epilepsie

Literatur rund um das Thema Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen

*: Plakat des Tags der Epilepsie 2012 der Deutschen Epilepsievereinigung gem. e.V. 2012

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