Mit dem richtigen Schulranzen Rückenproblemen bei Kindern vorbeugen


Mit dem richtigen Schulranzen Rückenproblemen bei Kindern vorbeugen - apotheken-wissen.de

Auch für den Rücken der Kinder ein wichtiger Moment und eine wichtige Entscheidung *

Immer mehr Kinder leiden unter Rückenschmerzen, das belegen sogar mehrere Studien der letzten Jahre. Sie bewegen sich zu wenig, sitzen viel zu lange und haben eine schlechte Haltung. Nicht ganz unschuldig an den Rückenleiden der Kids können zusätzlich zu schwere Schulranzen sein. Davon drohen unter anderem Haltungsschäden, die die Heranwachsenden sogar noch im hohen Alter begleiten können. Eltern wird daher empfohlen, sich näher mit dem Packen und Tragen der Schultasche zu beschäftigen, um es bei ihren Sprösslingen gar nicht erst zu Rückenproblemen kommen zu lassen.

Die Folgen einer zu schweren Schultasche

Sowohl die Körperhaltung als auch das Gangbild verändern sich zum Negativen, wenn Kinder täglich überladene Schulranzen mit sich herumtragen müssen. Das kann mit Rückenschmerzen einhergehen, die darin begründet liegen, dass sich Kinder noch im Wachstum befinden und deshalb noch elastischere und flexiblere Knochen besitzen als Erwachsene. Darum sind sie auch anfälliger für Überbelastungen, die sich schnell aus einer entsprechenden Krafteinwirkung ergeben.

Der bisherigen deutschen DIN-Norm 58124 zufolge gilt aus Faustregel, dass das Gewicht eines gefüllten zu tragenden Schulranzens für normalwüchsige, gesunde Kinder nicht mehr als zehn Prozent anteilig an ihrem Körpergewicht betragen sollte. Bei fast jedem fünften Schulkind ist der Rucksack jedoch sogar schwerer als 15 Prozent des Körpergewichts und wiegt teilweise bis zu sieben Kilogramm. Das ist natürlich viel zu viel. Neben mangelnder Bewegung und zu langem Sitzen ist das ein wesentlicher Risikofaktor dafür, dass bereits im Teenageralter Haltungsschäden und Rückenprobleme vorprogrammiert sind. Die durch eine zu schwere Schultasche verursachten Belastungen und Fehlstellungen können später wiederum erhebliche Rückenleiden im Erwachsenenalter hervorrufen.

Eltern sollten so schnell wie möglich reagieren, wenn der Nachwuchs regelmäßig über Rückenverspannungen und Nackenschmerzen klagt. Das können die ersten Anzeichen für sogenannte Kontrakturen, also dauerhafte und unwillkürliche Verspannungen der Muskulatur sowie auch von sich anbahnenden Skoliosen oder anderen Verkrümmungen der Wirbelsäule sein. Bei solchen Warnsignalen sollten Sie in jedem Fall die Meinung eines Kinderorthopäden einholen.

Was tun, wenn der Schulranzen zu schwer ist?

Sie als Eltern können dem Risiko für Rückenprobleme bei ihren Sprösslingen gezielt vorbeugen oder entgegenwirken, wenn Sie beim Kauf der Büchertasche einige Dinge beachten. Bei schulranzen.net finden Sie spezielle Schultaschen der Marke DerDieDas, die besonders auf den Rücken von Kindern abgestimmt sind. Die Modelle sind in spezieller Leichtbauweise hergestellt und beugen damit Rückenproblemen vor. Bei ihnen wurde neben einem für Kinder angemessenen Gewicht auch darauf geachtet, dass die Gurte ergonomisch geformt und zusätzlich gut gepolstert sind. Das ermöglicht, dass sich der Tornister der S-Form der Wirbelsäule perfekt anpassen kann, was wiederum entscheidend für die Rückengesundheit der Kleinen ist.

Darüber hinaus sollten Mama und Papa darauf achten, dass der Schulranzen optimal auf ihr Kind eingestellt ist, da nur eine gut passende Tasche die Belastung auch optimal verteilen kann. Das Gewicht ist dabei am besten möglichst körpernah positioniert, damit die Rückenpartie optimal gestützt wird. Außerdem sollten Eltern dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs den Ranzen immer mit beiden Schultergurten auf dem Rücken trägt. Beide Riemen werden am besten straff gezogen und schwere Gegenstände im Ranzen möglichst nah am Rücken verstaut.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat außerdem die Empfehlung ausgesprochen, dass sich Kinder im Alter zwischen 4 und 17 Jahren täglich mindestens 60 Minuten intensiv bewegen sollten. Dem leistet lediglich ein Drittel der Heranwachsenden Folge. Ausreichend körperliche Aktivität stärkt nicht nur Sehnen und Muskeln, sondern auch das Wachstum der Knochen. Das bedingt wiederum, dass einer mangelhaften Koordination sowie einer Schwäche der Rumpfmuskulatur von Vornherein vorgebeugt wird.

* Bildquelle: Kzenon / fotolia.com

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