Wirkstoff Tadalafil: Informatives zu Wirkung, Beschaffung und Nebenwirkungen


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Aus dem Schatten wieder ins Licht … *

Leiden Männer unter der erektilen Dysfunktion, also unter Erektionsstörungen, können Sie beispielsweise auf den potenzfördernden Wirkstoff Tadalafil zurückgreifen, um ihre sexuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern. Besondere Vorteile des Wirkstoffs sind Wirkdauer und Einnahmemöglichkeiten. Bei Beschaffung und Einnahme sind wichtige Faktoren zu beachten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Wirkung und Einnahme

Tadalafil stärkt die Potenz durch die Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase-5, welches für die Erektionsstörung verantwortlich sein kann. Gegenüber Sildenafil und Vardenafil verfügt Tadalafil über eine bis zu 70-fach höhere Selektivität für Phosphodiesterase-5. Das heißt, dass der Wirkstoff deutlich gezielter auf das entsprechende Enzym wirkt. Ein angenehmer Nebeneffekt: Nebenwirkungen treten seltener auf. Ein weiterer Pluspunkt von Tadalafil ist die Tatsache, dass die Einnahme über die geringe Dosierung von 2,5 oder 5 Milligramm täglich erfolgen kann. Das wiederum erlaubt eine sexuelle Spontanität, welche für viele Paare zur Erhaltung eines erfüllten Liebeslebens entscheidend ist. Anders als bei alternativen Potenzmitteln ist dann keine unangenehme Wartezeit beziehungsweise Planung der sexuellen Aktivitäten erforderlich. Wird das Präparat täglich eingenommen, sollte dies stets zur selben Uhrzeit erfolgen. Bei 10 und 20 Milligramm Dosierungen wird von der täglichen Einnahme abgeraten. In diesem Fall ist die Einnahme mindestens eine halbe Stunde vor dem Sex ratsam. Die 20 Milligramm-Tabletten dürfen höchstens dreimal wöchentlich verwendet werden. Bei erektiler Dysfunktion ist zur korrekten Dosierung immer der behandelnde Arzt der richtige Ansprechpartner.

Während Viagra rund vier bis sechs Stunden und die Alternativpräparate Vardenafil bis zu zwölf Stunden sowie Avanafil maximal 17 Stunden wirken, sorgt der Wirkstoff Tadalafil für eine Wirkdauer von bis zu 36 Stunden. Eine deutliche Steigerung. Allerdings kann es mehrere Stunden dauern, bis die gewünschte Erektionsförderung eintritt. Besonders fettreiches oder schwerverdauliches Essen kann die Wirkung zusätzlich verzögern. Auf größere Mengen Alkohol ist besser zu verzichten. Grundsätzlich funktionieren Phosphodiesterase-5-Hemmer nur, wenn eine sexuelle Stimulierung erfolgt.

Legale Beschaffung von Originalware

Tadalafil ist in der Europäischen Union seit 2002 zugelassen und wird vom Unternehmen Lilly Pharma unter dem Handelsnamen Cialis in Tablettenform gefertigt. Das Medikament ist hierzulande verschreibungspflichtig und somit nicht frei zugänglich. Dennoch werben einige angeblich seriöse Hersteller über Spam-Mails für die schnelle und unkomplizierte Bestellung. Besonders häufig betroffen ist die Handelsmarke Cialis. Leider werden über aggressive E-Mail-Werbung viele gefälschte Präparate verkauft, die aufgrund abweichender Wirkstoffe fatale Folgen auf die Gesundheit haben können. Der Kauf derartiger Nachahmer-Ware ist unbedingt zu meiden.

Stattdessen ist es empfehlenswert beim Arzt des Vertrauens ein Rezept über Tadalafil ausstellen zu lassen und damit in einer stationären Apotheke das gewünschte Präparat zu besorgen. Sollte Patienten diese Beschaffungsform aufgrund des persönlichen Kontakts zu Ärzten und Apothekenangestellten unangenehm sein, gibt es die Möglichkeit Cialis legal per Online Rezept zu bestellen. Das verlinkte Portal macht auf seriöse Onlinedienste aufmerksam, welche Cialis über lizenzierte Versandapotheken versenden, nachdem ein lizenzierter Arzt via Ferndiagnose das dafür erforderliche Rezept ausgestellt hat. Der Ablauf dieser digitalen Medikamentenbeschaffung ist EU-konform und somit legal. Die Informationsplattform macht ergänzend auf den Preis von Cialis aufmerksam, welcher einen Indikator für seriöse Anbieter darstellt. Demnach sollte das Potenzmittel „mindestens über 90 EUR kosten“. Billigere Angebote deuten auf Fälschungen hin.

Weitere Produktinformationen rund um Cialis sind auf der Internetseite der Europäischen Arzneimittelagentur dem europäischen öffentlichen Beurteilungsbericht zu entnehmen.

Gesundheitliche Risiken im Überblick

Leiden Männer unter Leber- und Nierenbeschwerden ist die Cialis-Dosierung besonders sorgsam zu behandeln. Während je nach Erkrankung die einmalige Verwendung des Präparates gesundheitliche Risiken birgt, kann die Menge entscheidend sein. Bei starken Leber- und Nierenproblemen werden oft maximal zehn Milligramm verschrieben. Letztlich kann aber nur ein fachkundiger Arzt eine seriöse Aussage darübermachen. Nicht zum Einsatz kommen darf Tadalafil bei Patienten, welche Nitrate oder sonstige blutdrucksenkende Medikamente nehmen. Hier kann es zum lebensgefährlichen Blutdruckabfall kommen. Auch bei Herz-Kreislauf-Beschwerden und einem Sehverlust durch Durchblutungsstörungen zum Sehnerv ist von der Einnahme abzuraten. Gleiches gilt bei erlittenem Schlaganfall oder Herzinfarkt sowie anatomischen Missbildungen des Penis.

Häufige Nebenwirkungen von Tadalafil:

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Verdauungsstörungen
  • Schmerzende Muskeln

Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen:

  • Müdigkeit
  • Trockener Rachen
  • Herzrasen
  • Niedriger Blutdruck (selten)
  • Dauererektion (selten)

Hält die Erektion länger als vier Stunden an, ist umgehend ein Arzt zu kontaktieren.
Ob Erektionsstörungen vorliegen, lässt sich mit dem Test zur erektilen Dysfunktion vom Berufsverband Deutscher Internisten e.V. ermitteln.

* Bildquelle: MihaiParaschiv / pixabay.com

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