Gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch: „bunt statt blau“ Sieger 2013


Bundessieger beim Wettbewerb "bunt statt blau" Kunst gegen Komasaufen 2013 - apotheken-wissen.de

Bundessieger beim Wettbewerb „bunt statt blau“ 2013

apotheken-wissen.de berichtete bereits über den Aufruf für Schüler und Jugendliche, an dem Kunst-Wettbewerb „bunt statt blau“ gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch teilzunehmen. 17.000 junge Künstler nahmen teil, die Jury wählte nun die bunte Rettungs-Aktion eines gestürzten blauen „Komasäufers“, geschaffen von einer Berufsschule aus Bietigheim-Bissingen, zum besten Plakat 2013 gegen das Rauschtrinken.

Hintergrund der Kampagne „bunt statt blau“

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2011 insgesamt über 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Den stärksten Anstieg gab es bei den 10- bis 15-jährigen. Dies bedeutet eine leichte Zunahme im Vergleich zu den Zahlen des Jahres 2010. Vergleicht man hingegen mit den Zahlen des Jahres 2000, stellt man nahezu eine Verdreifachung fest.

"Bunt statt blau": Kampagne gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch

„Bunt statt blau“: Kampagne gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch

Der Wettbewerb „bunt statt blau“ wird 2013 bereits im vierten Jahr veranstaltet, initiiert und organisiert durch die DAK Gesundheit und unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und mehreren Landesregierungen. „bunt statt blau“ wurde mehrfach ausgezeichnet und wird von Suchtexperten und Künstlern unterstützt.

Kreativität gegen Rauschtrinken und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen


17.000 Schüler und Jugendliche nahmen in diesem Jahr an diesem Kreativ-Wettbewerb teil – und somit sind es seit Start im Jahr 2010 bereits 52.000 Schüler zwischen 12 und 17 Jahren!

„Mit einem einfachen Slogan bringt der Wettbewerb jedes Jahr mehr Jungen und Mädchen dazu, sich kreativ mit dem Thema Rauschtrinken auseinanderzusetzen. Mit großem Erfolg und beeindruckenden Ergebnissen“, erklärt Mechthild Dyckmans. „Auch Lehrer können den Wettbewerb nutzen, um mit Jugendlichen darüber zu diskutieren. Neben Freunden und Eltern haben Schulen eine große Verantwortung. Die Aufklärung über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs muss fester Bestandteil des Schulunterrichts sein.“

Eine starke Gemeinschaft gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch bei Schülern und Jugendlichen

Das Kunstwerk der Bundessieger, einer Berufsschule aus Bietigheim-Bissingen, zeigt eine gemeinschaftliche Rettungs-Aktion einer Schulklasse für ein „blaues“ junges Alkohol-Opfer. „Die Gemeinschaft muss mit Stärke, Selbstbewusstsein, Mut und Attraktivität versuchen, den schwachen, verzweifelten Komasäufer auf ihre Seite zu ziehen“, sagen die Berufsschüler zu ihrem erfolgreichen Foto-Plakat. „Gemeinschaft kann ein Zeichen gegen die Gefahr des übermäßigen Alkoholkonsums setzen. Das Plakat fordert den Betrachter auf, sich ebenfalls gegen das Komasaufen zu engagieren.“ Die Bundessieger erhielten für ihren ersten Platz den Hauptpreis in Höhe von 500 Euro. Der zweite und dritte Platz wurde an Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und Berlin vergeben. Der Sonderpreis „Junge Künstler“ ging nach Bremen.

Alle Sieger und ihre Werke im Internet und auf Tour

Die besten Plakate aus allen 16 Bundesländern sind im Internet zu sehen unter www.dak-buntstattblau.de. Außerdem werden die Bilder nach den Sommerferien in einer bundesweiten Wanderausstellung in Schulen gezeigt. Der Plakatwettbewerb wird im Frühjahr 2014 fortgesetzt.

Linktipps zu „bunt statt blau“

Quelle: DAK-Gesundheit

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