Winterzeit ist Erkältungszeit: Das gehört in die gut sortierte Hausapotheke


Erste-Hilfe, Hausapotheke - apotheken-wissen.de

Die Präparate in der Hausapotheke dürfen nicht abgelaufen sein. Eine regelmäßige Kontrolle ist obligat. *

Eine trockene Nase, Husten und Kratzen im Hals – das sind Beschwerden, die in der nasskalten Jahreszeit häufig anzutreffen sind. Wenn Kinder im Haus sind, bringen sie aus Schulen und Kindergärten immer wieder neue Erreger mit und setzen mitunter die halbe Familie zur Winterzeit außer Gefecht. Die richtige Zusammenstellung, die eine gute Hausapotheke ausmacht, ist hier zu finden. Was darüber hinaus zur Winterzeit hineingehört, welche Hausmittel es gegen Erkältungen gibt und worauf Verbraucher lieber verzichten sollten, ist Thema dieses Beitrags.

Trockene Kälte greift Atemwege an – Hausmittel helfen

Besonders die trockene Kälte greift die Atemwege an, ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass feuchte Kälte für Husten, Schnupfen, Heiserkeit in erster Linie verantwortlich ist. Wem es nicht gelungen ist, einer Erkältung vorzubeugen, braucht jetzt Unterstützung. Schon einige einfache Hausmittel können dabei helfen, Erkältungen in der kalten Jahreszeit unter Kontrolle zu halten. Der überwiegende Teil der Deutschen setzt auf Hausmittel und greift erst dann zu Medikamenten, wenn diese versagen – das zeigt diese Auswertung. Hausmittel sind dem Wesen nach Überlieferungen und sie werden in der Regel nur deshalb überliefert, weil sie funktionieren bzw. zumindest anderen Menschen in der Vergangenheit geholfen haben. Gegen Erkältungen und Halsschmerzen helfen unter anderem diese Hausmittel:

  • warme Karotten, gesüßt mit Kandiszucker,
  • Wadenwickel
  • Quarkwickel
  • Kartoffelwickel
  • Tee mit Honig
  • purer Honig
  • viel Schlaf
  • Inhalieren mit Salzwasser
  • Salbeitee
  • Kamillentee
  • Pfefferminztee

Diese Mittel sollten im Winter in der Hausapotheke zu finden sein

Um eine Erkältung in den Griff zu bekommen, bei denen Hausmittel keine Wirkung zeigen, hat sich eine Kombination aus den nachfolgenden Präparaten bewährt:

  • abschwellendes Nasenspray
  • Präparate, die Schleim aus den Nasennebenhöhlen lösen
  • Halsschmerztabletten
  • Hustenlöser
  • ein Präparat, um das Kratzen im Hals zu besänftigen (Hustenstiller)
  • ein Präparat zum Inhalieren/Einreiben
  • ein medizinisches Erkältungsbad
  • Paracetamol hilft gegen Schmerzen und Fieber

Wer zum erstem Mal daran geht, die Hausapotheke fit für den Winter zu machen, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Um die Kosten ein wenig zu senken, empfehlen sich passende Online-Gutscheine. Es gibt Vergünstigungen für Medikamente oder für Versandkosten, manchmal gibt es auch gratis Produkte für eine Bestellung. Es lohnt sich auf jeden Fall, die vorhandenen Gutscheine zu prüfen, denn mit den oben genannten Positionen ist es nicht getan:

Kranker Junge - apotheken-wissen.de

Kranke Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. **

Für Kinder sollten Verbraucher selbstverständlich kindgerechte Präparate im Haus haben. So sind Fieberzäpfchen oft die bessere Wahl im Vergleich zu großen, schwer zu schluckenden Tabletten.

Ein schmackhafter Hustensaft, mildes Nasenspray auf Meersalzbasis, eine klassische Zinksalbe gegen wunde Stellen an der Nase und ein Thermometer dürfen nicht fehlen. Und natürlich gehört zur Pflege kranker Kinder immer ganz viel Liebe, Geduld und Nähe.

Vorsicht vor Wechselwirkungen, Antibiotika und Kombinationspräparaten

Manche Patienten nehmen regelmäßig Blutverdünnungsmittel ein, zum Beispiel, weil sie einen Schlaganfall erlitten haben. Parallel zum Blutverdünner sollten keine Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen eingenommen werden. Die Kombination birgt für Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten Gefahren in sich, wie der Beitrag „Vorsicht bei Ibuprofen mit Acetylsalicylsäure„ in der Pharmazeutischen Zeitung darlegt.

Kombipräparate umfassen verschiedene Inhaltsstoffe. Sie wirken in breiter Front und schießen nicht selten übers Ziel hinaus. Wer sie regelmäßig oder über kurze Zeit massiv einnimmt, dem können Nebenwirkungen zu schaffen machen. Antibiotika sollte niemand ohne konkrete Verordnung von seinem Arzt einnehmen. Übrig gebliebene Antibiotika sind deshalb am besten zu entsorgen. Sie nützen ohnehin nichts. Grippale Infekte beruhen nämlich auf einer Viruserkrankung. Antibiotika aber bekämpfen nur Bakterien. Wer erkältet ist, dem helfen Antibiotika überhaupt nicht.

Nahrungsergänzungsmittel: Hilfreich oder überflüssig?

So mancher schwört auf Nahrungsergänzungsmittel und greift zu diversen Präparaten. Allerdings streiten sich die Geister über Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmittel. Tatsächlich sollte es so sein, dass sämtliche Vitamine und Mineralstoffe über die Nahrung zugeführt werden, mit Ausnahme von Vitamin D. Die hochdosierte Einnahme anderer Vitamine hilft im Prinzip nicht viel.

Fakt ist, dass Deutsche Jahr für Jahr Unsummen für Nahrungsergänzungsmittel ausgeben, die unterm Strich keinen messbaren Effekt haben. Empfehlenswert ist, sich vom Arzt oder Apotheker beraten zu lassen, statt wirkungslose Präparate aus Drogerien zu kaufen.

* Bildquelle: pixabay.com © RachelBostwick (CC0 Public Domain)
**Bildquelle: pixabay.com ©
Alexas_Fotos
(CC0 Public Domain)

Pin It

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie die Rechenaufgabe: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.