Grippaler Infekt – ein Fall für den Arzt?


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Arztbesuch bei einem grippalen Infekt? Für und wider … *

Wenn im Büro die Hälfte der Kollegen fehlt und alle anderen permanent die Nase putzen, ist es oft nur noch eine Frage der Zeit, bis sich auch der letzte Gesunde mit einem grippalen Infekt ansteckt. Welche Möglichkeiten es gibt, Erkältungskrankheiten gerade in der Hochsaison im Herbst und im Winter vorzubeugen, kann auf dieser Seite nachgelesen werden. Doch leider lauern Bakterien und Viren an so vielen Orten, dass eine Ansteckung manchmal unausweichlich ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, den Einkaufswagen schiebt oder den Touchscreen auf dem Geldautomaten benutzt, muss schon ein besonders leistungsstarkes Immunsystem besitzen, um alle Erreger erfolgreich abwehren zu können.

Vorboten eines grippalen Infekts

Ein grippaler Infekt kündigt sich oft an: Kopfschmerzen, das Gefühl, nicht richtig tief atmen zu können und Schluckbeschwerden sind häufige Vorboten einer Erkrankung. Doch wann ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem ein Arztbesuch notwendig wird?

Was spricht für und was gegen den Arztbesuch?

In manchen Gegenden Deutschlands sind Hausärzte zur Mangelware geworden. Schnell einen Termin beim HNO-Arzt zu bekommen, erscheint oft völlig aussichtslos. Wer eine Krankschreibung benötigt, kommt um einen Arztbesuch nicht herum. Aus medizinischen Gründen ist die Konsultation eines Arztes aber nicht immer notwendig: Bei grundsätzlich gesunden Erwachsenen heilt ein harmloser Infekt nach wenigen Tagen Ruhe in der Regel von selbst wieder ab. Medikamente, die die Symptome einer Erkältung lindern sollen, müssen vom Patienten selbst bezahlt werden und sind in der Apotheke auch ohne Rezept erhältlich. Wer akut erhöhte Temperatur hat und unter Kopf- und Gliederschmerzen leidet, ist in einem Wartezimmer, in dem sich viele andere kranke Patienten, ohnehin nicht gut aufgehoben. Oft helfen Hausmittel und homöopathische Mittel gut gegen Erkältungskrankheiten und lindern die Symptome. Informationen über Heilmittel und Therapien, die einen Arztbesuch überflüssig machen, kann auf dieser Seite nachgelesen werden.

Ansteckungsgefahr Wartezimmer versus Notwendigkeit Arzt

Auch wenn Wartezeiten und das Risiko, angesteckt werden, nicht zu unterschätzende Nachteile des Arztbesuchs sind, gibt es Situationen, in denen die Konsultation eines Mediziners unverzichtbar ist.

Wird aus dem Schnupfen eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, helfen nur noch Antibiotika oder unter Umständen sogar eine Operation. Hat ein Erwachsener sehr hohes Fieber oder dauert das Fieber mehr als drei Tage an, sollte eine Abklärung beim Arzt erfolgen. Krämpfe, Schmerzen in der Lunge und blutiger Auswurf sind Symptome, bei deren Auftreten man keinesfalls zögern sollte, den Arzt aufzusuchen. Auch wenn in der Familie oder im Bekanntenkreis „echte Grippefälle“ auftreten, kann es gefährlich werden. Glücklicherweise haben viele Menschen ein gutes Körpergefühl und bemerken selbst, wann es für sie besser ist, zum Arzt zu gehen und wann ein paar Tage Bettruhe, heiße Milch mit Kurkuma und Honig oder eine Inhalation helfen.

* Bildquelle: hofschlaeger – pixelio.de

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