Generationswechsel bei den Zahnärzten


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Immer mehr junge Zahnärzte fühlen sich bereit für eine eigene Praxis und leiten damit den Generationswechsel ein *

Mehr als die Hälfte aller Zahnarzt-Praxen müssen in den kommenden zehn Jahren einen Generationswechsel vollziehen. Denn bis dahin haben die meisten praktizierenden Zahnärzte das Rentenalter erreicht. So stehen immer mehr junge Zahnärzte vor der Entscheidung selbst eine Praxis zu kaufen. Ebenso müssen sich immer mehr ältere Zahnärzte mit der Frage beschäftigen, wie sie in die Rente gehen. Diese Frage fällt älteren praktizierenden Zahnärzten keineswegs leicht. Dabei sind auch ökonomische Faktoren zu berücksichtigen und gegenüber Chancen und Risiken abzuwägen. Denn kann eine Zahnarzt-Praxis aus Altersgründen nur noch mit reduzierten Sprechstundenzeiten weitergeführt werden, muss eine Entscheidung getroffen werden. So haben wir im Folgenden den Generationswechsel bei Zahnärzten näher unter die Lupe genommen und erläutern Ihnen, warum sich durch die neue Generation an Zahnärzten auch viele Chancen für Patienten ergeben können.

Die Bereitschaft auf Abgabe und Übernahme eine Zahnarztpraxis

Immer mehr junge Zahnärzte fühlen sich bereit für eine eigene Praxis und leiten damit den Generationswechsel ein. So wie diese Zahnarztpraxis stehen sich viele praktizierende Zahnärzte der Herausforderung gegenüber, einen sauberen Abschluss und eine reibungslose Übergabe einzuleiten. Denn hinter jedem Praxis-Team stehen mehr als nur praktizierende Zahnärzte, die den Ruhestand erreichen, auch Sprechstundenhilfen und Praxis-Berater sind durch die Abgabe einer Zahnarzt-Praxis gefährdet die Arbeitsstelle zu verlieren. So sollte die Übernahme bei einem Generationswechsel behutsam geplant werden und schon Jahre vor dem Ruhestand geplant sein. Denn auf diese Weise gelingt es einen Praxisverkauf und eine bevorstehende Übernahme erfolgreich zu meistern.

Dabei können Berater helfen den Wert einer Praxis zu bestimmen, um eine Übernahme auch finanziell zu vergüten. Die Zahl der Zahnarztpraxen hat in den letzten Jahren eher abgenommen, als zugenommen. Umso wichtiger ist es deshalb dafür zu sorgen die Abgabe beziehungsweise die Übernahme ohne Probleme durchzuführen. Hier sind vor allem ländliche Praxen eher betroffen, als Zahnarztpraxen in der Stadt. Denn gerade in kleinen Städten und Ortskreisen herrscht ein Engpass, so dass eine Übernahme bei einem Generationswechsel auch den Patienten zu Gute kommt. Hier sollten sowohl junge Zahnmediziner als auch Zahnärzte mit dem geplanten Ruhestand Kompromisse eingehen und zum Wohle der Patienten handeln.

Neue Behandlungs-Philosophie der jungen Zahnärzte

Durch den Generationswechsel können sich auch viele Vorteile für Patienten ergeben. Die Grundlagen der Zahnmedizin haben sich zwar nicht grundlegend verändert. Allerdings verfügen junge Zahnärzte über ein größeres Portfolio an neuen und modernen Behandlungsmethoden. Hier stehen vor allem Menschen mit einer Zahnarztphobie im Mittelpunkt einer Behandlung. Denn jeder zwanzigste Deutsche fürchtet sich so sehr vor dem Zahnarzt, dass er unter keinen Umständen eine Zahnarztpraxis aufsuchen möchte.

Diese erschreckende Zahl hat den Lehrplan der Zahnmedizin revolutioniert, so dass junge Zahnärzte eher mit den Ängsten von Patienten umgehen können als ältere praktizierende Zahnärzte. Dabei sollen verschiedene und alternative Behandlungsmethoden aufgezeigt werden, die dem Patienten völlig angstfrei eine Behandlung durch einen Zahnarzt durchführen lässt. Demnach könnte die Zahl der Behandlungen, die unter Vollnarkose stattfinden in den nächsten Jahren steigen. Ebenso können alternative Behandlungen völlig ohne Bohrer auskommen, um beispielsweise Karies zu beseitigen. Damit ist der Generationswechsel der Zahnarztpraxen auch für viele Menschen als eine große Chance anzusehen.

* Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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