Dauerhafte Haarentfernung mit Laser – wie funktioniert das?


Haarentfernung mit Laser - apotheken-wissen.de

Dauerhaft zarte glatte Haut ist heutzutage ein Schönheitsideal *

Dauerhaft glatte, haarfreie Beine, gepflegte Haut unter den Armen oder im Gesicht – nicht nur Frauen plagen sich regelmäßig damit, unerwünschte Körperbehaarung und feine Härchen an fast jeder Stelle des Körpers zu entfernen. Möglichkeiten dazu gibt es genug: Rasieren, Epilieren, Zupfen, Entfernung mit Zuckerpaste oder heißem Wachs. Bei all diesen Methoden gibt es jedoch den Nachteil, dass bereits nach kurzer Zeit – je nach Methode – das Procedere von vorn beginnt. Dauerhaft haarfreie, glatte Haut scheint ein Wunsch zu sein, der nicht erfüllbar ist. Doch bietet die Haarentfernung mit Laser ganz besondere Möglichkeiten, dem Traum von glatter Haut auch auf lange Sicht näher zu kommen. Aber wie funktioniert Haarentfernung mit Laser eigentlich und ist sie für alle Hauttypen gleichermaßen geeignet?

Mit moderner Technik an die Wurzel des Problems

Am gängigsten ist derzeit die Laserhaarentfernung mit dem IPL-Verfahren. Grundsätzlich funktioniert diese Methode mit hochenergetischem Licht, das in die betreffende Hautregion „geblitzt“ wird und dort durch die kurzfristig entstehende Hitze (bei IPL ca. 75 °C) die Haarwurzel verbrennt. Dadurch ist auch die Grundlage für ein Nachwachsen des Haars entfernt. Je nach Haut- bzw. Haartyp sind jedoch mehrere Sitzungen notwendig, um die Haare permanent zu entfernen.

Der Haartypus spielt eine Rolle

So unterschiedlich wie die Menschen sind ist auch unser Haar. Je nach Haartyp zeigen sich bei der Haarentfernung mit Laser unterschiedliche Resultate. Am effektivsten ist diese Methode bei sehr dunklem Haar kombiniert mit heller Haut. Allerdings gibt es auch Geräte, die bei hellen und rötlichen Haaren gut anschlagen. Dazu gehören sogenannte Diodenlaser, wie sie beispielsweise bei Berlin-Laserhaarentfernung zum Einsatz kommen. Diodenlaser arbeitet im weitaus niedrigeren Bereich von 45 °C und verbrennen die Haarwurzel nicht, sondern zerstören die dazugehörigen Eiweißverbindungen in der Haut. Der Diodenlaser ist grundsätzlich ein sanfteres Verfahren als IPL.

Haarzyklen machen mehrere Behandlungen notwendig

Haar wächst in Zyklen und nur während dieser Wachstumsphasen ist eine Laserbehandlung möglich. Grundsätzlich befinden sich – abhängig von der Körperregion – zwischen 20 und 70 Prozent unserer Haare im Wachstum.

Diese Haarzyklen können zwischen 4 und 8 Wochen dauern. Da sich also nie alle Haare gleichzeitig im Wachstum befinden, sind mehrere Sitzungen zur Laserhaarentfernung notwendig. Wie viele Behandlungen das sind und über welchen Zeitraum sie stattfinden, muss individuell festgestellt werden. Am Tag der Behandlung sollte das Haar übrigens nicht viel kürzer als 0,5 Zentimeter sein. Das liegt daran, dass der Laser das einzelne Haar als eine Art „Leiter“ benötigt, um zur Haarwurzel zu gelangen.

Zeitpunkt einer Behandlung gut planen

Experten empfehlen, eine Laserhaarentfernung gut zu planen. Da sich eine Behandlung immer über mehrere Sitzungen erstreckt und die Haut währenddessen gut vor reizender Sonneneinstrahlung geschützt werden sollte, empfiehlt es sich, nicht vor einem Urlaub in warmen Regionen damit zu beginnen. Auch nach der Behandlung benötigt die Haut noch etwas Zeit zur Regeneration, man spricht meist von 4 bis 6 Wochen. In dieser Zeit sollte man auf Solarium, Sauna und Sonnenbaden verzichten. Auch wenn die Haarentfernung durch Laser sehr effektiv und langanhaltend ist, macht die die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers das neuerliche Nachwachsen der Haare grundsätzlich möglich. In diesem Fall In einem solchen Fall lassen sich regenerierte Haarfollikel mit der Laserhaarentfernung in nur wenigen Sitzungen erneut zerstören.

Laserhaarentfernung ist eine schmerzarme Behandlung

Wer bereits Waxing ausprobiert hat, weiß, wie unangenehm klassische Methoden der Haarentfernung sein können. Die Haarentfernung per Diodenlaser ist jedoch weniger unangenehm, als man denken sollte. Während der Behandlung wird das Diodenlaser-Gerät über die zu behandelnde Hautregion geführt. Die kurzen Lichtintervalle können ein kurzes und leichtes Gefühl von Brennen hervorrufen. Eventuelle Folgeerscheinungen wie Rötungen oder seltene allergische Reaktionen verschwinden üblicherweise nach wenigen Stunden oder Tagen. Im Allgemeinen findet vor Beginn der Behandlung eine Vorbesprechung statt, so dass Sie Bedenken und Fragen ausführlich klären können.

* Bildquelle: glisic_albina / fotolia.com

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