„bunt statt blau“: Kampagne gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch


"Bunt statt blau": Kampagne gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch

„Bunt statt blau“: Kampagne gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch *

Auch 2013 gibt es wieder die Kampagne „bunt statt blau“ gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch bei Schülern und Jugendlichen. Bereits zum vierten Mal engagieren sich die DAK und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung – apotheken-wissen.de berichtete bereits über die erfolgreiche und preisgekrönte „bunt statt blau“ – Kampagne 2012.

In diesem Jahr können 11.000 Schulen am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen. Schirmherrin des Plakatwettbewerbs für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Ebenso unterstützen auch zahlreiche Landesregierungen „bunt statt blau“.

Hintergrund der Kampagne „bunt statt blau“

Trinken bis der Arzt kommt: An jedem Tag des Jahres landen durchschnittlich 70 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus: 2010 kamen bundesweit knapp 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in eine Klinik. Aktuelle Zahlen für 2011 werden in Kürze erwartet. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Komasäufer bundesweit auf hohem Niveau bleibt, auch wenn es in einigen Bundesländern eine positive Entwicklung gibt“, sagt der Vorstandschef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher. „Deshalb ist eine dauerhafte Aufklärung über die Gefahren des Rauschtrinkens wichtig. Da Jugendliche bei „bunt statt blau“ selbst Farbe bekennen, ist die Kampagne besonders erfolgreich und wird jetzt fortgesetzt.“

„bunt statt blau“: Farbe und Kunst statt erhobenem Zeigefinger


Bislang haben bundesweit 35.000 junge Künstler bunte Plakate gemalt. „bunt statt blau“ wurde mehrfach ausgezeichnet und wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Dem Wettbewerb gelingt es vorbildlich, ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen zu setzen“, erklärt die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. „Dadurch kann das Thema ‚Rauschtrinken‘ ohne erhobenen Zeigefinger auf kreative Weise angesprochen werden.“

Auch zahlreiche Landesregierungen begleiten die Initiative. In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein werben die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Torsten Albig als Schirmherren für die Kampagne gegen das „Komasaufen“.

In der Bundesjury von „bunt statt blau“: Band „Luxuslärm“

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ erneut in der Bundesjury, die nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landessiegern den Bundesgewinner wählt. „Es muss mehr Aufklärung über die Gefahren von Alkohol geben“, betonen die Musiker. Das Engagement von „Luxuslärm“ für „bunt statt blau“ solle Jugendlichen zeigen, dass Alkoholkonsum nur bis zu einem gewissen Punkt cool sei. „Wer sich darüber hinaus die Kante gibt, ist peinlich und gefährdet seine Gesundheit“, erklärt die Band. „Es gibt Alternativen zum Komasaufen – Sport, Musik oder die Kunst.“

„bunt statt blau“: preisgekrönt und ausgezeichnet

„bunt statt blau“ gewann den Health Media Award 2012 für eine ausgezeichnete Gesundheitskommunikation und war für den Politikaward 2011 nominiert. Informationen zum Wettbewerb 2013 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet www.dak-buntstattblau.de. Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, die seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Die Kampagne und ihre Gewinner 2012 finden Sie in diesem Artikel: Kunst gegen Komasaufen und Alkoholmissbrauch.

* Bild- und Textquelle: DAK Gesundheit

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